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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Neustart zurück zu alter Stärke

06.09.2019

Jever /Schortens Unter dem filmreifen Motto „HG Jever/Schortens I reloaded“ startet der fast komplett neuformierte Aufsteiger aus dem Jeverland an diesem Wochenende ins Landesliga-Abenteuer. Und schon das Auftaktspiel an diesem Samstagabend (19 Uhr) im Landkreis Vechta hat es in sich – geht es doch zum Liga-Urgestein TV Dinklage, der trotz einer Verjüngungskur gegenüber der Vorsaison wieder im oberen Tabellenbereich erwartet wird.

Derweil setzen die Verantwortlichen der HG Jever/Schortens nach dem sportlichen Niedergang der Ersten in den vergangenen Jahren nun auf einen totalen Neuanfang und möchten möglichst bald wieder an die guten alten Zeiten anknüpfen.

Neu-Trainer Henning Cassens kann dabei vor allem dank vieler Rückkehrer, mit denen er zu seinen aktiven Zeiten schon von der Ober- bis zur Landesliga in Jever zusammengespielt hat, sowie diverser Talente aus der A-Jugend auf einen 22er-Kader zurückgreifen. „Zunächst habe ich ein Trainerteam zusammengestellt, dann haben wir den potenziellen Neuzugängen unser Projekt vorgestellt – und es kam gut an“, berichtet Casssens, dessen spielender Co-Trainer Jan Bergmann ist, während Routinier Thomas Hilbinger das Torwart-Training übernimmt.

„Wir haben eine gute Truppe zusammen. Die Trainingsbeteiligung ist klasse, überhaupt lief die Vorbereitung super“, freut sich Cassens, der bis auf den Langzeitverletzten Tammo Müller (Kreuzbandriss) zum Saisonstart aus dem Vollen schöpfen kann.

Dennoch wollen die Jeverländer, die langfristig den Aufstieg mindestens in die Verbandsliga anstreben, den Ball verbal flach halten. „Bei den vielen Zugängen muss sich die Truppe erst mal richtig zusammenfinden. Wir wollen das alles in Ruhe aufbauen. Primäres Ziel ist es, so schnell wie möglich, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“

Der HG-Kader

Zugänge Dennis Siebels, Lennart Suttner, Finn Busalski (alle Wilhelmshavener HV II), Jan Bergmann, Thore Schönheim, Ben Laurinat, Thore Jacobs, Tim Winterhalder, Jan Iken (alle Wilhelmshavener SSV I), Christian Wolf (TSG Hatten-Sandkrug), Julian Schopp, Fynn Janßen, Nicholas Beck, Christoph Verbücheln (alle eigene A-Jugend), Sebastian Keib (Spielpause aus Studiumgründen).

Abgänge Sven Alexnat (STV/VFL Wilhelmshaven), Ole Czaja (Wilhelmshavener SSV I), Benny Spessart, Steffen Jager (beide unbekannt), Stephan Arends (Laufbahnende).

Kader Benjamin Gräf, Julian Schopp, Ole Schönheim, Lennart Suttner (alle Tor), Tammo Müller, Sebastian Keib, Jan Iken, Finn Busalski, Thore Jacobs, Tim Arends, Christian Wolf (alle Rückraum), Jan Bergmann, Fynn Janßen, Tim Winterhalder, Dominic Schwarzenberger (alle Kreis), Ben Laurinat, Nicholas Beck, Christoph Verbücheln, Hendrik Margner, Thore Schönheim, Steffen Köhler, Dennis Siebels (alle Außen).

Trainer Henning Cassens Co-Trainer Jan Bergmann Torwarttrainer Thomas Hilbinger Betreuer Torben Schoster Physiotherapeut Dietmar de Vries

Saisonziel So schnell wie möglich, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben

Titelfavoriten Eickener SpVg, TV Dinklage, TuS Bramsche, HSG Nordhorn II

Als Favoriten im Kampf um die Meisterschaft stuft Cassens neben der Eickener SpVg und Auftaktgegner Dinklage auch Verbandsliga-Absteiger TuS Bramsche ein. Bei der HSG Nordhorn II bleibt abzuwarten, wer aus dem erweiterten Bundesliga-Kader der Grafschafter mitunter in der Zweiten aufläuft.

Großen Wert im taktischen Bereich legt Cassens auf ein gutes Abwehrspiel. Dabei lässt er zur 6:0-Deckung zurzeit noch eine offensivere Variante einstudieren. „Das braucht Zeit“, weiß er: „In jedem Fall wollen wir aus einer starken Abwehr heraus gerade vor heimischer Kulisse auf Tempo nach vorn setzen.“

Das Auftaktprogramm hat es für die Jeverländer allerdings in sich. „Dinklage wird mit seinem schlagkräftigen Rückraum schon ein erster richtiger Gradmesser sein“, mutmaßt Cassens: „Der TV spielt schon lange in der Landesliga, war meist weit vorne und zuletzt Dritter. Ich denke, die Dinklager haben auch diesmal ihre drei, vier Abgänge gut kompensiert.“

Angesprochen auf die extrem schlechte Auswärtsbilanz der Ersten der HG in den vergangenen Spielzeiten bleibt Cassens gelassen. „Den Fluch haben wir doch in der Vorwoche schon im HVN-Pokal in Marienhafe besiegt“, sagt er mit einem Augenzwinkern: „Da haben wir bei einem Ligarivalen – trotz Backe – über weite Strecken ein gutes Spiel abgeliefert, auch wenn es am Ende beim 26:25-Sieg noch mal eng wurde. Das war natürlich gut für die Moral.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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