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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Varels Fußballer fordern vehement einen Kunstrasenplatz

02.07.2019

Langendamm In der hitzig geführten Debatte um den Bau eines Sport- und Bürgerparks samt Kunstrasenplatz in Langendamm platzt den Vareler Fußballern so langsam der Kragen. „Es reicht“, teilten die Fußballer des Jugendfördervereins Varel (JFV) in einem Schreiben mit. Sie rufen auf zu einem Unterstützungstreffen diesen Dienstag, 2. Juli, um 18.45 auf dem Sportplatz in Langendamm.

Eingeladen sind alle Personen, Spieler, Eltern, Trainer und Vereinsvertreter, die einen Sport- und Bürgerpark mit einem Kunstrasenplatz unterstützen. Auch Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner habe sein Kommen zugesagt, teilte JFV-Pressewart Andreas Brinkmann mit.

„Es ist egal, ob der neue Kunstrasenplatz in Büppel, Obenstrohe, Langendamm oder Varel kommt. Viel wichtiger ist, das überhaupt einer für die Sportsparte Rasensport entsteht. Und wenn es nun Fördergelder für den Sport- und Bürgerpark in Langendamm gibt, umso besser“, heißt es in dem Aufruf. Um die Sportanlage in Langendamm zu sanieren, hat der Bund die Zusage von vier Millionen Euro gegeben.

Die Diskussion dreht sich bei dem 7,5-Millionen-Projekt um zwei Dinge, die Kritik hervorrufen. Zum einen soll das Waldstadion an der Windallee zur Gegenfinanzierung verkauft werden, um auf dem Areal Wohnhäuser zu bauen. Zum anderen monieren die Gegner, dass der Kunstrasen zu umweltschädlich sei.

„Man soll bitte nicht alles nur schlecht reden und alles mit negativen Gedanken und Infos präsentieren“, betonen die Fußballer: „Bei jeder Entscheidung gibt es zwei Seiten, die schlechte Seite sollte nicht im Vordergrund stehen, sondern die gute Seite, und diese Seite sollte mit positiven Gedanken und Infos bereichert werden. Dieses ist jedoch in der Politik und in der Gesellschaft zurzeit nicht angesagt.“

Wichtig ist den Sporttreibenden, dass ein Platz geschaffen wird, der ganzjährig zum Training und für Wettkämpfe genutzt werden kann. „Uns ist es egal, wie der Sport- und Bürgerpark am Schluss aussieht. Der JFV Varel möchte nicht nur für seine Mannschaften, sondern auch für die anderen Mannschaften der Vereine erreichen, dass der Fußball und Rugby nicht nur bei schönem Wetter gespielt werden kann.“

Die Forderung gibt es seit Jahren. Sie wurde mit Unterschriftenaktionen an den Bürgermeister, Demos auf dem Schlossplatz oder einem Mottowagen beim Karnaval 2016 mehrfach unterstrichen.


Ein online-Spezial:   www.nwz-online.de/sportstaetten-varel 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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