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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Gerätturnen: Knisternde Spannung im Friesland-Pokal

30.11.2016

Jever Knisternde Spannung, technisch anspruchsvoll ausgeführte Elemente, aufgeregte Athletinnen sowie mitfiebernde Trainer, Eltern und Teamkameradinnen: Beim Mannschaftswettkampf des Turnkreises Friesland-Wilhelmshaven um den Friesland-Pokal wurde in der Sporthalle des Mariengymnasiums in Jever wieder die gesamte faszinierende Bandbreite des Gerätturnens geboten.

„Es war ein gelungener und unfallfreier Wettkampf“, bilanzierte Jeanette Weigert zufrieden. „Das Gerätturnen ist ein optischer Magnet, und ich freue mich, im kommenden Jahr weitere Mannschaften empfangen zu können“, fügte die Oberturnwartin hinzu.

80 Starterinnen

Rund 80 Mädchen im Alter von fünf bis 18 Jahren hatten diesmal einen Geräte-Vierkampf nach den Vorgaben des Deutschen Turnerbundes (DTB) gemeistert. In Pflicht und Kür endete damit zugleich das Wettkampfjahr im Turnkreis Friesland-Wilhelmshaven.

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Erstmals konnte die Kreismeisterschaft für Mannschaften im weiblichen Gerätturnen auf einer neuen Bodenturnfläche ausgetragen werden. Dies ist dem Engagement der Verantwortlichen des MTV Jever zu verdanken, der in den vergangenen beiden Jahren viel in die Turnabteilung investiert hat. So trafen die angetretenen Turnerinnen aus den drei friesischen Vereinen GG Roffhausen, TuS Glarum und MTV Jever unter der Regie von Oberturnwartin Weigert und ihrer Vorgängerin Helga Ziergiebel auf beste Rahmenbedingungen.

Die Teilnahme der Aktiven des TuS Oestringen war in diesem Jahr aufgrund einer zeitgleichen vereinsinternen Veranstaltung nicht möglich. „Umso erfreulicher war es, die Gastvereine TuS Westerloy und MTV Wittmund dabei haben zu können“, erklärte Weigert: „Dass trotz paralleler Veranstaltungen der Pokal-Wettkampf in diesem Jahr eine leicht erhöhte Teilnehmerzahl verbuchen konnte zeigt, dass das Gerätturnen weiterhin eine beliebte Sportart bei den Mädchen ist.“

Aufgrund der großen Resonanz wurde das Mannschaftsturnen in zwei Durchgänge geteilt. Am Vormittag mussten die jüngeren Turnerinnen bis zehn Jahre ran an die Geräte, am Nachmittag dann die älteren Aktiven. Die Kampfrichter hatten die verantwortungsvolle Aufgabe, die technische Ausführung der Teile zu begutachten und zu bewerten.

In der jüngsten Kreisklasse Jahrgang 2009/2010 gingen zwei Mannschaften an den Start. Mit einem Endergebnis von 152,15 Punkten nutzte dabei die Mannschaft des MTV Jever den Heimvorteil und landete vor dem TuS Glarum (133,95) auf dem Siegerpodest. „Die Mädchen aus Jever dominierten an jedem Gerät und holten sich damit souverän den Pokal nach Hause“, erklärte Weigert.

Auch im Jahrgang 2007/2008 traten Aktive dieser beiden Nachbarvereine gegeneinander an – und schenkten sich nichts. „Die noch jungen Mädchen gaben alles und bescherten den Zuschauern einen spannenden Wettbewerb“, freute sich Weigert. Mit knappem Vorsprung und 162,15 Punkten sicherten sich am Ende die Mädchen aus Jever den Sieg vor den Glarumerinnen, die auf 160,15 Punkte kamen. „Ausschlaggebend war der Balken, von den Turnerinnen auch das Zittergerät genannt“, erklärte Weigert: „Leider mussten die Glarumer hier einige Stürze verbuchen.“

Begehrte Pokale

In der Kreisklasse 2005/ 2006 startete ein Team des TuS Glarum konkurrenzlos und konnte den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen. Mit 159,95 Punkten hatten sie sich zudem deutlich vor den Gästen aus Westerloy (148,65) behauptet, die in dieser Jahrgangsklasse außer Konkurrenz gewertet wurden.

Am Nachmittag traten die Kürmannschaften und älteren Turnerinnen in der Pflicht an. Dabei ging es hoch hinaus: Überschläge am Sprungtisch, akrobatische Elemente am Balken, Schwebekippen am Barren und Salti sowie Flick Flack und freie Räder am Boden zeigten die Mädchen den Zuschauern und Kampfrichtern – unterteilt in die verschiedenen Alters- und Leistungsklassen.

In der Kreisklasse 1 (Kürstufe 3) turnte das Glarumer Team konkurrenzlos in Richtung Kreismeisterschaft. Die TuS-Mädchen mit reichlich Wettkampferfahrung zogen ihr Programm sicher und zielstrebig durch und bekamen verdient den Pokal. Die deutlich älteren Wittmunder Turnerinnen traten in der Kürstufe 3 außer Konkurrenz an.

In der Kreisklasse 2 wurde es wieder spannend: Erneut kam es zum „Duell“ der Mannschaften aus Glarum und Jever. Beide starteten ihren Wettkampf mit gleichstarken Handstandüberschlägen am Sprungtisch. Am Ende setzten sich die Mädchen aus Jever an den anderen Geräten durch und besiegten mit 138,2 Punkten die Glarumerinnen, die auf 126,9 Zähler kamen.

Konkurrenzlos trat im Jahrgang 1998/1999/2000 in der Pflicht noch eine Mannschaft von GG Roffhausen an. „Die Mädchen zeigten gute Pflichtübungen, schnupperten wiederholt Wettkampfluft und zeigten akrobatische Elemente am Boden“, analysierte Weigert. Mit einem Ergebnis von 136,25 Punkten erzielte die Mannschaft ein sehr gutes Ergebnis.

Allein blieb auch die Mannschaft des MTV Jever im Jahrgang 2003/2004 in der Pflichtstufe. Die Jeveranerinnen zeigten mit ihrem Ergebnis von 156,3 Punkten sichere Übungen im höheren Pflichtstufenbereich.

Anstrengendes Training

„Schön, dass sich das sehr anstrengende Training im Gerätturnen am Ende für alle Teilnehmerinnen und Vereine ausgezahlt hat“, bilanzierte Weigert am Ende eines auch für sie langen und anstrengenden Tages. Da die Kreisfachwartin Gerätturnen gesundheitsbedingt ausgefallen war, hatte sie als Chef-Organisatorin alle Hände voll zu tun gehabt.

Abschließend verwies Weigert darauf, dass der Turnkreis für das Jahr 2017 wieder ein umfangreiches Lehrgangsangebot zusammengestellt hat: „Die Übungsleiter finden dort viele Anregungen und neue Ideen für die Arbeit in ihren Gruppen.“ Darüber hinaus greife der Turnkreis auch Trends aus dem Turnbereich auf und biete viele Workshops für unsere jugendlichen Turnerinnen an. „Denn das ist unsere Zukunft in den Vereinen“, betonte Weigert.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/friesland/fotos 
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