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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Auch Lühring und Milkos landen vorn

19.07.2019

Hooksiel Optimales Wetter, tolle Quoten, acht spannende Rennen und zufriedene Gäste: Der erste Renntag 2019 auf der Hooksieler Jaderennbahn zog mehr als 3800 Rennbegeisterte in den Bann. „Der Nordseedeich tobt“ – so fasste es Rennkommentator Detlef Orth zusammen. Und Rennvereinsvorsitzender Immo Müller ergänzte: „Wunderbar, wie Sie heute alle mitmachen.“

Zwei weitere Renntage

Der zweite Mittwochs-Renntag startet am Mittwoch, 24. Juli, um 18 Uhr. Auch dann sind acht Trabrennen zu sehen. Die Rennsaison 2019 des Hooksieler Rennvereins endet am Sonntag, 11. August, mit dem Familienrenntag ab 14 Uhr.

Mehr Infos unter www.rennverein-hooksiel.de

Diesen Erfolg wünscht sich der Rennverein auch für die Folgerennen am 24. Juli (18 Uhr) und 11. August (14 Uhr).

Ronja Walter auf Expensive Dust eröffnete um 18.10 Uhr mit dem Trabreiten den Renntag mit acht Rennen. Schon 40 Meter vor der Ziellinie drehte sie sich im Sattel zum Publikum und winkte freudig von ihrem zehnjährigen Wallach den begeisterten Zuschauern zu.

War der Wallach in Rastede noch sehr enttäuschend gelaufen, so schien ihm die Seeluft in Hooksiel sehr gut zu bekommen und er trabte zum Sieg vor dem potenziellen Gegenspieler Irrwisch mit Reiterin Sytske de Vries. Das Duo erreichte nur Platz 3. Freude auch bei ihrem Vater Manfred Walter, der lediglich im 2. Rennen Platz zwei belegte und in den Folgerennen nicht mehr unter den ersten drei war.

Die Rennergebnisse


 1. Rennen: (Preis der Reederei Huntemann) 1. Expensive Dust (Ronja Walter), 2. Merlin (Danny den Dubbelden), 3. Irrwisch (Sytske de Vries)


2. Rennen: (Preis der Vynova Wilhelmshaven) 1. Kissmequick (Danny den Dubbelden), 2. Kissing Diamond (Tim Schwarma), 3. Beijing (Manfred Walter)


 3. Rennen: (Preis der Hubtex Maschinenbau und Willms Gabelstablervertrieb und -service) 1. Velten Red Red Red (Niels Jongejans), 2. Du Guesclin (Thomas Harloff), 3. Pan Globe Jaycee (Mario Krismann)


 4. Rennen: (Preis der Volksbank Jever) 1. Calvados Chees (Jacobuis Snoek), 2. Donovan Norg (Niels Jongejans), 3. Lewis Hamilton (Jochen Holzschuh)


 5. Rennen: (Preis des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade) 1. Kissing Diamond (Tim Schwarmer), 2. Fakhir Fanatic (Sytske de Vries), 3. Smart Dilli (Jacobus Snoek)


 6. Rennen: (Großer Preis der Nordfrost GmbH u. Co KG) 1. Helios (Mario Krismann) 2. Gentleman As (Katie Beer), 3. Goodspeed (Jochen Holzschuh)


 7. Rennen: (Preis der Nordwest Oelleitung) 1. Milkos (Günther Lühring), 2. Kissmequick (Danny den Dubbelden) 3. Goodspeed (Jochen Holzschuh)


 8. Rennen: (Preis der Hase Safety Group) 1. Gideon of Egypt (Dr. Sjoerd T.v.d. Galien), 2. Merlin (Tim Schwarma), 3. Went Rower (Heinrich Wingen)

An den niederländischen Sulkyfahrern war kaum vorbeizukommen, gelten sie doch wie bei allen Rennen auch in Hooksiel als Topfavoriten. Die „Oranjes“ stehen mit ihren modernen Trainingsmethoden und den idealen Bedingungen auf ihren Pferde-Ranchen schon seit vielen Jahren für exquisite Qualität.

Die bewiesen sie in Hooksiel schon bei den ersten drei Trabrennen mit Danny den Dubbelden, Niels Jongejans und Jacobus Snoek. Favorit Tim Schwarma mit Kissing Diamond gewann das fünfte Rennen vor dem Niederländerin Sytske de Vries.

Im Großen Preis der Firma Nordfrost gingen zwölf Pferde an den Start – hier siegte Mario Krismann mit Helios (80 367 Euro Gewinnsumme) vor der in Hooksiel sonst so siegreichen Katie Beer. Der Großverdiener Teatro mit Niels Jongejans (553 073 €) ging leer aus. Auch Günther Lühring mit Ricmic de Val schaffte keinen vorderen Platz.

Doch Lokalmatador Günther Lühring hatte in Hamburg-Bahrenfeld mit Milkus als Dritter im Ziel einen guten Eindruck hinterlassen. Und in Hooksiel enttäuschte er mit Platz 1 seine Wetter im vorletzten Rennen nicht. Von den sieben Startern kamen wegen zahlreicher Galoppaden nur drei sauber ins Ziel und in die Wertung. Doch diese drei lieferten sich ein spannendes Kopf-an Kopf-Rennen – und Lühring und Milkos siegten haarscharf.

Mit Gideon of Egypt und Dr. Sjoerd van der Galien holten sich die Niederländer beim achten und letzten Rennen den 4. Tagessieg kurz vor Einbruch der Dunkelheit nach 21.35 Uhr.

Mut zum Hut zeigten schon einige Frauen am Mittwochabend auf der Rennbahn, nicht als Pflicht, sondern als Kür. Wie schön wäre es doch, wenn mit noch mehr Frauen und Männern mit Hut beim Trabrennen in Hooksiel das Flair von Ascot im Nordseewind weht.

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