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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Gerätturnen: Mädchen glänzen mit Klasse und Können

30.11.2017

Jever Im Kampf um den begehrten Friesland-Pokal haben gleich 17 Nachwuchs-Teams die Kampfrichter und das Publikum mit ihren gekonnten Übungen in Pflicht und Kür überzeugt. Bei dieser Mannschaftsmeisterschaft des Turnkreises Friesland-Wilhelmshaven in der Sporthalle des Mariengymnasium Jever mussten die Mädchen im Alter von 5 bis 18 Jahren einen anspruchsvollen Geräte-Vierkampf meistern.

Besonderer Anreiz

Unter der organisatorischen Leitung von Oberturnwartin Jeanette Weigert und ihrem Stellvertreter Gebhard Böhling ging es dabei buchstäblich drunter und drüber sowie hoch hinaus. „Die Anzahl der Teilnehmerinnen hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht“, bilanzierte Wettkampfleiterin Weigert zufrieden: „Diese Entwicklung zeigt mir, dass das Wettkampfturnen bei den Mädchen immer noch einen besonderen Anreiz ausübt und nach wie vor beliebt ist.“

Aufgrund der hohen Meldezahlen waren die verschiedenen Leistungsklassen in einen Vormittags- und einen Nachmittagsdurchgang eingeteilt worden. Den Anfang machten die jüngeren Starterinnen – in drei verschiedenen Wettkampfklassen in der Pflicht nach Altersstufen eingeteilt. Der Geräte-Vierkampf wurde in den Standarddisziplinen der Frauen geturnt: Reck/Stufenbarren, Balken, Boden und Sprung. „Die zwölf Kampfrichter, die die Leistungen der Turnerinnen gerecht und fair bewerteten, sowie natürlich auch die zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne, die immer wieder ins Staunen gerieten, erlebten Gerätturnen mit Niveau und Spannung“, erläuterte Weigert.

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In der jüngsten Klasse (Jahrgang 2010 und jünger) turnten drei Vereine gegeneinander. Die Talente konnten ihre ersten wertvollen Wettkampferfahrungen machen und hatten sichtlich Spaß daran. Der Nachwuchs des gastgebenden MTV Jever erturnte sich am Ende den ersten Platz vor dem TuS Westerloy und dem TuS Glarum.

Im Jahrgang 2008 und jünger bot der MTV Jever leistungsstark gleich zwei Teams auf. Dabei sicherte sich der MTV Jever I souverän die Goldmedaille vor TuS Westerloy und der zweiten Jeveraner Mannschaft. Nur um ein paar Zehntel geschlagen, musste sich der Wilhelmshavener SSV mit Rang vier zufriedengeben.

Im Jahrgang 2006 und jünger dominierte das Westerloyer Team und landete auf Platz eins – dicht gefolgt von den friesländischen Mannschaften: Zweiter wurde der TuS Glarum vor Jever I und Jever II. Beide MTV-Teams konnten an diesem Tag ihre erste Wettkampfluft schnuppern.

Nerven am Zitterbalken

Im zweiten Durchgang zeigten ab Mittag dann die älteren Turnerinnen in der Pflicht sowie die Kürturnerinnen ihr Können. Spannend ging es im Jahrgang 2004 und jünger zu. Die Wilhelmshavenerinnen verließen dabei die Nerven am „Zitterbalken“, so liebevoll wird der nur zehn Zentimeter breite Schwebebalken von den Turnerinnen genannt. Somit musste sich der WSSV letztlich dem Glarumerin Team, das sich auch am Boden besonders stark gezeigt hatte, geschlagen geben und mit dem Silberrang begnügen.

Im Jahrgang 2002 und jünger sowie der Wettkampfklasse 1999 und jünger startete jeweils nur eine Mannschaft des MTV Jever sowie von GG Roffhausen. Mit 163,6 Punkten erturnten sich die Mädchen aus der Marienstadt ein sehr gutes Ergebnis. Auch die Grün-Gelben aus Roffhausen zeigten mit 144,15 Punkten ihr Potenzial an den Geräten.

Im Kürbereich konnte nur der MTV Jever Mannschaften stellen. „Umso spannender wurde der damit ausgetragene vereinsinterne Vergleich“, erklärte Weigert: „Denn alle zeigten am Barren ihre neu erlernten Kippelemente und Salto-Abgänge, die zum ersten Mal offiziell von den Kampfrichtern beurteilt werden konnten.“

In der Leistungsklasse 4 (Jg. 2004 bis 2006) erturnten sich die Lokalmatadore des MTV solide 124,1 Punkte und damit auch den ersten Platz. In der im Turnkreis höchst geturnten Kürklasse LK 3 gingen in zwei verschiedenen Jahrgängen sogar zwei Jeveraner Teams an den Start. Im Jahrgang 2004 bis 2006 erzielte die jüngere Mannschaft aus Jever ein sehr gutes Ergebnis von 129,85 Punkten.

Konkurrenzlos turnte der MTV Jever auch im Jahrgang 1999 bis 2003. Dabei konnte die Mannschaft die meisten Übungen sicher und solide präsentieren. Einige Stürze am Balken führten schließlich zum Endergebnis von 127,30 Punkten.

Hohe Anforderungen

In den Kürstufen 3 und 4 turnten die Mädchen aufgrund des sehr hohen Leistungsniveaus konkurrenzlos in ihren Jahrgängen. „Es ist sehr schwierig, die geforderten Angaben im Kürbereich – gerade auch als Mannschaft – zu erfüllen“, erklärte Weigert: „Daher freue ich mich umso mehr, dass schon viele unserer jungen Turnerinnen diesen Sprung geschafft haben!“

Mit einem fröhlichen Blick auf die vielen fröhlichen Gesichter bei der Siegerehrung, bei der es für alle Starterinnen Urkunden und für die Erstplatzierten einen Pokal gab, ergänzte die Oberturnwartin: „Am Ende hat sich das sehr komplexe und anstrengende Training für alle Turnerinnen ausgezahlt.“

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