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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Vereine demonstrieren für Kunstrasen

04.07.2019

Langendamm Ein schöner grüner Rasenplatz ist das Herzstück vieler Vereine. Doch welche Möglichkeit haben die Vereine, wenn die Plätze unbespielbar sind? Die Vareler Vereine versammelten sich zu einer Demonstration auf dem Sportplatz in Langendamm. Sie wollten damit ihre Unterstützung für den Sport- und Bürgerpark ausdrücken und klar machen, wie wichtig ihnen ein Kunstrasenplatz ist.

„Bei der Forderung nach einem Kunstrasenplatz arbeiten alle Vereine miteinander, sportlich natürlich gegeneinander“, sagt Hartmut Ehmen, erster Vorsitzender des JFV Varel. Die Kritik am Sportpark habe ihn zu dieser Demonstration bewogen.

Die rund 140 Besucher der Versammlung liefen einmal um das Sportgelände. Mit den ersten Schritten auf dem Trainingsplatz fiel direkt die schlechte Rasenqualität auf.

„Der Platz hier ist schlecht. Wir brauchen dringend Alternativen. Die Verletzungsgefahr ist viel zu groß auf unseren Plätzen. Das macht uns im Vergleich zu anderen Vereinen schwach“, sagt Sven Nittka, Trainer des TuS Dangastermoor. Der Verbleib des Waldstadions sei für ihn aber dennoch wichtig, falls dies denn möglich sei.

An dem geplanten Sport- und Bürgerpark gibt es viel Kritik. Der Standort in Langendamm wird in Frage gestellt und viele Vareler fürchten, dass das Waldstadion als zentraler Sportplatz in der Stadt verloren geht. Der neue Sportpark soll außerdem einen Kunstrasenplatz enthalten, aber auch hier scheiden sich die Geister. Die Vereine wünschen sich einen ganzjährig bespielbaren Platz, Umweltschützer fürchten, dass über den Kunstrasen Mikroplastik in die Umwelt gebracht wird.

Die Schließung des Vareler Waldstadions und der Bau einer Wohnanlage auf dem traditionsreichen Fußballplatz sei noch einmal zu überdenken, so Ratsfrau Sigrid Busch (Grüne). Jörg Weden, SPD-Ratsmitglied und selbst im TuS Büppel aktiv, sprach sich schon 2010 für einen Kunstrasenplatz für seinen Verein aus. Damals scheiterte das Projekt aber. „Den Zuschuss von vier Millionen Euro müssen wir einfach annehmen“, sagte er. Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner betonte, dass man auch mal für etwas sein sollte und nicht nur immer gegen etwas. „Der neue Sport- und Bürgerpark wird ungefähr 6,7 Millionen Euro kosten. Die Förderung ist für Varel der Jackpot. Diese Chance muss genutzt werden“, so Wagner.

Was genau mit dem Waldstadion passieren soll, wenn der Sport- und Bürgerpark erst einmal steht, ist noch offen und wird später entschieden. „Die Gegend ist natürlich schon sehr gut für den Bau einer modernen Wohnanlage geeignet“, sagte Frank Brunken vom TuS Obenstrohe. Allerdings sei es wichtig, ein entsprechendes Benutzungskonzept zu entwickeln.

Michael Diederich Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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