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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

HSG misst sich auswärts mit Spitzenreiter

25.09.2015

Varel Noch enger zusammenrücken, noch stärker die verbliebenen Kräfte bündeln – unter diesem Motto treten die Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland an diesem Freitag die Fahrt zum schweren Auswärtsspiel beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer VfL Fredenbeck an. Denn wenn der Anwurf um 19.30 Uhr in der altehrwürdigen Geestlandhalle im Landkreis Stade erfolgt, stehen Trainer Andrzej Staszewski gerade einmal noch neun Feldspieler zur Verfügung.

Genau das, was bei einem von vornherein schon äußerst dünn besetzten Kader nicht passieren darf, ist beim 25:23-Heimsieg gegen Schalksmühle-Halver am vergangenen Sonntag eingetreten. Das Verletzungspech scheint den Varelern auch in dieser Saison treu zu bleiben. Denn nach Oliver Staszewski (ist wegen Schulterproblemen weiterhin zum Zuschauen verdammt) fällt nun auch Zugang Gaddi Xhafolli bis auf Weiteres aus.

Der Rechtsaußen und wichtige Baustein in der HSG-Abwehr hat sich – wie berichtet – einen Wadenbeinbruch zugezogen. „Da die Kräfte bei uns leider nur auf wenige Schultern verteilt sind, ist der Ausfall von Olli und Gaddi natürlich ganz bitter“, sagt Coach Staszewski, gibt sich aber kämpferisch: „Klar müssen wir ausgerechnet jetzt, wo gerade eine Leistungssteigerung beim Team zu sehen war, durch eine ganz schwierige Phase. Aber wir werden uns bestimmt nicht aufgeben.“ Im Gegenteil: „Jeder der verbliebenen Spieler muss jetzt über die Grenze hinaus gehen, 100 Prozent reichen nicht mehr – vor allem nicht gegen so starke Gegner wie Fredenbeck.“

Dass die Mannschaft von VfL-Trainer Andreas Ott aktuell mit der maximalen Ausbeute von 8:0 Zählern die Tabellenspitze ziert, darf durchaus als eine der Überraschungen der bisherigen Spielzeit gewertet werden. Zumal im schwedischen Spielmacher Sasa Todosijevic und Maciek Tluczynski gleich zwei Leistungsträger bislang nicht zur Verfügung standen.

Allerdings verfügt Fredenbeck über eine eingespielte Truppe. „Sie haben einen bärenstarken Rückraum“, hat Staszewski seine Mannen vor den Qualitäten solch torgefährlicher Spieler wie dem zweitligaerfahrenen Zdenek Polasek oder Lars Kratzenberg, Bennet Kretschmer und Jonas Vonnahme gewarnt. Zudem drücken die VfLer über ihre flinken Außen stets voll aufs Tempo. „Sie haben ein sehr gutes Umschaltspiel, laufen viele Tempogegenstöße oder nutzen die zweite Welle“, weiß Staszewski.

Zudem verfügen die Fredenbecker nach Gegentreffern (93) aktuell über die zweitbeste Abwehrreihe nach der HSG Varel (91). „Die gehen in der Deckung körperlich sehr hart zur Sache“, sieht Staszewski durchaus Parallelen zu seiner Mannschaft. Wegen einer Handverletzung droht beim VfL gegen Varel allerdings der lettische Nationaltorhüter Edgars Kuksa auszufallen, einer der bisherigen Garanten für die geringe Anzahl an Gegentoren.

Für die Vareler wird es in der Geestlandhalle vor allem darauf ankommen, aus einer starken Defensive heraus im Angriff diszipliniert zu Werke zu gehen, um Ballverluste und daraus resultierende Schnellangriffe der Hausherren möglichst zu vermeiden. Um mit den Kräften hauszuhalten, dürfte die HSG immer wieder auch versuchen, das Tempo aus der Partie zu nehmen. Staszewski: „Wir wollen, den VfL so lange wie möglich ärgern. Wir fahren da bestimmt nicht hin, um einfach nur die Punkte abzugeben.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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