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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Kleine Sportler und große Hilfe

20.02.2017

D

er Vareler Turnerbund (VTB) hatte am Samstag zur Übergabe der Sportabzeichen eingeladen. Im vergangenen Jahr haben 156 Teilnehmer beim VTB die Prüfungen für das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt und warteten nun auf den Nachweis ihrer Leistungen durch die Urkunden. Bei Kaffee, Tee und Kuchen berichtete Günther Karth, Sportabzeichenobmann des VTB, dass es zwischen Mai und Oktober bei vielen Terminen die Gelegenheit gab, die Anforderungen für das Deutsche Sportabzeichen zu erfüllen.

Dafür standen jeweils einige Mitglieder des Abnahmeteams mit Bandmaß und Stoppuhr im Waldstadion bereit. Die Abnahme der Schwimmdisziplinen erfolgte durch die Schwimmmeister in den jeweiligen Bädern.

Gegenüber dem Vorjahr mit 117 Beteiligten gab es eine deutliche Steigerung der Teilnehmerzahlen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass erstmals seit langer Zeit wieder die Mädchen und Jungen der Grundschule am Schlossplatz mitgemacht haben. Die Kinder der Hafengrundschule nutzen dieses sportliche Angebot schon viele Jahre. Günther Karth berichtete von Gesprächen mit dem Verantwortlichen der Grundschule Osterstraße. „Der dortige Sportkollege hat angedeutet, in diesem Jahr ebenfalls teilnehmen zu wollen.“ Damit könnte der seit Jahren zu verzeichnende Rückgang der Teilnehmerzahlen etwas aufgefangen werden. Schwierig sei es jedoch nach wie vor, die Jugendlichen bis 18 Jahre zu erreichen.

Zehn Teilnehmer waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Auch Urlauber vom Bodensee haben ihren Nordseeaufenthalt zum Ablegen der Prüfungen genutzt.

Bei der Feier wurden kurze Filmbeiträge über Olympia 2016 und Anleitungen zu den zu erbringenden Leistungen für das Sportabzeichen gezeigt. Seit einigen Jahren wird beim VTB ein Sportabzeichen-Oscar verliehen. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, statt der sportlichen Minimalanforderungen möglichst viele Punkte zu erreichen. Der Gewinner des Sport-Oscars ist Uwe Wollschläger. Er übernahm den Wanderpokal vom Vorjahressieger Mike Spitzer. „Der stand bei mir in der Wohnung und im Sommer war er mit in der Gartenlaube, weil die Nachbarn den Oscar mal sehen wollten“, berichtete er. Frisch poliert wurde der Oscar weitergeben. „Aber vielleicht kommt er ja wieder zu mir, ich strenge mich dieses Jahr wieder an“, sagte Spitzer. Besonders viel Beifall für sein Goldabzeichen erhielt Detlef Eilers, der 89-jährige hatte zum 40. Mal in Folge das Sportabzeichen erhalten.

Wieder zum Vorsitzenden des Gemischten Chores „Stehe-Fest“ wurde Heino Frerichs gewählt. Bei der Jahreshauptversammlung wurden auch die 2. Vorsitzende Brigitte Gebauer, Schriftführerin Renate von Seggern, Kassenwartin Almut Kuhlmann und Bücherwart Werner Finke in ihren Ämtern bestätigt. In diesem Jahr stehen für die Chormitglieder noch die Fahrt ins Blaue am 10. Juni und die Halbtagsfahrt am 9. September an. Auch Nicht-Mitglieder können mitfahren. Anmeldungen nimmt Frerichs unter Tel. 04451/3932 entgegen. Nach der Sommerpause wartet zudem der erste Singabend am 25. September unter dem Motto „Singen macht Spaß“.

Eine Spende in Höhe von 1000 Euro hat der Leo-Club Varel jetzt an die NCL-Stiftung übergeben. NCL steht für Neuronale Ceroid Lipofuzinose – eine wenig bekannte Kinderkrankheit. Das Geld stammt aus verschiedenen Aktionen des Clubs, unter anderem aus dem Verkauf von Waffeln und selbst gemachten Marmeladen beim Kürbisfest in Varel.

Bei einem Info-Abend hat Dr. Frank Stehr, Vorstand der NCL-Stiftung, vor den Leo-Club-Mitgliedern über die Arbeit der Stiftung gesprochen. Kinder, die an dieser vererbbaren Krankheit leiden, zeigen erst im Einschulungsalter erste Auffälligkeiten. Das erste Symptom ist die Verschlechterung des Sehvermögens, bis sie nach ein bis zwei Jahren erblinden. Es folgen Demenz, epileptische Anfälle und der Verlust der Sprache und Mobilität. Die Krankheit führt bei den Betroffenen zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr zum Tod.

Die Krankheit kommt nur selten vor – in Deutschland gibt es rund 700 Fälle. Daher unterstütze die Pharmaindustrie keine Forschungsprojekte zur Behandlung der Krankheit. Die NCL-Stiftung habe es sich daher zur Aufgabe gemacht, dieses Gebiet zu erforschen und außerdem die Bekanntheit der Krankheit zu steigern. Bei der Spendenübergabe dabei waren Kim Redeker, Katharina Aey, Rieke Zimmermann, Fenna Dirks, Dr. Frank Stehr (Vorstand der NCL-Stiftung), Lara Müller, Kira Jacobs, Franziska Lück, Daniela Plenter und Hinricus Dirks.

Als Bischof Jan Janssen am Sonntag Dirk Strobel in der Vareler Schlosskirche in sein Amt einführte, sagte er: „Der neue Pfarrer ist da und ganz Varel freut sich.“ Der neue Pfarrer sei Grenzübertritte gewohnt, sei es in seinem Studium vom Wechsel von der Philosophie zur Theologie, später in verschiedenen Pfarrstellen und von dort zum Pfarrer in Großbritannien und schließlich von seinem Amt als Jugendpfarrer in Mainz zur Pfarrstelle in Varel, verbunden mit der Altenheimseelsorge in Einrichtungen in Varel, Zetel und Osterforde. „Dirk Strobel komplettiert ein gutes Team in der Kirchengemeinde“, meinte Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner beim Empfang im Gemeindehaus und zeigte sich beeindruckt von der Predigt, die der neue Seelsorger zuvor gehalten hatte.

Bei der Einführung wurde Dirk Strobel begleitet von Kreispfarrer Christian Scheuer, Pfarrerin Julia Neuschwander (Leiterin des Referats Seelsorge beim Oberkirchenrat), Bischof Jan Janssen und Lektorin Dörte Hobbie sowie Mitgliedern des Gemeindekirchenrates begleitet.

Umrahmt wurde der Festgottesdienst von Thomas Meyer-Bauer an der Orgel und der Jugendkantorei unter der Leitung von Dorothee Bauer.

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