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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Stadtradeln: Tolle Erfahrung

04.07.2019

Jever Es war eine wunderbare Erfahrung: Anke Casper vom Team Rollstuhlfahrrad Sophie ist noch ganz begeistert vom Stadtradeln in Friesland. Vom 1. bis 21. Juni waren alle Friesländer aufgerufen, das Auto stehen zu lassen und aufs Rad umzusatteln – das Team Rollstuhlfahrrad, insgesamt 16 Radler, folgte diesem Aufruf gern.

Täglich stiegen sie aufs Rad, um bei Touren durchs Jeverland Kilometer zu sammeln. Und am Ende packte das Team Sophie dann noch der Ehrgeiz: „Wir wollten die 10 000 Kilometer voll bekommen“, erzählt Anke Casper. Und so stieg die Gruppe am letzten Tag der Kampagne noch einmal auf die Räder für eine Sternradtour – die 10 000 haben sie geknackt; mit 10 023 Kilometern sogar deutlich.

Wo immer das Rollstuhlfahrrad – auf die Plattform vorn kann ein Rolli geschoben und fixiert werden, der Radler wird durch einen E-Motor unterstützt – auftauchte, war das Interesse groß, erzählt Casper: „Viele fragten nach, wo man das Rad leihen kann, wie es funktioniert und ob es anstrengend zu fahren ist.“ Trotz seiner Breite vorn von 1,10 Metern passt das Rollirad auf die meisten Radwege – etwas detaillierte Tourenplanung ist aber schon nötig. „Denn viele Radwege sind leider eben nicht rollstuhlgerecht“, hat Anke Casper festgestellt.

Und viele Radwege sind in sehr schlechtem Zustand – auch das ist ein Ergebnis des Stadtradelns 2019. „Die Grundlage fürs Radfahren ist hier keineswegs so gut wie sie sein sollte“, sagt auch Manfred Folkers. Er kennt viele Strecken im Jeverland, die per Rad einfach keinen Spaß machen, weil die Wege Schlaglöcher und Rillen aufweisen.

„Und auch sonst könnte noch viel mehr getan werden, um den Leuten klarzumachen, dass Radfahren meist schneller und schöner ist als Autofahren“, sagt Folkers. Er verzichtete schon aufs Auto als er noch in Waddewarden wohnte und zur Arbeit nach Jever fuhr. Und seit er in Jever wohnt und Rentner ist, verzichtet er sowieso aufs Autofahren. „Doch was mir auffällt: Viele – auch Landkreis-Mitarbeiter – fahren selbst kurze Wege per Auto; Kinder werden im Auto die zwei Kilometer zur Schule gefahren; und viele Schüler mit Führerschein fahren auch nur noch Auto.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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