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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Cleverns-Sandel will Pleitenserie stoppen

09.11.2019

Jever /Cleverns Die bisherige Bilanz der Basketballer der SG Cleverns-Sandel nach dem Aufstieg in die Oberliga sieht äußerst bescheiden aus: Fünf Spiele, fünf teils deftige Niederlagen mit im Schnitt 94,5 Punkten der jeweiligen Gegner stehen für den Tabellenvorletzten aus dem Jeverland zu Buche.

An diesem Samstagabend wollen die Mannen um Kapitän Andre Sjuts vor heimischer Kulisse nun endlich mit einem Erfolgserlebnis im Kampf um den Klassenerhalt aufwarten. Zu Gast sind ab 19.30 Uhr in der Sporthalle am Dannhalmsweg in Jever die Weser Baskets Bremen, die mit einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem sechsten Platz rangieren.

Mit Blick auf die hohe Zahl an Gegenpunkten erklärt Sjuts: „Das ist natürlich deutlich zu viel. Wir waren zwar in den letzten Jahren nie dafür bekannt, eine starke Verteidigung zu haben. Aber wenn man so viele Punkte zulässt, ist es schwer, Spiele zu gewinnen.“ Indes kann die Offensive der Clevernser mit fast 73 Punkten pro Spiel auf eine sehr ordentliche Zwischenbilanz im Ligaschnitt aufwarten.

Die Differenz zwischen Offensive und Defensive gestaltet sich jedoch viel zu groß. „Wir wechseln im Spiel zwar die Defensivtaktik, was auch anschlägt“, erläutert Janik Schulze: „Aber der Gegner stellt sich auf die Änderung ein, und wir verpassen dann weitere Anpassungen der Verteidigung, um den Gegner wieder ins Grübeln zu bringen.“ Mehr Abwechslung und Intensität seien aus Sicht der SG also die Schlagworte für die kommende Begegnung.

Wie zuvor die Clevernser (58:82) zogen auch die Bremer zuletzt gegen den Tabellenzweiten Rotenburg/Scheeßel den Kürzeren (47:60). Mit insgesamt 32 getroffenen Dreiern zeigen sich die Baskets von der Weser nach Langenhagen und Delmenhorst als treffsicherstes Team der Liga, was Würfe von außen angeht. „Dreier haben uns im letzten Spiel gegen Rotenburg richtig weh getan“, erinnert sich Stefan Exner: „Das müssen wir gegen Bremen definitiv verbessern und enger an den Schützen dran sein.“

Die Gäste von der Weser erzielen fast 40 Prozent ihrer Punkte durch Distanzwürfe. Bei der SG sind es gerade einmal 16 Prozent. Genau da liegt auch eine Schwäche der Friesen. „Wir werfen sehr oft von außen und finden nicht immer den richtigen Mix aus Zug zum Korb und unseren Distanzwürfen“, analysiert Schulze: „Durch gute Attacken in Richtung Korb sind auch mit schnellen Pässen anschließend offene Würfe leichter zu kreieren. Und offene Würfe trifft man dann auch hochprozentiger.“

Die klare Marschroute steht also: Den Korb attackieren, dort abschließen oder im Anschluss den freien Mitspieler für offene Würfe zu finden.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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