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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: HSG eröffnet gegen WHV Derbywochen

21.04.2012

VAREL Zwei Erzrivalen, ein Ziel: In 60 schwer umkämpften Spielminuten, garniert mit Hektik, Emotionen und packenden Aktionen, wollen an diesem Sonnabend sowohl die gastgebenden Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland als auch die Spieler des Wilhelmshavener HV eine bislang enttäuschend verlaufene Saison mit einem Streich durch einen Derbysieg vergessen machen. Das nicht nur von den Handballfans beider Lager mit Spannung erwartete Prestigeduell wird um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden angepfiffen – und ein volles Haus scheint vorprogrammiert.

So rechnet HSG-Trainer Jörg Rademacher wie im Hinspiel mit einem Kampf auf Biegen und Brechen: „Viel wird beim Ausgang dieses Spiels davon abhängen, welche Seite ihre Nerven und Emotionen besser in den Griff bekommt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt letztlich aber vor allem in der Abwehr und bei den Torhütern“, mutmaßt Rademacher. Im Hinspiel vor 2000 Zuschauern in der Nordfrost-Arena hatten die Vareler in diesen beiden Punkten klar die Nase vorn – und feierten am Ende einen umjubelten 25:22-Sieg.

Damals, Mitte November 2011, gehörten beide Teams noch zu dem engeren Favoritenkreis auf eine Platzierung unter den ersten Drei der West-Staffel. Inzwischen rangieren beide Ex-Zweitligisten in der Tabelle unter ferner liefen – und das lässt sich nicht allein auf das große Verletzungspech im Laufe der Saison zurückführen. Während die Friesländer nach dem Saisonaus für Lukas Kalafut (Kreuzbandriss im Derby-Hinspiel) und vor allem auswärts schwachen Vorstellungen bis auf den aktuell elften Tabellenplatz durchgereicht wurden, sind auch die Wilhelmshavener längst im grauen Niemandsland der Dritten Liga angekommen.

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Nach zuvor seit Ende Januar sechs sieglosen Spielen in Folge platzte bei den Jadestädtern der Knoten erst wieder vor einer Woche im Derby beim VfL Edewecht, den die Mannschaft von WHV-Spielertrainer Christian Köhrmann dadurch in der Tabelle überholte und immerhin wieder auf Rang sechs kletterte.

„Vorher waren sie noch länger ohne ein Erfolgserlebnis als wir. Der nicht unverdiente Derbysieg war natürlich ein Befreiungsschlag, durch den sie viel Selbstvertrauen für das Rückspiel bei uns getankt haben“, erläutert Rademacher, der bei der Partie im Ammerland als Kiebitz mit einigen seiner Spieler auf der Tribüne saß.

„Es war gut, sich noch mal ein aktuelles Bild zu machen, auch wenn ich natürlich alle Videos vom WHV habe“, sagt der HSG-Coach. Er hat mit seinen Mannen unter der Woche im Training einige taktische Varianten für den Angriff und die Abwehr erarbeitet, um vor heimischer Kulisse möglichst noch einmal gegen die Wilhelmshavener triumphieren zu können.

So müssen sich die Vareler in der Offensive wieder auf zwei unbequeme, weil sehr offensive Abwehrformationen auf WHV-Seite einstellen – 4:2 und 3:2:1. „Wir können diese Abwehr nur knacken, wenn Martins Libergs diesmal mehr Unterstützung im Rückraum bekommt als zuletzt in Gummersbach“, nimmt Rademacher vor allem seine erfahrenen Spieler Niels Bötel, Vaidas Dilkas und Kreisläufer Helge Janßen in die Pflicht. „Außerdem dürfen wir im Abschluss nicht so viele freie Chancen liegen lassen.“

Auch für die eigene Abwehrarbeit haben die Vareler zwei, drei verschiedene Varianten einstudiert, um den WHV-Rückraum um Köhrmann und Martin Waschul in den Griff zu bekommen. „Wir wollen dem Gegner unser System aufdrücken, wie es uns zu Hause in dieser Saison schon sehr häufig gelungen ist“, erläutert Rademacher. Und dann ist da noch das Duell der beiden befreundeten Torhüter Andre Seefeldt (HSG) und Christoph Dannigkeit (WHV), die sich rechtzeitig zum Prestigederby zuletzt in Galaform zeigten. Rademacher: „Wenn alle ihre Leistung abrufen, können wir als Team gewinnen. Und dabei spielen wir an diesem Sonnabend auch für Lukas, der sich im Hinspiel leider schwer verletzt hat und uns seitdem fehlt.“

 @ http://www.NWZonline.de/habaliga3

Aufgrund der großen Kartennachfrage auch von Handballfans aus Wilhelmshaven rechnen die Verantwortlichen der HSG Varel-Friesland beim Derby gegen den WHV mit einer vollen Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden. Besucher werden daher gebeten, rechtzeitig zur Partie anzureisen, um lange Warteschlangen vor den Kassen und mögliche Verzögerungen zu vermeiden.

Jugendliche Fans bis zum Alter von 15 Jahren haben wieder kostenlosen Eintritt. Kartensponsor ist diesmal Falko Fricke von der Vareler Agentur der Öffentlichen Versicherungen.

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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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