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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

HSG kehrt mit leeren Händen zurück

06.05.2013

Varel Mit leeren Händen sind die Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland überraschend von ihrer letzten Auswärtsfahrt der Saison nach Altjührden zurückgekehrt. Das Team von Andrzej Staszewski unterlag nach einer durchwachsenen Leistung beim Vorletzten ART Düsseldorf mit 29:30 (13:13) und verpasste dadurch den Sprung auf den fünften Tabellenplatz.

„Wir standen diesmal leider nicht als Team auf dem Platz – jeder hat in Abwehr und Angriff mehr für sich allein gekämpft, statt seine Nebenleute zu unterstützen“, nannte Trainer Staszewski das Hauptmanko seiner Mannen am vorletzten Spieltag. „Wir haben viel zu viele technische Fehler produziert, zu schnell den Abschluss gesucht, Überzahlsituationen nicht richtig ausgenutzt und in unsere 5:1-Abwehrformation keine Kompaktheit bekommen“, zählte der HSG-Trainer enttäuscht die Mängelliste seiner Akteure beim Gastspiel am Rhein auf. Weil außerdem beide HSG-Torhüter keinen guten Tag erwischten, reichte es unterm Strich nicht zum angepeilten zwölften Saisonsieg.

Auch das schwache Auftreten der beiden Schiedsrichterinnen wollte Staszewski nicht als Entschuldigung gelten lassen, da Fehlentscheidungen auf beiden Seiten getroffen worden seien. „Ich kann diesmal leider keinen meiner Spieler besonders loben“, bedauerte Staszewski, freute sich aber zumindest über die lautstarke Unterstützung des mitgereisten HSG-Fanclubs. Dieser hatte in der mit 280 Zuschauern gut gefüllten – und auch von den Temperaturen her aufgeheizten – Halle in den 60 umkämpften Spielminuten sein Bestes gegeben. „Das war wirklich eine super Unterstützung von den Jugendlichen. Leider wurden sie von meiner Mannschaft nicht mit zwei Punkten belohnt, obwohl dies an einem guten Tag absolut machbar gewesen wäre“, sagte Staszewski.

Natürlich hatten sich die Düsseldorfer um den ehemaligen Vareler Zweitliga-Spieler Henning Padeken in ihrem letzten Heimspiel der regulären Saison noch einmal richtig was vorgenommen. Zudem waren sie mächtig angefressen in die Partie gegangen, weil aus der erhofften Teilnahme an der Relegation um den Klassenerhalt nun wohl doch nichts wird. Grund: Die TG Münden verzichtete, anders als zunächst angekündigt, nun doch nicht auf eine Meldung für die Dritte Liga. Die Düsseldorfer, die vom DHB am Montag noch für die Relegationsspiele eingeplant worden waren, prüfen nun juristische Schritte.

Zurück zum Sportlichen: Nach einem Fehlstart (1:4/6. Minute) hatte sich die HSG in die Partie gekämpft. Diese verlief über die Zwischenstände von 6:6 (16.), 11:9 (20.) und 13:13 (30.) auch nach dem Seitenwechsel bis zum 27:27 ausgeglichen (55.). Als Oliver Staszewski in der 59. Minute auf 29:30 verkürzte und sich die Vareler kurz darauf den Ball erkämpften, waren noch 20 Sekunden zu spielen – und die Ausgleichschance war da. Doch es passte zum unglücklichen Auftreten der Vareler, dass ein „Wechselfehler“ diese zunichte machte.

Für den flugs auf die Bank beorderten HSG-Torwart war Till Schinnerer als siebter Feldspieler aufs Feld beordert worden. Weil dieser aber das dafür notwendige grüne Leibchen noch nicht komplett übergestreift hatte, wurde die Aktion zurückgepfiffen. Schinnerer erhielt seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und Düsseldorf den Ball – die Vareler Niederlage war besiegelt.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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