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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: HSG Varel verlässt Abstiegsränge

02.02.2015

Altjührden Die große Erleichterung stand Andrzej Staszewski, Trainer der Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland, kurz nach dem Abpfiff ins Gesicht geschrieben. Mit 28:24 hatte sein Team soeben die TS Großburgwedel in einem packenden Kellerduell vor 397 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden förmlich niedergerungen. „Meine Jungs haben die Aufgabe angenommen und verdient gewonnen“, freute sich Staszewski über zwei wichtige Punkte und das Verlassen der Abstiegsränge.

Grund zur Freude hatte der HSG-Coach nach dem Anpfiff zunächst kaum. Den Gastgebern merkte man den enormen Druck, der wegen der prekären Tabellensituation auf der Mannschaft lastete, deutlich an. Während Großburgwedel fast aus allen Lagen trafen, taten sich die Vareler mit dem Tore werfen außerordentlich schwer. So scheiterte beispielsweise der wieselflinke Thore Linda bei zwei Tempogegenstößen am glänzend parierenden TSG-Keeper Patrick Anders. Die Miene von Andrej Staszewski verfinsterte sich nach zehn Minuten noch mehr, als sein Sohn Oliver Staszewski nach einem Balltreffer an den Kopf zu Boden ging und nach der Pause mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. „Der Ball von Sören Kress, dem ich keine Absicht unterstelle, hat mein Ohr getroffen. Mein Gleichgewichtsgefühl war plötzlich weg“, schilderte der HSG-Spielgestalter die unglückliche Situation.

Youngster Jonas Schweigart stand fortan in der Pflicht, das Spiel seiner Mannschaft zu lenken. Der 18-Jährige machte seine Sache außerordentlich gut und heimste sich ein Sonderlob des Trainers ein. „Jonas hat die Aufgabe wunderbar gelöst“, so Staszewski.

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Ab Mitte der ersten Hälfte bekamen die Friesländer die Partie immer besser in den Griff. So brachte Linksaußen Max Wiedenmann seine Farben nach 15 Minuten zum ersten Mal in Führung. In der Folgezeit setzten sich die Vareler Tor um Tor ab. In der 26. Minute führte die HSG mit 14:10. Dieser Vier-Tore-Vorsprung schmolz bis zum Pausenpfiff aber wieder auf 16:14 ab.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber zunächst spielbestimmend. Eine überragende Partie lieferte dabei Renke Bitter ab. Der Linkshänder, der noch in der ersten Halbserie wegen einer Schulterverletzung oftmals pausieren musste, agierte geschickt und ließ beide TSG-Torhüter des Öfteren bei seinen Würfen alt aussehen. Mit sechs Treffern war der 23-Jährige zugleich bester Torschütze seiner Mannschaft.

Als Bitter nach 46 Minuten zum 22:17 traf, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Das Spiel der HSG beruhigte sich allerdings nicht, sondern wurde wieder hektisch. Die Turnerschaft Großburgwedel holte Tor um Tor auf und lag nach dem Treffer von Kay Behnke zum 21:22 (52.) wieder in Schlagweite. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen hielten die Friesländer diesmal aber mit aller Kraft dagegen und starteten ihrerseits den entscheidenden Schlussspurt. Mit ihren Treffern machten Martins Libergs, Till Schinnerer (2), Wiedenmann und Torben Lemke schließlich den verdienten Sieg perfekt.

„Unsere Abwehr hat das Spiel gewonnen“, jubelte Staszewski. HSG-Keeper Andre Seefeldt, der nach einer Grippe noch angeschlagen war, war mit 14 Paraden erneut ein großer Rückhalt seiner Mannschaft. Vom Siebenmeterpunkt sehr treffsicher präsentierte sich zudem Thore Linda, der alle vier verhängten Strafwürfe sicher einnetzte. In Wurflaune zeigte sich auch HSG-Kreisläufer Schinnerer, der fünf Anspiele seiner Teamkollegen sicher vollendete. HSG-Routinier Libergs verdiente sich in der Abwehr und im Angriff ebenfalls Bestnoten.

„Der Vareler Sieg ist verdient. Man hat gemerkt, dass die HSG den Abstiegskampf voll angenommen hat. Wir haben zu viele Abschlüsse aus dem Rückraum gegen die großgewachsene HSG-Abwehr gesucht. Unsere Ordnung ist streckenweise verloren gegangen. Über diese Niederlage dürfen wir uns nicht beschweren“, so TSG-Trainer Jürgen Bätjer.

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