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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: HSG steht im Kellerduell unter Zugzwang

30.01.2015

Altjührden Verlieren verboten – unter diesem Motto steht das Heimspiel der HSG Varel-Friesland an diesem Sonnabend (19.30 Uhr) in der Manfred-Schmidt-Sporthalle für die Hausherren. Dabei erwarten die abstiegsgefährdeten Drittliga-Handballer als Tabellenvorletzter (11:21 Punkte) die direkt vor ihnen platzierte Turnerschaft aus Großburgwedel (12:24) zum äußerst brisanten Kellerduell.

Auch wenn die Vareler gegenüber den meisten direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zurzeit noch zwei Spiele weniger absolviert haben, dürfen sie sich insbesondere vor heimischer Kulisse eigentlich keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben. Die Niederlagen und Punktverluste in Altjührden gegen ebenfalls stark gefährdete Teams wie Schlusslicht Achim-Baden (20:22), VfL Fredenbeck (23:33), Oranienburger HC (22:26) und OHV Aurich (26:26) sind ohnehin schon eine große Hypothek für die Rückrunde.

Dass es die Mannschaft von HSG-Trainer Andrzej Staszewski zu Hause auch ganz anders kann, stellte sie zuletzt beim 27:20-Sieg gegen den Tabellendritten SG Flensburg/Handewitt II eindrucksvoll unter Beweis. Doch was wie ein Weckruf für das neue Jahr wirkte, entpuppte sich nur eine Woche später lediglich noch als laues Lüftchen, als man beim Stralsunder HV nach einer schwachen Vorstellung empfindlich mit 28:37 unter die Räder kam.

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Wie schnell die Vareler diese Partie aus den Köpfen bekommen, wird sich an diesem Sonnabend zeigen. „Die Jungs waren richtig sauer auf sich selbst und wollen sich jetzt unbedingt wieder von ihrer besseren Seite zeigen“, hofft Staszewski, dass seine Spieler den Frust – trotz des Drucks der auf ihnen lastet – in positive Energie umwandeln können. „Wir wollen die Punkte gegen Großburgwedel unbedingt bei uns behalten und werden alles dafür tun“, ergänzt der HSG-Coach. Er setzt dabei auch wieder auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen: „Mit unseren Zuschauern im Rücken ist alles möglich, das hat man gegen Flensburg gesehen. Meine Spieler brauchen in dieser schwierigen Phase einfach diesen achten Mann.“

Gegen Großburgwedel feierten die Vareler im Hinspiel ihren bislang einzigen Auswärtssieg der Saison. Beim 26:24-Sieg bestachen die Friesen vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit, nachdem Abwehrchef Helge Janßen bereits nach 14 Minuten die Rote Karte gesehen hatte. Allerdings fehlten den Hausherren, bei denen der pfeilschnelle Rechtsaußen Lennart Koch (9 Treffer) kaum zu stoppen war, im wurfstarken Rückraumlinken Kay Behnke und Spielmacher Sören Kress (zuvor u.a. OHV Aurich) gleich zwei Schlüsselspieler, die nun im Rückspiel wieder mit von der Partie sein werden.

„Wir treffen auf eine junge, wilde Truppe, die ebenfalls jeden Punkt benötigt und sich für die Hinspielniederlage revanchieren will – das ist eine gefährliche Ausgangslage“, weiß Staszewski, der bis auf den angeschlagenen Jan Derk Janßen (Patellasehnenreizung) personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Gegenüber der Pleite in Stralsund erwartet er vor allem von seinen Abwehrrecken eine deutliche Steigerung. „Schlechter geht es nicht. Da müssen und werden wir uns deutlich verbessern“, ist sich der HSG-Coach sicher. Angesichts von zuletzt gleich 30 Fehlwürfen und technischen Fehlern, ist überdies auch im Angriffsverhalten ein klarer Formanstieg vonnöten – zumal die TSG für ihre rustikale Abwehr bekannt ist. „Wir müssen vorne konsequenter spielen“, fordert Staszewski mehr Geduld als zuletzt, als man oftmals zu früh die Entscheidung suchte, statt den Ball zu den besser postierten Nebenleuten weiterzuspielen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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