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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Feldkampf: Junges Team tritt Ostfriesen entgegen

03.01.2011

SPOHLE Mit jugendlichem Elan wollen die Oldenburger in dieser Saison den Ostfriesen beim traditionellen Feldkampf die Stirn bieten. Im Rahmen des Silvesterwerfens in Spohle wurden die Mannschaften des KLV Oldenburg für das Kräftemessen der besten Männer-, Junioren- und Jugendwerfer nominiert. Neben vielen Athleten aus Kreuzmoor und Mentzhausen zählen etliche Grabsteder zu den Stützen der Teams.

„Ich hatte die Qual der Wahl – gerade auf den letzten Plätzen kann es im weiteren Verlauf der Saisonmeisterschaft durch entsprechende Leistungen noch zu Verschiebungen in der Reihenfolge kommen“, sagte Bernd Tapkenhinrichs, der für die Jugendauswahl zuständig ist. Der Jaderberger, der glaubt, dass dieses Team gegen die Ostfriesen gut aussehen wird, benannte zwölf Starter von der A- bis zur C-Jugend.

Leistungsmäßig heraus ragt in der Mannschaft Keno Vogts. Der Hollweger wirft den 375-Gramm-Kloot in Serie über die 80 Meter. Als feste Nummer zwei hat sich 70-Meter-Werfer Sven Büsing (Mentzhausen) etabliert.

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Auch Juniorenwart Detlef Müller sieht sein Team gut gerüstet. Der Schweiburger benannte zehn Werfer. Timo Petznik, Jugendeuropameister von 2008 im Standkampf aus Grabstede, Stefan und Manuel Runge (beide Kreuzmoor) sowie Hendrik Rüdebusch aus Halsbek sind gesetzt. Bei den Positionen fünf bis sieben, könnte sich Müller im Wettkampfverlauf Auswechslungen vorstellen. „So kämen alle zehn Junioren in den Genuss eines Länderkampfeinsatzes“, erklärte der Juniorenwart.

Dem Feldobmann Hinny Harms Oldenburg, sind die Männer dagegen etwas „ausgegangen“. In dem Siebener-Team (475-Gramm-Kloot) stehen nur zwei „gestandene“ Feldkampfathleten.

Reichlich Erfahrung weist Detlef Müller, Europameister von 1996, mit zehn Einsätzen in der Hauptmannschaft auf. Der 41-Jährige vom Mentzhauser TV würde beim nächsten Länderkampf mit der verstorbenen Klootschießerlegende Berend-Georg Tapkenhinrichs sowie Ex-Europameister Hans-Georg Bohlken gleichziehen. Beide sind mit je elf Einsätzen Rekordhalter.

Außer Müller hat nur der 35-jährige Dirk Schomaker (Fedderwardersiel) mit bisher vier Einsätzen Erfahrungen im Hauptteam gesammelt. Hinzu kommen für den Männerwettkampf am Sonntag Junioren und zwei A-Jugendliche, die sich am Tag zuvor in den beiden Nachwuchswettbewerben messen.

„Die Ostfriesen besitzen mit Frank Goldenstein, dem amtierenden Europameister, den Ausnahmewerfer. Auf den anderen Positionen können wir aber gut dagegenhalten und die Sache optimistisch angehen“, meinte Harms, der die gute Arbeit von Tapkenhinrichs lobte. Immer wieder ständen Talente für das Hauptteam bereit.

Vom starken Nachwuchs der Oldenburger überzeugten sich beim Silvesterwerfen in Spohle auch wieder etliche „Käkler und Mäkler“. Das Helferteam vom Kreisverband Waterkant um den Vorsitzenden Andreas Stindt sowie an erster Stelle seinem Vater Heiko hatte die Anlaufbahnen vom Schnee befreit und für optimale Bedingungen gesorgt. Feldkampfatmosphäre kam auf, als ein jugendlicher Trompeter, Daniel Köhler aus Bockhorn, mit der Melodie „Heil dir, o Oldenburg“, die Veranstaltung frei gab.

Durch die jetzt anhaltenden Winterbedingungen sei eine Feldkampfeuphorie ausgebrochen, meinte KLVO-Vorsitzender Johann Hasselhorst bei der Nominierung nach dem Silvesterwerfen. Der Winter habe das Wettkampfgelände im ostfriesischen Blersum (Kreisverband Wittmund) mit zu viel Schnee aber zuletzt voll im Griff gehabt.

Es hoffen nun alle nach dem derzeitigen Tauwetter auf die nächste Frostperiode, um die ersehnten Feldkämpfe durchführen zu können. Nach den aktuellen Wetterprognosen dürfte dies aber wohl nicht in der ersten Januarhälfte möglich sein.

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