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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

HSG-Schiff sticht hoffnungsvoll in See 

31.08.2013

Varel Mehr Tempo, mehr taktische Varianten in Angriff und Abwehr sowie noch mehr Einsatzzeiten für Youngster – unter diesen Vorzeichen starten die Handballer der HSG Varel-Friesland optimistisch in die neue Saison in der West-Staffel der Dritten Liga. Leinen los, heißt es für die Mannschaft von Trainer Andrzej Staszewski bereits an diesem Sonnabend (19 Uhr, Halle an der Heinrich-Heine-Gesamtschule) mit einem Auswärtsspiel beim ART Düsseldorf.

Gewissermaßen symbolisch legte das HSG-Schiff bereits unter der Woche ab und brach in durchgängig ruhigem Fahrwasser zu neuen Ufern auf – beim Sponsorentreffen auf der „Etta von Dangast“. An der gemütlichen Schifffahrt auf dem Jadebusen nahm neben rund 60 geladenen Förderern und Gästen auch die komplette Mannschaft teil und versprühte dabei durchaus Zuversicht für die neue Spielzeit.

„Die Saisonvorbereitung ist super gelaufen“, zeigt sich Staszewski sehr zufrieden. „Die Jungs haben super trainiert, es gab keine weiteren Verletzten, und auch das Team um das Team herum hat tolle Arbeit geleistet.“

Das Hauptaugenmerk hatte der HSG-Coach in der zweimonatigen Vorbereitungsphase, die von vielen Testspiel- und zwei Turniersiegen garniert wurde, vor allem auf eine veränderte Taktik im Angriff gelegt. Hauptgrund: Im slowakischen Nationalspieler Lukas Kalafut hat der erfolgreichste Torschütze die Vareler am Ende der vergangenen Spielzeit in Richtung Ligarivale Wilhelmshavener HV verlassen. „Jahrelang war die Taktik in Varel auf diesen einen Spieler zugeschnitten – jetzt haben wir viele kleine Änderungen vorgenommen“, erläutert Staszewski.

So wurde vor allem das schnelle Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff forciert. Dazu wurde auch eine neue 4:2-Abwehrvariante einstudiert, in der die beiden HSG-Mittelspieler Niels Bötel und Oliver Staszewski die beiden Vorgezogenen bilden, um das schnelle Spiel nach vorne noch besser koordinieren zu können. Zudem sollen im Spiel Sechs gegen Sechs die Außen und Kreisläufer noch mehr eingebunden werden.

Grundstein für eine erneut erfolgreiche Saison – im Vorjahr wurde man trotz großer Verletzungsprobleme Sechster – bleibt aber die Abwehr mit den beiden starken Torhütern dahinter. „Wir haben in Torben Lemke einen guten Abwehrspieler dazugewonnen“, freut sich Staszewski daher umso mehr über den Zugang des 2,04 m großen Ex-Edewechters, der zudem im Angriff im linken Rückraum mittelfristig in die großen Fußstapfen von Lukas Kalafut treten soll. Im rechten Rückraum liegt die Hauptlast bis zur Rückkehr von Marek Mikeci (Anfang 2014) und Vaidas Dilkas (Mitte September) zunächst auf den Schultern von Petar Bubalo. Der Junioren-Nationalspieler Bosnien-Herzegowinas hat in der vergangenen Saison schon sein großes Potenzial angedeutet.

Neu zum HSG-Team gestoßen sind neben Torben Lemke (22) zudem der vielseitig einsetzbare und enorm ehrgeizige Jan Derk Janßen (18) aus der eigenen Jugend sowie der abwehrstarke Srdjan Savic (17) aus der Handballschule Golic-Saric in Bosnien-Herzegowina.

Ganz im Gegensatz zur HSG Varel-Friesland stand die Saisonvorbereitung beim ersten Gegner der neuen Saison unter keinem guten Stern. So hagelte es für den Fast-Absteiger aus Düsseldorf, der neben dem wurfstarken Vareler Henning Padeken vor allem auf den eigenen Nachwuchs mit wenig Drittliga-Erfahrung setzt, fast durchweg Testspielniederlagen.

Das will HSG-Trainer Staszewski aber nicht überbewerten: „Das erste Saisonspiel ist nie einfach, egal für welches Team und wie die Vorbereitung gelaufen ist.“ Derweil weiß HSG-Kapitän Niels Bötel: „Ein guter Start gegen Düsseldorf wäre schon sehr wichtig und würde unser Selbstbewusstsein nach einer guten Vorbereitungsphase nochmals stärken.“ Zudem nennt er eine zusätzliche Motivationsspritze für die Vareler: „Wir haben in Düsseldorf noch was gutzumachen, weil wir unser letztes Saisonspiel dort verloren haben.“

Während sich Staszewski in Sachen angestrebter Tabellenplatz für die neue Spielzeit bedeckt hält, wird sein Kapitän etwas konkreter. „Wir wissen, dass wir alle Teams in der West-Staffel ärgern können, vor allem wenn Marek und Vaidas wieder zurück und wir endlich komplett sind“, sagt Bötel und visiert einen einstelligen Tabellenplatz an. Na dann: Volle Fahrt voraus!

Kader HSG Varel

Zugänge Torben Lemke (VfL Edewecht), Srdjan Savic (Golic-Saric), Jan Derk Janßen (eigene A-Jugend).

Abgänge Lukas Kalafut, Dominik Kalafut (beide Wilhelmshavener HV).

Kader Andre Seefeldt, Hendrik Legler (beide Tor), Niels Bötel, Andrija Bubalo, Jan Derk Janßen, Vaidas Dilkas, Helge Janßen, Till Schinnerer, Petar Bubalo, Thore Linda, Oliver Staszewski, Srdjan Savic, Marek Mikeci, Torben Lemke, Martins Libergs.

Trainer Andrzej Staszewski Torwarttrainer Jens Kanzog Betreuer Hans Hieronymus, Thorsten Pilger Physiotherapie Piet Ligthart, Dennis Ligthart Teamarzt Dr. Mathias Schulz

Alle Heimspiele finden in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden statt. In diesem Jahr spielt die HSG Varel-Friesland zu Hause gegen: 

Sa., 7. Sept. (19.30 Uhr) TSV Bayer Dormagen Sa., 21. Sept. (19.30 Uhr) TSG A-H Bielefeld Do., 3. Okt. (17 Uhr) SG Schalksmühle-Halver Sa., 12. Okt. (19.30 Uhr) HSG Krefeld Sa., 26. Okt. (19.30 Uhr) Wilhelmshavener HV Sa., 9. Nov. (19.30 Uhr) Eintracht Hagen. Sa., 23. Nov. (19.30 Uhr) Neusser HV Sa., 7. Dez. (19.30 Uhr) VfL Gummersbach II

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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