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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

TuS verabschiedet sich mit Niederlage in Winterpause

02.12.2019

Kiel /Büppel Auch im letzten Spiel das Jahres haben die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel eine Überraschung verpasst. Durch die 0:2 (0:1)-Niederlage beim Tabellendritten Holstein Kiel überwintert das Team von Trainer Emin Tenikeci als Schlusslicht mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Immerhin unterlag am Sonntag parallel auch Abstiegsrivale TSG Burg Gretesch – mit 2:3 gegen Jahn Delmenhorst.

„Meine Mannschaft hat in Kiel ein richtig starkes Spiel abgeliefert und hätte ein Unentschieden verdient gehabt“, überwog bei Tenikeci nach der siebten Niederlage in Folge der Stolz auf die Leistung seiner sehr jungen Mannschaft. „Bis auf vier Spielerinnen haben alle anderen aus der heutigen Aufstellung in der letzten Saison noch bei den B-Juniorinnen gespielt“, erläuterte der TuS-Trainer: „Und trotzdem war kein Leistungsunterschied zwischen dem Tabellendritten und uns zu sehen. Wir haben Kiel vielmehr einen offenen Schlagabtausch geliefert.“

Auch die erste Torchance der Partie auf Kunstrasen lag aufseiten der Gäste, die von Tenikeci mit einer offensiven Grundausrichtung eingestellt worden waren und versuchten, den Favoriten früh unter Druck zu setzen. So hatte sich Chiara Lange beim Pressing am gegnerischen Sechzehner das Spielgerät erkämpft, kam beim Schussversuch in Bedrängnis aber nicht mehr richtig hinter den versprungenen Ball (12. Minute).

„Beim ersten Gegentreffer haben wir dann in der Verteidigung einmal ganz kurz geschlafen, als wir dachten, dass der Ball schon geklärt sei“, bedauerte Tenikeci. Im Gewusel vor dem Büppeler Tor fiel der hohe Ball dann Madita Thien glücklich direkt vor die Füße, so dass sie freies Schussfeld hatte – 1:0 (23.).

„Ansonsten haben wir so gut wie nichts gefährliches von Kiel zugelassen“, lobte der TuS-Trainer. Nach vorne sorgte auch Femke Janßen mit viel Lauftempo immer wieder für Unruhe. „Besonders hervorheben kann ich aus meiner Mannschaft aber niemanden, alle haben Vollgas gegeben und alles reingehauen“, betonte Tenikeci.

Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Gäste auf den Ausgleich. „Ein gefährlicher Schuss vom Sechzehner wurde von Kiels Torhüterin leider gut gehalten“, sagte der TuS-Coach. Die Entscheidung fiel dann in der 82. Minute durch einen abgefälschten Schuss von Lisann Evert – 2:0.

In der nun beginnenden Winterpause werden die Büppelerinnen keine Hallenturniere spielen. Vielmehr sollen sich die vielen angeschlagenen Spielerinnen regenerieren, um sich ab der zweiten Januar-Woche gezielt auf die Rückserie vorzubereiten, in der das Ruder möglichst noch herumgerissen werden soll.

Mit nur sechs Treffern in zwölf Spielen stellt das Büppeler Team, bei dem Stürmerin Christina Müller (OP nach Kreuzbandriss) lange ausfällt, die schwächste Offensive der Regionalliga Nord und hat zudem die meisten Gegentreffer (38) aller Teams kassiert. „Wer in Kiel gesehen hat, mit welchem Ehrgeiz, Elan und Tempo die Mädels gekämpft haben, der weiß, dass wir in der Rückrunde noch einiges vorhaben“, betonte Tenikeci.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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