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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Tischtennis: TuS Sande siegt 9:7 im Nervenkrimi

21.11.2017

Jever /Sande Die Tischtennis-Teams aus Jever und Sande haben wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt. Beide Mannschaften absolvierten jeweils einen Doppelspieltag.

 Oberliga

Das Sextett des MTV Jever hat sich zur immer näher rückenden Winterpause vorerst seiner Abstiegssorgen entledigt. Durch jeweils starke Energieleistungen gegen den TSV Hagenburg (9:4) und TV Hude (9:3) glichen die Friesen ihr Punktekonto aus (8:8) – gleichbedeutend mit dem gesicherten Mittelfeldplatz fünf. „Bester Mann im MTV-Dress war unser Zweier Adrian Dugiel. Bezeichnenderweise trugen sich aber auch alle anderen Jeveraner siegreich in die Spielberichte ein – und zu einer geschlossen starken Teamleistung bei“, freute sich MTV-Sprecher Malte Stickel.

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Gegen Hagenburg lag der MTV nach den Eingangsdoppeln mit 1:2 zurück, jedoch stellten im Anschluss Dugiel und Nicolas Burgos die Weichen auf den späteren Gesamterfolg. Stickel: „Adrian konnte dem hochgehandelten Hagenburg-Balten Gintautas Juchna schnell den Zahn ziehen. Dabei entnervte unser Abwehrspezialist den eigentlich als Abwehrkiller bekannten Gäste-Einser derart, dass dieser wiederholt seinen Schläger schmiss und eine Rote Karte kassierte.“

Unterm Strich dominierte Jever die Partie zur Wende und baute seine Führung stetig aus. Einzig Florian Laskowski hat noch nicht zur alten Form zurückgefunden. Jevers Kapitän unterlag einem von vier Hagenburger Ost-Importen, Andrius Preidzius. In der zweiten Einzelrunde war es dann nur Burgos, der gegen Juchna (1:3) unterlag, ehe es Laskowski vorbehalten war, für den perfekten Abschluss eines hochverdient gewonnenen Pflichtspiels zu sorgen.

Am Sonntag legte der MTV dann beim Bezirksrivalen Hude nach. Beim 9:3 kamen die als homogen und heimstark eingestuften Huder nie in Reichweite eines Punktgewinns. Dieses Mal legte der MTV den Grundstein für den Sieg bereits in den Doppeln. Erstmals in dieser Saison gingen alle drei Eingangsduelle an die nicht gerade als Doppelspezialisten bekannten Friesen – in der gesamten Vorsaison war dies in keiner Partie gelungen. Mit dem 3:0 im Rücken erhöhte Jever rasch auf 5:0 und überstand danach auch das Strohfeuer der Gäste, die drei Siege in Folge erzielten. Das war es dann aber auch schon.

 Verbandsliga

Damit hat wohl keiner gerechnet: Zwar verlor der TuS Sande recht deutlich mit 3:9 gegen Oberliga-Absteiger VfL Westercelle, jedoch war einen Tag zuvor ebenfalls zu Hause ein hochgradig wichtiger 9:7-Erfolg gegen Eintracht Hittfeld gelungen. Dadurch machten die Friesen einen Tabellenplatz gut und belegen mit 5:13 Zählern Rang neun.

„Nach den zuletzt nicht guten Leistungen ging ein Ruck durch unser Team. So konnten wir Hittfeld schlagen“, freute sich TuS-Kapitän Sebastian Fengler. Gegen die Süd-Hamburger war früher als gedacht wieder Alexander Janssen mit von der Partie. Auch Linkshänder Oliver Lindner trat an die Tische, so dass der TuS erstmals in der Hinrunde mit seinen besten sechs Akteuren antrat.

Nach den Eingangsdoppeln lagen die Sander mit 1:2 hinten, jedoch verletzte sich in dieser Disziplin der Topakteur der Gäste, Frank Mauritius, so schwer, dass er seine Einzel kampflos abschenken musste. Das spielte Sande natürlich in die Karten.

In der Folge entwickelte sich ein epischer Nervenkrimi, da sich beide Teams nichts schenkten und bis zum Schluss alles gaben. Dabei konnte der TuS die knappen Spiele für sich entscheiden. Exemplarisch sind dabei die Fünf-Satz-Krimis von Fengler zu nennen, der sowohl Rico Buchholz als auch Klaus Igel bezwang. Letzteren erst mit 15:13 im Entscheidungssatz.

„Es war das Spiel des Tages gegen meinen langjährigen Mannschaftskameraden aus Tostedt“, erläuterte Fengler: „Im fünften Satz hatte ich Matchbälle gegen mich, die ich in einer hochdramatischen und hochklassigen Endphase abwehren konnte. Mein Sieg brachte die Halle zum Brodeln.“ Beim Stand von 8:7 für den TuS war klar, dass Mauritius nicht auflaufen konnte. Der Endstand war somit nach viereinhalb Stunden Spieldauer besiegelt.

Getrübt wurde die Freude am nächsten Tag indes beim Heimspiel gegen Westercelle. Das zu deutliche Endergebnis von 3:9 spiegelte nicht den Spielverlauf wider, denn die Sander hatten einige Chancen im Laufe der Partie vergeben. Das intensive Spiel am Vortag verlangte seinen Tribut, so konnten Janssen und Lindner nicht mitwirken. Lukas und Philipp Meinen sprangen in die Bresche, konnten die Niederlage aber auch nicht verhindern. Für die Sander Punkte sorgten Henning Hartmann/Fengler im Doppel, sowie Fengler und Lukas Meinen. „Mit dem Sieg gegen Hittfeld sind wir aber noch im Geschäft“, sagte Fengler.

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