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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Friesensport: Klootschießen bereitet Sorgen

02.01.2015

Spohle Beim traditionellen Silvesterwerfen der Klootschießer in Spohle hat sich einmal mehr gezeigt, dass Weiten im 80-Meter-Bereich in dieser technisch schwierigen Friesensportdisziplin äußerst rar geworden sind. Würfe über die 90-Meter-Marke hat es schon lange nicht mehr gegeben. Der Weltrekord von Stefan Albarus mit 106,20 m vom 30. Juni 1996 dürfte für die Ewigkeit gemacht sein.

Aktuell reichen 70-Meter-Würfe, um den Sprung in das Feldkampfteam für die erhofften Länderkämpfe Oldenburg gegen Ostfriesland zu schaffen. So wurden bei der Bekanntgabe der vorläufigen Feldkampfteams in Spohle die großen Sorgen um den Fortbestand des leistungsstarken Klootschießens einmal mehr deutlich. Im Klootschießer-Landesverband Oldenburg gibt es inzwischen viele „weiße Flecken“, in denen diesbezüglich keine Aktivitäten mehr stattfinden. Zudem wurden in Spohle viele Werfer aus der einstigen Klootschießer-Hochburg Friesische Wehde vermisst. „Den goldenen Weg weiß keiner“, sagte der Landesvorsitzende Robert Schröder. „Die Initiative muss aber aus den Vereinen kommen.“ Ein Denkanstoß sei es, das Klootschießen mit mehr Wettbewerben wieder attraktiver zu machen. Sollte es auch in diesem Jahr mangels Kahlfrost keinen Feldkampf geben, so ist zumindest im Jugendbereich ein sportlicher Vergleich gegen Ostfriesland geplant.

Ex-Europameister Detlef Müller, Koordinator im Jugend/Junioren-Bereich, benannte in Spohle für das Jungen-Feldkampfteam Leif Bolles (Kreuzmoor/Höchstwurf in Spohle 62,50 m), Eric Klockgether (Mentzhausen/61,25 m), Lukas Killian(Schweewarden/60,50 m), Jonas Schüler (Esenshamm/60,00 m), Kilian Janßen (57,40 m), Rico Wefer (beide Mentzhausen/55,00 m), Liandro Ludiexe (Schweinebrück/52,00 m), Rene Speckels (Abbehausen/52,00 m), Jonas Nünnemann (50,00 m) und Thorge Bolles (beide Mentzhausen/43,00 m).

Schlecht sieht es bei den Junioren aus. Noch kann Müller die Mannschaftsstärke (7 Aktive, 1 Ersatzwerfer) nicht vorweisen. Hier stehen bisher Keno Vogts (Hollwege/72,50 m), Ludger Ruch (Mentzhausen/74,00 m), Manuel Runge (Kreuzmoor/73,00 m), Sören Bruhn (Schweinebrück/66,00 m) zur Verfügung.

Bei den Männern muss man schmerzlich auf Vizeeuropameister Jens Stindt verzichten. Der „Turm von Spohle“ hat sich bei einem Arbeitsunfall eine schwere Fingerverletzung an der Wurfhand zugezogen. Derweil imponierte Dirk Schomaker (KBV Fedderwardersiel) mit zwei 78-Meter-Würfen. Zum aus erfahrenen Männern und angriffslustigen Junioren bestehenden Team gehören zudem Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude/ 75,00 m), Ludger Ruch (Mentzhausen/74,00 m), Manuel Runge (Kreuzmoor/73,00 m), Keno Vogts (Hollwege/ 72,50 m), Stefan Runge (Kreuzmoor/71,30 m), Detlef Müller (Mentzhausen/67,00 m) und Sören Bruhn (Schweinebrück) 66,00 m.

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