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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Klootschießer sorgen sich um Zukunft ihres Sports

24.11.2015

Friesland /Stollhamm Im „Huus an`n Siel“ in Stollhamm, dem Verbandslokal vom Kreisverband Butjadingen, kam der Klootschießerlandesverband Oldenburg (KLVO) zu seiner Jahreshauptversammlung zusammen.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurde der 55-jährige Robert Schröder aus Osterscheps erneut zum Vorsitzenden gewählt. Der bisherige 2. Vorsitzende, Heiner Janßen aus Cleverns (Vorsitzender im Kreisverband Jeverland), schied, wie vor zwei Jahren angekündigt, aus dem Amt und wurde feierlich verabschiedet. Ein Nachfolger fand sich nicht. 3. Vorsitzender bleibt Helmut Tetz (Kreisvorsitzender Friesische Wehde). Geschäftsführer ist weiterhin der Neuenburger Olaf Löhmannsröben. Als Spielleiter und Boßel-Ligenwart bringen Erich Kuhlmann und sein Sohn Timo aus Rastederberg auch zukünftig ihre Dienste ein. Boßelobmann bleibt der erfahrene Andre Kuhlmann aus Varel. Ein eingeschworenes Team sind auch die vier Bahnweiser Eugen Böning (Seefeld), Rudi Milbrandt (Stollhamm), Claus Dörrbecker, (Blexen) und Heiko Stindt (Dangastermoor). Zu besonderen Anlässen trägt Stindt auch die Fahne. Nach wie vor vakant ist die Position vom Feldobmann, zuständig als Teamleiter für die Oldenburger Mannschaft bei den Feldkämpfen bei entsprechendem Kahlfrost.

In Edda Hemken (Ihorst) geht eine langjährige Ehrenamtliche im kommenden Jahr in den Ruhestand. Seit mehr als 25 Jahren ist sie für die Passstelle im Landesverband und als Schriftführerin im Landesverband Ammerland tätig. Der KLVO-Vorsitzende dankte ihr für ihre Dienste. Auf eine Neubesetzung wurde verzichtet. „Die Passstelle sollte zentral im FKV gepflegt werden“, so Schröder.

Auf der Versammlung wurde erneut deutlich gemacht, dass in den Vereinen, Kreisen, aber auch im Landesverband mehr ehrenamtliche Kräfte erforderlich sind, um die zahlreichen Aufgaben zu schultern. Der Fortbestand des Klootschießens bereitet den Verantwortlichen große Sorgen. Eine beständige Zahl von Aktiven können von den sieben Kreisverbänden nur Butjadingen und Stadland vorweisen. Das Hauptmanko liege darin, das zu wenige fachliche Betreuer zur Verfügung stehen. Der FKV-Vorsitzende Jan-Dirk Vogts regte die Teilnahme an der Übungsleiterausbildung mit dem speziellen Schwerpunkt Friesensport an.

Bei den Boßlern wird derzeit über eine Verringerung der Mannschaftsstärke bei den Männern I (aktuell 16er-Teams) diskutiert. Vogts: „Das sind oft nur persönliche Befindlichkeiten. Eine weitere Reduzierung, und wieder sind Boßler weg. Einheitliche Regeln sind im gesamten FKV zu tragen.“ Die Hauptmannschaften der Männer I seien gerade auch im Hinblick auf die Jugend sehr wichtig, ergänzte Vogts. Der KLVO-Vorsitzende Schröder erklärte: „Wir werden Gesprächskreise bilden, um Strategien zu entwickeln, die sich mit dem Klootschießen und Boßeln befassen. Erfahrene Klootschießer sollten sich mit einbringen.“ Angemerkt wurde, das in einigen Kreisen der Unterbau/Nachwuchs fehle. Der Ligen-Spielbetrieb müsse attraktiv gehalten werden. „Wir wollen den jungen Leuten eine sportliche Herausforderung bieten“, so Schröder.

Die Versammlung klang aus mit der an diesem Abend beschlossenen „neuen“ Hymne (Wort „Mannes“ durch „Menschen“ ersetzt).

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