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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Mit Wackel-Po den Reifen kreisen lassen

05.12.2018

Jever Vor 60 Jahren war Hula Hoop der erste Trendsport – nur wusste das damals niemand. 1958 begann der Siegeszug des kreisenden Reifens von Kalifornien aus um die halbe Welt. Kinder und Jugendliche ließen den Ring aus Hartkunststoff um ihre Hüften kreisen und fühlten sich mit dem Spielzeug „in“.

Einem Bumerang ähnlich kehrte er zurück und brachte sich bei den jetzt erwachsenen nach mehr als einem halben Jahrhundert bei Fitness-, Tanz-Studios und Physiotherapeuten in Erinnerung – als Gymnastik- und Turngerät ebenso wie als dekorativer Blickfang für tänzerische Performance. Seitdem hängt der Hula Hoop nicht mehr nur in Spielzeugläden. Auch Sportgeschäfte und Gymnastikstudios bieten die Arbeit mit dem Ring als Trainingsgerät an.

Training mit Profi

Für die vielseitigen Möglichkeiten seiner Verwendung kamen ganz im Zeichen der Zeit selbstverständlich englische Begriffe für den „Hoop“ auf. Tatsächlich kann damit quasi jeder Körperteil, jeder Muskel buchstäblich in Schwung gebracht werden.

Unter dem Motto „Schwing Dich fit“ hat auch der Jeveraner Bernd Feldmann zusammen mit Silke Schirok aus Bremen, unterstützt und gesponsert von der AOK, den Hula Hoop zurück nach Jever gebracht. Das Graftenhaus bot dafür ausreichend Platz und sorgte mit seinen großen Fenstern zur Straße hin auch für Aufmerksamkeit bei den Weihnachtsmarktbesuchern.

Schnell war die Größe der Reifen ausgewählt – aufgestellt muss der obere Rand den Bauchnabel erreichen. Mit ihrer mitreißenden Art erreichte die Jongleurin und Profiartistin Silke Schirok schnell ihre Teilnehmerinnen. „Je mehr der Po wackelt, desto besser kreist der Hoop“, ermunterte sie zu eigenem „Outing“ und neuem Körperbewusstsein.

Bisschen Mut gefragt

X-Beine verhindern, dass der Reifen nicht zu Boden rutscht: „Ein Sport, der zu Anfang einfach bescheuert aussehen muss“, sagte sie augenzwinkernd. Zu toller Musik gab es dann auch kein Halten mehr und die Reifen kreisten – da gab es schnell auch schicke tänzerische Drehungen zu bewundern.

Am Vormittag kam eine Gruppe Kinder, drei sogar aus Wilhelmshaven; am Nachmittag ein Dutzend Frauen, darunter einige, die sich an ihre eigene Kindheit erinnerten.

Jetzt üben die Frauen wieder mit dem Hoop, weil damit die Hüftpolster sichtbar weniger werden, die Rumpfmuskulatur gestärkt wird und sich ganz nebenbei Wohlbefinden einstellt – übrigens zu Hause, denn in Jever und Umgebung werden (noch) keine Übungseinheiten von Vereinen angeboten.

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