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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Tischtennis: Stefanska-Schwestern kehren an die Platte zurück

22.05.2020

Horsten Der Hallensport ruht weiterhin in Niedersachsen. Anders als teilweise zum Beispiel in Hessen oder Nordrhein-Westfalen heißt das auch für die hiesigen Tischtennis-Spieler, dass sie weiter auf die erste heiß ersehnte Trainingseinheit seit Mitte März warten müssen. Der eine oder andere spielt vielleicht im heimischen Garten oder in der Garage. Zwei Spielerinnen aus Horsten allerdings durften in der vergangenen Woche bereits ganz offiziell wieder ernsthaft zum Schläger greifen: So haben Sofia und Faustyna Stefanska in Hannover ihre ersten Trainingseinheiten unter ungewohnten Bedingungen absolviert.

Grund: In der „Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie“ vom 5. Mai ist festgelegt, dass „(...) der Betrieb und die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen zum Zweck des Trainings durch Sportlerinnen und Sportler des Spitzen- und Profisports, deren Trainerinnen, Trainer, Betreuerinnen und Betreuer sowie durch Personen des medizinischen und physiotherapeutischen Personals zulässig“ sei. Zum Spitzensport zählen auch alle Mitglieder von Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskadern. Und damit als Spielerinnen des DTTB-Nachwuchskaders auch die Stefanska-Schwestern.

Auftakt im Sportinternat

Daher durften die beiden Horsterinnen am 11. Mai in der Halle des Sportinternats in Hannover wieder loslegen. „Wir sind natürlich froh, wieder trainieren zu können – auch wenn einiges erstmal ungewohnt ist“, erklärt die 15-jährige Sofia. Die Sporthalle sei durch Trennwände in Drittel unterteilt, in jedem davon dürften sich jeweils nur vier Spielerinnen und Spieler sowie ein Trainer aufhalten, berichtet sie. „Außerdem dürfen wir in den Einheiten den Trainingspartner nicht wechseln, wir dürfen nur die Bälle berühren, die auch zu unserem Tisch gehören, also nicht einfach welche vom Nebentisch benutzen.“

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Dazu kämen Dokumentationen von Kontakten, regelmäßige Desinfektion der Tische und häufiges Händewaschen. Die Einheiten seien noch nicht allzu hart, es gehe erstmal um die Auffrischung von Grundlagen, meint Stefanska und erklärt: „Es gibt ja in absehbarer Zeit noch keine Turniere, auf die man hinarbeitet. Am Anfang hatten auch alle Spielerinnen erstmal Probleme, längere Einheiten zu spielen, weil die Sicherheit nach der Pause fehlte. Aber so langsam geht es wieder.“

Immerhin: Sofia und Faustyna hatten auch nicht komplett pausieren müssen. Die beiden Schwestern, deren Vater Zbigniew Stefanski diplomierter Trainer ist und eine Tischtennis-Schule betreibt, hatten zu Hause die Möglichkeit, gelegentlich zu spielen. „Das war allerdings nur auf Betonboden mit recht wenig Platz, das war schon alles nicht ganz optimal“, schränkt Sofia ein. Nun kann aber die Form langsam wieder aufgebaut werden, bis die Saison irgendwann wieder losgeht.

Team zurückgezogen

Sofia Stefanska wird dann allerdings nicht mehr für den Regionalligisten SG Marßel aus Bremen spielen. Die Neuntklässlerin wechselt zum TTK Großburgwedel in die 3. Bundesliga. Ihre gerade zwölf Jahre alt gewordene Schwester Faustyna, die bisher noch für die TTG Nord Holtriem in der Landesliga aktiv war und auf bemerkenswerte 20:0 Siege in der abgebrochenen Saison 2019/2020 kam, sollte sie in Marßel eigentlich ersetzen.

Doch da coronabedingt unter anderem auch die Marßeler Nummer eins, die Irin Sophie Earley, für die kommende Saison nicht zusagen konnte, zieht die SG Marßel das Bremer Team notgedrungen aus der Regionalliga zurück. Faustyna hat nun einige andere Angebote aus Ober- und Regionalliga vorliegen. Wo die Sechstklässlerin am Ende spielen wird, steht allerdings noch nicht fest.

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