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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Renntag In Hooksiel: „Trabreiten macht einfach mehr Spaß als Sulkyfahren“

19.07.2019

Hooksiel Die Trabreiterin Ronja Walter gehört zu den Publikumslieblingen auf den Rennbahnen vom Süden in Pfarrkirchen bis zum Norden in Hooksiel: Seit acht Jahren trabt sie auf den Rennbahnen von Sieg zu Sieg und ist Deutschlands beste Trabreiterin.

Die 24-jährige zierliche Reitsportenthusiastin aus dem schleswig-holsteinischen Alveslohe im Kreis Segeberg ist eine Könnerin. Sie reitet nicht nur gut, sondern setzt dazu intelligente Taktik ein – alles gepaart mit guter Kondition.

Begonnen hat Ronja Walters Pferdesportentwicklung vor 15 Jahren. Vater Manfred Walter hatte seine damals neunjährige Tochter gefragt, ob sie ihn nicht einmal zum Training begleiten wolle: er im Sulky, sie im Sattel hinterher. Auf dem heimischen Hof hatte sich Ronja Walter zwar schon länger um die Pferde ihrer Eltern gekümmert, doch selbst auf die Bahn durfte sie bis dahin noch nicht.

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„Ursprünglich wollten wir meiner Mutter von diesem ,Trip‘ gar nicht erzählen“, erinnert sie sich. Doch ihre dreckige Kleidung verriet sie, als sie wieder zu Hause angekommen waren.

Dass sie nicht wie ihr Vater und Traberprofi Manfred Walter im Sulky sitzt, das erklärt die charmante Reiterin beim Vorbereiten ihres Pferdes Expensive Dust in Hooksiel: „Das Trabreiten macht einfach mehr Spaß als das klassische Trabrennfahren“, sagt sie: „Auf dem Rücken der Pferde fühle ich mich sicherer.“ Sie besitzt auch nur eine Trabreitlizenz und dürfte sich somit ohnehin nicht in den Sulky setzen. Doch beim Training, da sitzt sie im Sulky, um sich und das Pferd zu schonen.

Die Teilnahme am Trabrennen in Hooksiel ist für sie ein Muss. Sie liebt die ländlichen Bahnen und fühlt sich hier wohl und verbunden mit den Besuchern. „Es ist auch hier in Hooksiel so familiär. Die Zuschauer gehen beim Rennen mit und fiebern mit ihrem Favoriten mit“, schwärmt sie.

Viele Renntage fährt sie mit ihrem Vater Manfred Walter an, der als Trabrennfahrer zu den Favoriten der Rennplätze gehört.

Bescheiden gab sie sich mit der Prognose für einen Sieg in Hooksiel. Wenn sie auch als Favoritin galt, stufte sie sich auf Platz zwei oder drei ein und platzierte Startnummer fünf mit Sytske de Vries. Doch sie siegte mit Expensive Dust aus dem Stall Hamburger Jung.

„Im Trabreiten dominieren Frauen“, berichtet Ronja Walter: Sie wiegen weniger als ihre männlichen Kollegen, und weniger Gewicht bringt nun einmal höheres Tempo. Die Alvesloherin wiegt 53 Kilogramm, im Rennen müssen es mindestens 60 Kilogramm sein. Deshalb sind Zusatz-Bleigewichte im Sattel. Um ihr Pferd zu entlasten, steht Ronja Walter im Rennen fast die ganze Zeit im Sattel. Das ist anstrengender, hat aber den Vorteil der Windschnittigkeit.

„Die körperliche Belastung ist sicherlich höher als beim Trabrennfahren“, beschreibt sie das Trabreiten. Bereits fünfmal war sie nationaler Champion und führt die Wertung auch in diesem Jahr wieder an.

Selbst in Frankreich, wo das Trabreiten sehr populär ist, konnte sie in dieser Saison schon gewinnen. Auch beim Monté-Derby in Berlin-Mariendorf, dem höchstdotierten Trabreiten in Deutschland, startet sie am 3. August, natürlich als Favoritin – und wer auf sie setzt, der gewinnt fast immer!

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