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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Schönes Ding: Sportforum in Jever eingeweiht

06.05.2019

Jever Hunderte folgten am Sonntag dem Aufruf des FSV Jever und demonstrierten gemeinsam und friedlich für ein sportfreundliches Jever – in der ersten Reihe: Vereinsvorsitzender Guido Jaskulska, Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers, Frieslands Landrat Sven Ambrosy und Kai Langer vom Kreissportbund Friesland.

Der FSV Jever steht seit Jahren für eine starke Kinder- und Jugendarbeit, das zeigte sich auch bei der Demo – vor allem Kinder, Jugendliche und Familien liefen mit. Im Anschluss an die Demo, die auf dem Sportplatz an der Schützenhofstraße startete und an der Jahnstraße endete, wurden das neue Sportforum und das neue FSV-Vereinsheim eingeweiht. Der Sportplatz an der Schützenhofstraße soll nun aufgegeben werden, dort entstehen neue Bauplätze.

Teurer als erwartet

Gut zehn Jahre sind vergangen, in denen geplant und letztlich auch gebaut wurde – trotz Verzögerungen und Widerständen. Denn das neue Sportforum an der Jahnstraße ist nicht nur wesentlich teurer geworden als erwartet, sondern auch umstritten. Anwohner üben Kritik. Vor allem sind sie der Ansicht, dass die Vorgaben in Bezug auf Lärmschutz nicht erfüllt worden sind.

Zwei Räte und zwei Bürgermeister waren an den Planungen und Ausführungen für das neue Sportforum beteiligt – der Landrat, Sven Ambrosy, ist derselbe geblieben. Guido Jaskulska dankte dem Landkreis Friesland, der ab sofort die Unterhaltung des Sportforums übernimmt, und der Stadt Jever, die das Sportforum gebaut hat, für den langen Atem. „Ich hatte zwischendrin schon Schiss, aber die Ratsleute, Bürgermeisterin a. D. Angela Dankwardt, Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Jan Edo Albers haben immer hinter dem Projekt gestanden“, sagte er.

Landrat Sven Ambrosy war begeistert von der Demo: „Das war eine schöne Demo für etwas, für den Sport und die Jugend und für Leben in der Stadt – das wärmt das Herz des Landrats.“ Er erinnerte zudem daran, dass alle Entscheidungen rund um das Sportforum Jahnstraße im Kreistag einstimmig gefällt wurden.

Und Jan Edo Albers lobte den FSV Jever für seinen Mut: „Mit dem Neubau des Vereinsheims hat der FSV Großes geschultert, es gab ein finanzielles Risiko und Widerstand – das nimmt nicht jeder in die Hand“, sagte er.

Ursprünglich waren die Verantwortlichen von Kosten von ca. 600 000 Euro, jeweils für den FSV Jever, die Stadt Jever und den Landkreis Friesland ausgegangen. Letztlich zahlte die Stadt Jever 1,25 Millionen Euro Baukosten, auch der Landkreis zahlte mehr und ging zudem noch in Vorleistung für den Kunstrasenplatz. Auch daran beteiligte sich der FSV Jever außerplanmäßig mit 36 000 Euro, ebenso außerplanmäßig beteiligte er sich an der Sanierung der Umkleiden mit 75 000 Euro, die sich in der Hand des Landkreises befinden. „Jedes Mal nahmen wir unser Erspartes in die Hand“, sagte Jaskulska. „Und fingen wieder bei Null an.“ Die bisherigen Ausgaben für das Vereinsheim belaufen sich laut FSV Jever bisher auf 397 000 Euro. Insgesamt flossen gut 2,7 Millionen Euro in das Großprojekt.

Erste Fußballspiele

Der Verein konnte Sponsoren gewinnen und mit Hilfe der Volksbank Jever und des Kreissportbunds Friesland das Großprojekt stemmen.

Gemeinsam wurde nun gefeiert – wie es sich gehört auch mit den ersten Fußballspielen auf den beiden Plätzen.

Die erfolgreiche Platzabnahme durch den Niedersächsischen Fußballverband Kreis Jade-Weser-Hunte hatte am Samstag stattgefunden. Noch muss sich aber die Grasnarbe auf dem Rasenplatz weiter verdichten. Deswegen wird ein richtiger Spielbetrieb erst nach den Sommerferien aufgenommen – wenn das Gras verwachsen ist.


Sehen sie ein Video unter   www.youtube.com/nwzplay 
Video

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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