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Handball: HSG-Spielbetrieb bis Saisonende gesichert

10.11.2015

Varel /Obenstrohe Die fristgerechte Kündigung des HSG-Vertrages zum Ende des Jahres, die der TuS Obenstrohe und der TuS Dangastermoor in jüngster Vergangenheit eingereicht hatten (die NWZ  berichtete), hat einen Aufschub erhalten. Alle vier Stammvereine der Handballspielgemeinschaft HSG Varel-Friesland, neben Obenstrohe und Dangastermoor auch der Vareler TB und der TV Altjührden, haben mittlerweile einen Auflösungsvertrag unterzeichnet, um den laufenden HSG-Spielbetrieb nicht zu gefährden. Dieser Vertrag soll zum Ende der laufenden Saison, aber spätestens zum 30. Juni 2016 in Kraft treten.

„Wenn kein Stammverein mehr hinter der HSG stehen würde, könnte der aktuelle Spielbetrieb nicht mehr aufrecht erhalten werden. Es hätte dann keine Spielberechtigung mehr gegeben. Alleine würde der Vareler TB das nicht machen und stattdessen den HSG-Vertrag kündigen wollen“, sagte die Obenstroher Geschäftsführerin Ursel Hörmann, die sich am Freitag im Vereinsheim des VTB mit den Vorsitzenden vom TuS Dangastermoor und Vareler TB sowie HSG-Vorstand Lothar Brecht (zuständig für die Drittliga-Männermannschaft) auf dieses Vorgehen verständigt hatte. Der TV Altjührden hingegen stellt nur einen sehr kleinen Teil der HSG-Aktiven und wäre somit als alleiniger Stammverein nicht handlungsfähig.

Seit dem Rücktritt vom HSG-Vorsitzenden Rüdiger Brüling war es über Monate nicht gelungen, aus den Reihen der vier Stammvereine einen Nachfolger zu finden, beziehungsweise Personen, die die vakanten Posten in der HSG-Führung neu besetzen. Aufgrund dieser Vakanz kündigten der TuS Obenstrohe und der TuS Dangastermoor ihre HSG-Mitgliedschaft zum 31. Dezember.

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Nach jetzigem Stand wird die Handballspielgemeinschaft Varel-Friesland spätestens zum 30. Juni 2016 aufgelöst, so Hörmann, es sei denn, es findet sich doch noch eine Lösung, auf die sich die vier Parteien einigen können.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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