• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

„Truwen“ mit Kurs Edinburgh

13.06.2019

Horumersiel /Helgoland Eine durchwachsene Nordseewoche erlebten die Seglerinnen und Segler zu Pfingsten auf Helgoland. An der 85. Auflage der Regatta waren mehrere Jachten aus dem Jaderevier beteiligt. Allerdings war schon der Start verkorkst: Wegen des Starkwindes am Samstag startete Wettfahrtleiter Theo Kruse (SK Horumersiel) die Hinregatta von Hooksiel zum roten Felsen nicht. Stattdessen fuhren die Boote schon am Freitagabend in die Deutsche Bucht.

Dort erlebten alle Crews der 116 gemeldeten Boote von Elbe, Weser und Jade einen ungewollten Hafentag: Starkwind der Stärke 8, in Böen bis zu 10 Beaufort, veranlasste die Wettfahrtleitung, alle Regatten für den Samstag abzusagen. Dafür herrschten dann am Pfingstsonntag zur Hauptregatta „Rund Helgoland“ geradezu ideale Bedingungen mit vier bis fünf Windstärken.

Allerdings goss „Wetterfrosch“ Meeno Schrader (Kiel) schon morgens bei der Steuermannsbesprechung Wasser in den Wein: Am frühen Nachmittag sollte der Wind einbrechen. Und es kam, wie prophezeit: Der Wind schlief ein und zahlreiche Schiffe kamen nicht mehr ins Ziel.

Von der Jade konnte sich lediglich „Frechdax“, eine neue X-332 von Wilco Schipper (Sail-Lollipop Regattaverein Hooksiel) in die Siegerliste eintragen. Die restlichen Jadeboote beendeten die Regatta nicht im Zeitlimit.

Die härtesten 420 Seemeilen erwarten die Teilnehmer am Schluss der 85. Nordseewoche. Das Edinburgh-Race verspricht auch 2019 als größte Langstreckenregatta eine echte Herausforderung auf der Nordsee zu werden. Je nach Größe der Jachten werden die Crews auf der mehr als 420 Seemeilen langen Strecke über die Doggerbank in die schottische Metropole für drei bis fünf Tage auf sich gestellt sein.

Am Mittwochmorgen um 8 Uhr erreichte die erste Jacht nach rund 40 Stunden Edinburgh. „Sunbird“ überquerte am Morgen die Ziellinie der Nordseewoche Langstreckenregatta Helgoland-Edinburgh. Ihr folgt mit inzwischen gut 40 Meilen Abstand die „Frieda“ vor dem Hauptfeld des Rennens.

Eine Gewitterfront über der Deutschen Bucht bringt auf dem Weg starken, teils stürmischen Wind aus Nordost. Zur Belohnung wartet am Sonnabend ein schottisches Fest im Zielhafen beim Royal Forth Yacht Club (RFYC). Unter den 14 gestarteten Jachten ist als einziges Boot von der Jade die „Truwen“ (Jens-Werner Hinrichs, Segelkameradschaft Horumersiel). Die Schiffspositionen können im Internet verfolgt werden:


     www.nordseewoche.org 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.