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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Projekt: Kampfsport zu klassischen Klängen

07.08.2015

Bockhorn Karate-Trainer Jörg Auffarth vom Judo-Verein Bockhorn hat mit seiner Idee, ein professionelles Karate-Show-Projekt auf die Beine zu stellen, offene Ohren gefunden. Durch Zufall traf Auffarth auf Christoph Hagel, den renommierten Dirigenten, Opern-Regisseur, Produzenten und Echo-Klassik-Preisträger, der sofort von der Idee begeistert war.

Hagel sorgt unter anderem seit 2010 mit seiner Klassik-Breakdance-Aufführung „Red Bull Flying Bach“ auf den internationalen Bühnen für Furore. Schnell war auch der Deutsche Karate-Verband von dieser Idee begeistert und stellte mit seinem Sportdirektor Ralph Masella ein kleines, hochkarätiges Team aus der Deutschen Nationalmannschaft, bestehend aus Jasmin Bleul, Christine Heinrich (beide amtierende Weltmeister in der Mannschaft) und Ilja Smorguner (amtierender Vize-Weltmeister Einzel) zusammen.

Bei einem ganztägigen Workshop in Berlin merkten die Teilnehmer schnell, dass klassische Musik und Karate perfekt zusammenpassen. Zur schillernden und komplizierten Musik von Igor Strawinsky versuchten die Teilnehmer, einige Dinge auszuprobieren.

Hagel „dirigierte“ die Sportler zu neuen Interpretationen der Karate-Bewegungsabläufe bei dramatischen und lebhaften Klängen. Besonders schwer war es, einen ganz anderen Rhythmus für die Techniken und deren Anwendung zu finden. Streng, wie einige bei klassischer Musik denken würden, ging es dabei überhaupt nicht zu. Im Gegenteil, es wurde viel gelacht, und Hagel zeigte viel Einfühlungsvermögen in die ihm noch fremde Welt des Karate.

Hagel saugte förmlich das Kampfsport-Wissen auf, um Karate und die Karateka besser zu verstehen. Am Ende des Tages wurde festgelegt, die Idee weiter mit einer Kooperation zu konkretisieren und einen zweiten Workshop in Kürze, dann im Karate-Bundesleistungszentrum Frankfurt, durchzuführen.

„Es ist ein großartiges Gefühl, gemeinsam mit Mitgliedern der Nationalmannschaft zu trainieren und das Projekt unter einem so renommierten Regisseur und Produzenten weiter zu entwickeln“, sagte Jörg Auffarth, der im Deutschen Karate-Verband für Medienprojekte zuständig ist.

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