• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Kurven-Talente mit Glück und Geschick

05.05.2015

Moorwinkelsdamm Das war wieder eine erfolgreiche Veranstaltung, die der MSC Moorwinkelsdamm am Sonnabend im Speedwaystadion am Linsweger Weg über die Bühne gebracht hat (die NWZ  berichtete). Mehr als 3000 Zuschauer sahen am Abend interessante Flutlichtrennen, nachdem schon am Nachmittag der Nachwuchs auf der Strecke zum Zuge gekommen war.

Während in Süddeutschland die Bahnsportveranstalter mit lang andauernden Regenfällen zu kämpfen hatten und die Langbahnklassiker in Dingolfing und Plattling sogar abgesagt werden mussten, schien in Moorwinkelsdamm die Sonne. Allerdings wurde es gegen Abend bitter kalt. Das tat der Stimmung am Rande des 364-Meter-Ovals aber keinen Abbruch.

Ann-Katrin Gerdes und Tom Finger vom MSC Moorwinkelsdamm fuhren am Nachmittag je vier Läufe in der Klasse Junioren B (125 ccm). Ann-Kathrin hatte am Ende zwei Punkte mehr auf ihrem Konto als Tom, obwohl der im direkten Duell vor ihr lag. Beiden hat der Renntag wieder sehr viel Spaß gemacht. „Ich muss mich erst noch an die Airbagweste und den neuen Anzug gewöhnen“, gestand Tom Finger später. Ann-Kathrin Gerdes verschrottete schon im Training einen nagelneuen Motor, holte sich aber von Vater und Mutter das Versprechen ab, einen neuen zu besorgen.

Ein anderer Clubfahrer des MSCM hatte am Abend Pech. Gleich im ersten Heat der B-Gruppe hatte André Mochner, eine Runde vor Schluss in Führung liegend, einen Aufsteiger. Er rauschte spektakulär und mit einem Riesenknall in die Airfence (Luftpolster) und die dahinter liegende Fahrerlagertür. Fazit: Airfence zerplatzt, Planke zerdemmelt, Mochner für einen Moment ohne Bewusstsein.

„Ich weiß gar nicht, ob ich in eine Rille geraten bin, auf jeden Fall bekam ich hinten vollen Grip und das Motorrad steilerte auf“, beschrieb Mochner die Situation tags darauf vom heimischen Sofa aus. „Ich dachte, ich bekomme das noch in den Griff. Aber dann knallte es – und ich war kurz weg.“

Alles sah schlimmer aus, als es wirklich war. Nach einer Untersuchung im Westersteder Krankenhaus konnte der Pechvogel später noch im Vereinsheim vorbeihumpeln, musste sich dann aber ins Bett legen. „Es ist nichts gebrochen, aber mein ganzer Körper ist geprellt und zusammengestaucht. Die Ärzte haben mir sechs Wochen Pause verordnet.“

Was passiert wäre, wenn keine Airfence als Schutz vor dem Aufprall vorgeschrieben wäre, mochte sich in Moorwinkelsdamm niemand vorstellen. „Da hat man wieder gesehen, wie wichtig diese Luftkissen für die Sicherheit beim Rennen sind“, sagte der MSCM-Vorsitzende Michael Warth. Und Mochner setzte noch einen weiteren Aspekt hinzu: „Ich bin auch froh, dass ich seit kurzem eine Airbagweste trage. Die hat sicher auch einiges abgehalten.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.