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Handball: HSG Varel erkämpft sich ersten Saisonsieg

14.09.2015

Habenhausen /Varel Große Erleichterung bei der HSG Varel-Friesland: Auch wenn bei den Drittliga-Handballern am Sonntag im Kellerduell beim Schlusslicht ATSV Habenhausen längst noch nicht alles nach Plan verlaufen ist, gelang der Mannschaft von Andrzej Staszewski mit dem wichtigen 26:22 (11:9)-Erfolg der erste Saisonsieg.

„Das war ein ganz hartes Stück Arbeit“, atmete der HSG-Trainer nach dem Schlusspfiff der umkämpften Partie, in der beide Teams Probleme im Angriffsspiel offenbart hatten, tief durch. „Man konnte sehen, unter welchem Druck auch von außen beide Mannschaften standen.“

Zudem waren die Vorzeichen vor dieser richtungweisenden Partie für die Vareler alles andere als günstig. So hatte sich der grippegeschwächte Marek Mikeci, der unter der Woche nur am Abschlusstraining am Sonnabend teilnehmen konnte, in den Dienst der Mannschaft gestellt und auf die Zähne gebissen. Auch Kevin Langer war angeschlagen. Derweil war Oliver Staszewski wegen seiner Schulterverletzung zum Zuschauen verdammt.

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Somit lag ein Großteil der Verantwortung im Spielaufbau zunächst auf den Schultern von Tom Wiedenmann – und der Youngster machte seine Sache zumindest in der ersten Hälfte, in der die Vareler immer in Front lagen, recht gut. Nach dem Seitenwechsel leistete sich aber auch der 18-Jährige einige technische Fehler und verwarf insgesamt zwei Siebenmeter.

Den besseren Start ins Spiel hatten die ersatzgeschwächten Gäste erwischt. Sie führten nach elf Minuten mit 5:1. „Danach wurde die Partie aber leider immer zerfahrener“, sagte HSG-Vorstand Lothar Brecht, der auf der Tribüne mitfieberte.

Auch weil Malvin Patzack an seiner alten Wirkungsstätte im linken Rückraum nicht wie erhofft zum Zuge kam und Mikeci rechts spürbar die Kraft fehlte, kämpften sich die Habenhausener um den Ex-Vareler Mark Schulat über 5:8 (19.) zur Pause wieder auf zwei Treffer heran. „Das war kein gutes Spiel“, zog Brecht mit Blick auf zahlreiche technische Fehler auf beiden Seiten ein durchwachsenes Pausen-Fazit.

Bitter waren aus HSG-Sicht auch zwei Fehlpässe bei versuchten Tempogegenstößen. Dagegen hatte die Vareler 5:1-Abwehrformation den wenig durchschlagkräftigen ATSV-Angriff recht gut im Griff. „Unsere Deckung stand wieder gut, zudem war Andre Seefeldt mit seinen Paraden wieder ein ganz starker Rückhalt“, freute sich Staszewski.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Nach dem 13:11 durch Patzack konnten die Habenhausener beim Stand von 15:15 (41.) erstmals wieder ausgleichen. Nach dem 16:16 (43.) bauten die Friesländer den Vorsprung allerdings durch Treffer von Mikeci und Martins Libergs (2) wieder auf 19:16 aus (48.).

Doch das gastgebende Schlusslicht stemmte sich gegen die drohende Niederlage und war spätestens beim 18:19 wieder voll in Schlagdistanz (50.). Jedoch übernahm Martins Libergs im Angriff weiter Verantwortung. Der Routinier verwandelte nicht nur zwei Siebenmeter, sondern traf auch aus dem linken Rückraum. „Er war zwischen der 47. und 55. Minute vorne der entscheidende Faktor“, lobte Brecht. Als Libergs vom ATSV in Manndeckung genommen wurde, ergaben sich zudem Lücken für die anderen Vareler, die entscheidend auf 23:19 (56.) und 25:20 (57.) davonzogen.

Neben Libergs und Seefeldt gab es von Trainer Staszewski nach Spielschluss noch ein Sonderlob für die HSG-Kreisläufer Till Schinnerer und Helge Janßen: „Sie haben hinten und vorne toll gearbeitet.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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