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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Auf Generalprobe gegen Werder folgt Ernüchterung

26.11.2018

Jever Das hatten sich die Verantwortlichen von Tischtennis-Oberligist MTV Jever anders vorgestellt. Das Freundschaftsspiel gegen Bundesligist Werder Bremen sollte die Generalprobe für ein gelungenes Punktspiel gegen Tabellennachbar TuS Lutten sein. Doch diese Formel ging nicht auf, da das Bezirksduell mit 6:9 verloren ging. „Wir haben besonders im oberen und unteren Paarkreuz geschwächelt“, bedauerte MTV-Presssprecher Malte Stickel: „Das sind ironischerweise die Paarkreuze, die uns zuletzt stark gemacht haben.“

Doch der Reihe nach: Denn zunächst hatte das Auflaufen der Werder-Profis in offizieller Bundesliga-Startformation am Freitagabend für viel Begeisterung bei den 140 Zuschauern gesorgt. Neben Bremens Nummer eins Bastian Steger trat unter anderen auch Zugang Gustavo Tsuboi an die Tische – und musste sich sogar dem MTVer Adrian Dugiel geschlagen geben.

Tolle Ballwechsel

Spektakuläre Ballwechsel vor prall gefüllter Tribüne gab es am Freitagabend beim Freundschaftsspiel zwischen Oberligist MTV Jever und Bundesligist Werder Bremen zu sehen. Das Duell endete 1:9. Großen Sport und tolle Unterhaltung boten dabei etwa Fabian Pfaffe und Bastian Steger. Werders Spitzenmann zeigte nicht nur seine ganze Klasse, die ihm in der 18. Bundesligasaison zu bärenstarken Bilanzen verhilft, sondern unterhielt das Publikum auch mit einer spektakulären Ballonabwehr. Immer wieder verließ der Rückhandspezialist sogar die Box und kam den 140 Zuschauern richtig nahe, um die Bälle fast von der Tribüne aus zurückzuspielen.

Der Abwehrspezialist fing einen Topspin nach dem anderen ein, um dann auch immer wieder eigene Angriffsaktionen erfolgreich abzuschließen. Vor allem die Rückhandpeitsche des jungen Polen Dugiel schlug immer wieder beim brasilianischen Nationalspieler ein.

Doppelpartner Fabian Pfaffe bescheinigte Dugiel eine besondere Güteklasse: „Die Rückhand ist erstligareif!“, sagte er zum Paradeschlag des Teamkollegen, der übrigens regelmäßig bei Werder-Coach Cristian Tamas trainiert. Auch den Matchball verwandelte Dugiel mit einem mutigen Rückhandball, den der mehrfache WM- und Olympiateilnehmer Tsuboi nur ins Netz kontern konnte. Sportlich war da die Partie des Oberligisten gegen den vier Ligen höher startenden SV Werder natürlich schon längst entschieden. Dugiel aber sicherte beim 1:9 den Ehrenpunkt.

Mit dieser Euphorie im Rücken ging der MTV einen Tag später das Punktspiel gegen Lutten an. Im Falle eines Sieges hätte sich der Blick noch mehr in Richtung Aufstiegsplätze gerichtet, doch es kam anders als geplant. „Wir haben im oberen Paarkreuz leider nur drei von vier Partien holen können, das war natürlich zu wenig und bitter“, erklärte Stickel.

So war es nur Dugiel, der sein Einzel gegen Agnius Kacerauskas mit 3:0 gewann und so für eine 3:2-Führung sorgte. Die Eingangsdoppel waren zu Beginn positiv für Jever verlaufen – aus dieser Disziplin ging man mit einem 2:1-Vorsprung in die Einzelrunden. Die an Nummer drei und vier agierenden Pfaffe und Florian Laskowski erwischten einen guten Tag und erzielten drei Positiv-Zähler für ihr Team. Pfaffe gelangen dabei zwei Solo-Erfolge gegen Marvin Schlicker und Ex-MTVer Audrius Kacerauskas. Im unteren Paarkreuz jedoch lief gar nichts zusammen. Der bis dahin ungeschlagene Janek Hinrichs verlor sowohl gegen Kristof Sek (1:3) als auch die weitaus wichtigere Partie gegen Jan Vodde (2:3). Auch Kollege Patrick Kohlrautz unterlag zweimal.

„Schade, dass wir es nicht einmal ins Abschlussdoppel geschafft haben“, sagte Stickel: „Wir stehen aber als Tabellendritter mit 9:5 Punkten immer noch gut da.“

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