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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

MENSCHEN: Junger Judosportler Alexej will zeigen, was er kann

23.12.2005

Steinhausen – Das Zimmer von Alexej Liebenthal aus Steinhausen (Gemeinde Bockhorn) ist mit einer wahren Trophäensammlung geschmückt, und jetzt ist ein neuer Pokal dazugekommen. Der junge Judosportler wurde gerade im nahen Rostrup bei Bad Zwischenahn Landesmeister in der Gruppe U 17 (der unter 17-jährigen) bis 55 Kilogramm Körpergewicht. Dreimal in Folge war Alexej Vizemeister gewesen, jetzt wollte er es wissen, und im Finale machte er kurzen Prozess: In weniger als drei Sekunden war der entscheidende Kampf beendet, ein „Ippon“ besiegelte das Schicksal seines Kontrahenten.

15 Jahre ist Alexej Liebenthal jung, aber der gebürtige Ukrainer ist erstaunlich zielbewusst: „Wer Erfolg haben will, muss Leistung bringen“, so sagt er, und so handelt er. Mit Fußball hatte er angefangen, „aber da bin ich nicht wirklich reingekommen.“ Im Vareler Turnerbund (VTB) bei Trainer Thomas Uehlken lernte er die Grundkenntnisse im Judosport kennen, in seiner ukrainischen Heimat fand er den Weg zum Leistungssport, und heute gehört er den „Judo Crocodiles“ in Osnabrück an (und nach wie vor dem VTB).

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Die, die ihn immer unterstützt haben, hat er nicht vergessen: „Mein Vater Klaus ermöglicht mir alles mit seiner finanziellen Hilfe, und meine Mutter Elena, die den Leistungssport kennt, weiß genau, wie ich mich vernünftig ernähren muss.“

Bleibt Bruder Artem, und auch der ist in das familiäre Judo-Unternehmen eingebunden. Denn von nichts kommt nichts: Früh morgens gegen 5.30 Uhr steht Alexej auf und läuft mit Artem durch Steinhausen. Jetzt, im Winter, liegt der Schwerpunkt auf dem täglichen Frühsport. Da wird die 25-Kilogramm-Hantel mit Leichtigkeit um die Schultern gewirbelt. Alexej weiß: „Ohne meine Familie wäre ich nicht so weit gekommen.“ Selbstbewusst ist er trotzdem: „Ich habe es drauf“, weiß er um seine Judo-Stärken. Auch Bruder Artem geht ungewöhnliche Wege. Der 17-Jährige engagiert sich in Wilhelmshaven beim „Jungen Theater“ der Landesbühne.

Trainiert er nicht, besucht Alexej das Gymnasium in Westerstede. Logisches Denken fasziniert ihn, seine Lieblingsfächer heißen Mathematik, Physik und Chemie. Logisch ist auch, dass er sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen will.

Am 15. Februar 2006 stehen die norddeutschen Meisterschaften an: „Das will ich weit vorne landen“, sagt er – und sich so für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, die drei Tage später folgen. Auch da will Alexej zeigen, was er kann – logisch.

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