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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Weicher Fall trotz doppelten Abstiegs

10.04.2019

Jever Gleich zwei Abstiege sind am Wochenende in den letzten Saisonspielen für den MTV Jever besiegelt worden. Die zweite Mannschaft unterlag in der Tischtennis-Verbandsliga personell stark geschwächt dem TSV Lunestedt II mit 1:9 und den SF Oesede II mit 5:9 und muss nun den Gang in die Landesliga antreten. Dort verlor der ebenfalls arg dezimierte MTV III das Derby beim TuS Sande mit 1:9 und bleibt damit auf dem Abstiegsplatz neun. Sande dagegen steht mit dem Erfolg und einem 9:3 gegen den Oldenburger TB auf dem ersten Platz und könnte bei einem Ausrutscher Oldendorfs in Venne sogar Meister werden.

Als „bezeichnend für die Saison“ beschrieb Malte Stickel die letzten Auftritte des MTV II in der Verbandsliga. „Mit dem letzten Aufgebot haben wir uns so teuer wie möglich verkauft“, erklärte er. Ohne Rastsislaw Zhadzko, den beim Deutschlandpokal für Niedersachsen aktiven Mathis Kohne und Hendrik Hicken war nichts zu holen gegen den Vizemeister Lunestedt II. Für Jever spielten mit Erik Mast, Tobias Masemann und Carsten Nagel gleich drei Akteure aus der vierten Mannschaft. Den einzigen Punkt holte Andreas Fries gegen Matthias Wilbrandt, Justus Lechtenbörger unterlag Johannes Schnabel und Denis Pump jeweils nur knapp in fünf Sätzen. Im Anschluss empfing der MTV den Tabellenletzten Oesede II, nun spielten Masemann, Volker Haltermann und Wilhelm Rieken. Oesede zog schnell mit 5:1 davon, den Rückstand holte Jever nicht mehr auf. Haltermann, Fries, Rieken und Masemann sowie Lechtenbörger/Robben holten die Punkte. „Ein Abstieg fühlt sich immer mies an, aber wir fallen weich in die Landesliga. Angesichts der großartigen Weiterentwicklung der jungen Spieler hat sich die Verbandsliga absolut gelohnt“, sagte Kapitän Stickel.

In der Landesliga hatte der TuS Sande am Samstag nur wenig Probleme mit dem Oldenburger TB. Der an der rechten Schulter verletzte Oliver Lindner und Sebastian Fengler mussten sich Thuong Nguyen geschlagen geben, außerdem unterlag Hendrik Biele gegen den jungen Joris Kasten. Ganz stark war die taktische Leistung von Lindner gegen Abwehrspieler Lothar Rieger, den er trotz Verletzung mit 3:0 besiegte.

Das Derby am Sonntag zwischen Sande und Jever III verlief einseitig und ging schnell mit 9:1 an den TuS, auch weil die Gäste gleich auf die ersten drei Spieler verzichten mussten. „Wir hatten zwei Ziele: sechs Mann an den Tisch bekommen und nicht 9:0 verlieren. Beides haben wir erreicht“, meinte Jevers Kapitän Tobias Masemann. Ausgerechnet Oliver Lindner musste in seinem letzten Spiel für den TuS gegen Volker Haltermann den Ehrenpunkt der Gäste zulassen. Fast hätte auch Sebastian Fengler noch gegen Wilhelm Rieken verloren. Nach 4:7-Rückstand im fünften Satz machte der Sander aber sechs Punkte in Folge und setzte sich 11:8 durch.

Im Fokus nach dem Spiel stand bei den Sandern die Verabschiedung von Lindner. „Schade, dass ein so begnadeter Spieler, der ohne Training oben 19:9 Siege holt, seinen Schläger an den Nagel hängt“, bedauerte Kapitän Fengler dessen Abgang.

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