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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Saisonfazit: Friesische Tischtennis-Teams ziehen Bilanz

17.04.2020

Jever /Sande Seit Anfang April haben die Tischtennisspieler wegen des offiziellen Abbruchs der Saison durch den Deutschen Tischtennis-Bund und die Landesverbände Planungssicherheit. Auf Grundlage dieses Beschlusses gelten die Tabellen vom 13. März – dem Tag, an dem die Spielzeit 2019/2020 aufgrund der Corona-Krise zunächst nur unterbrochen worden war – als Abschlusstabellen. Zudem entschied der Landesverband Niedersachsen, keine Relegationen auszuspielen. Zeit, für ein Saisonfazit der klassenhöchsten friesischen Teams:

„Für uns kam der Abbruch zu einem günstigen Zeitpunkt. Alle Mannschaften haben die Klasse gesichert“, zieht Frank Black, Abteilungsleiter des TuS Sande, ein positives Saisonfazit. Vor allem die erste Frauenmannschaft habe in der Oberliga profitiert, glaubt er. Beim Abbruch war der TuS zwar mit 17:13 Punkten auf den ersten Blick sicherer Sechster. „Ich fürchte aber, sie hätten noch auf den Relegationsrang zurückfallen können“, meint Black angesichts des Fehlens der frischgebackenen Mutter Meike Fengler, ohne die es in der Rückrunde lediglich magere 3:7 Punkte gab.

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Trotz des Klassenerhalts dürfte die Mannschaft aber wohl in die Verbandsliga zurückgezogen werden. Denn Sinja Kampen verlässt Sande und kehrt zum Hundsmühler TV zurück. Und in welchem Umfang Fengler sportlich wieder zur Verfügung stehen wird, ist unsicher.

Das dürfte auch Konsequenzen für das zweite Sander Frauenteam in der Landesliga haben. „Ob wir aufsteigen, hängt natürlich davon ab, ob wir jemanden nach oben abgeben müssen“, erklärt Martina Krieger. Ihre Mannschaft stand zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf Rang eins und ist somit Meister.

Mit der Saison-Leistung ist Krieger sehr zufrieden: „Oben mitzuspielen hatte ich schon erwartet, die Meisterschaft nicht unbedingt.“ Schließlich habe man nicht voraussetzen können, dass die junge Anna Boumann oder auch die aus der dritten Mannschaft hochgerückte Vanessa Black so gut auftrumpfen würden.

Über den Abbruch freut Krieger sich nicht. Bei drei Punkten Vorsprung standen noch drei Heimspiele auf dem Programm. „Da hätten wir dann gerne die Meisterschaft zusammen nach dem Spiel gefeiert“, meint sie.

Freude herrscht auch bei Sebastian Fengler nicht über den Saisonabbruch – wohl aber Erleichterung über das Endresultat in der Männer-Landesliga. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, eine Woche vorher waren wir noch Achter, ausgerechnet nach unserer besten Saisonleistung gegen Bümmerstede und dem Sprung auf Platz sieben kam dann der Abbruch“, erklärt der Kapitän der ersten Männermannschaft.

Die Saison sei vor allem durch seinen eigenen langfristigen Ausfall schwierig gewesen, weiß er. „Auch weil komischerweise plötzlich die Doppel gar nicht mehr funktioniert haben“, ergänzt Fengler. Er glaubt aber daran, dass sein Team auch ohne den Abbruch in den letzten Spielen die Liga gehalten hätte angesichts des machbar erscheinenden Restprogramms. Der nächsten Saison sehe er ganz entspannt entgegen, das Team könne dann wohl auch personell etwas verändert aussehen.

Jenseits von Gut und Böse befanden sich in der Tabelle die erste und die zweite Tischtennis-Mannschaft des MTV Jever, als die Saison abgebrochen wurde. Mit den Leistungen und der Punktausbeute bis dahin konnten sowohl das Oberliga- als auch das Landesliga-Team dabei sehr zufrieden sein.

„Das war auf jeden Fall eine starke Saison“, bestätigt Pressesprecher Malte Stickel mit Blick auf das Abschneiden der Ersten, die Sechster geworden ist. „Wir hätten natürlich gerne noch weiter gespielt. Die Chancen, in der Tabelle den einen oder anderen Platz nach oben zu klettern, standen eigentlich gut“, ergänzt er.

In den ausstehenden vier Spielen wäre es schließlich unter anderem noch gegen die letzten drei der Tabelle gegangen. Als Minimalziel wurde vor der Saison der Klassenerhalt ausgegeben. Der schien früh gesichert, schon nach der Hinrunde hatte Jever sich mit 12:6 Zählern im vorderen Bereich der Tabelle etabliert. Und das, obwohl die letztjährige Nummer eins, Gintautas Juchna, nicht zum Einsatz kam.

„Wir wollten vor allem auf eigene Leute aus der Region setzen, und das hat auch sehr gut funktioniert, weil alle sehr gute Leistungen gebracht haben“, freut sich Stickel.

Mittlerweile steckt der MTV mitten in den Planungen für die nächste Saison, in der Jever gerne noch weiter oben angreifen würde. „Noch ist aber nichts spruchreif. Es kann auch sein, dass die Mannschaft unverändert bleibt. Auf jedem Fall möchten wir gerne weiter auf Spieler aus der Region setzen. Mit dieser Entscheidung waren wir in dieser Saison sehr glücklich“, erklärt Stickel.

Noch weiter oben in der Tabelle steht die zweite Mannschaft, der Landesligist ist sogar Dritter. Auch dort galt der Klassenerhalt als Ziel, nach zwei Niederlagen bei Schwarz-Weiß Oldenburg II und dem TV Dinklage in den ersten beiden Spielen schien dieses Ziel schwer genug erreichbar.

„Nach diesem holprigen Saisonstart lief es dann aber wider Erwarten gut“, findet Andreas Fries und ergänzt: „Ich selber habe nicht so stark gespielt, alle anderen aber richtig gut“. Das galt besonders für Hendrick Hicken, vor allem in der Hinrunde: Mit 16:2 Spielen im oberen Paarkreuz kürte er sich zusammen mit Oesedes Fynn Pörtner zum besten Spieler der Liga.

Zwischenzeitlich schien die MTV-Reserve mit 17:7 Zählern sogar noch um Platz zwei mitmischen zu können. In den letzten drei Spielen gab es aber nur noch einen Punkt. „Am Ende schien dann auch die Luft ein wenig raus zu sein“, bestätigt Andreas Fries. Auch deswegen empfindet er den Abbruch der Saison persönlich als nicht so schlimm.

In der Niedersachsenliga der Jungen 18 hat das Überflieger-Team des MTV Jever derweil den vierten Meistertitel in Folge perfekt gemacht. Auch wenn den Nachwuchstalente den neuerlichen Erfolg in der höchsten Jugendspielklasse Niedersachsens lieber sportlich klargemacht hätten, gab es schon zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung keinen Zweifel an der Erweiterung der Titelsammlung. Als Tabellenführer fehlten den Jeveranern aus fünf Spielen lediglich noch drei Punkte.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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