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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Stadtleben: Laufsteg im Schnelldurchlauf

06.05.2013

Jever Der Laufsteg ist bereit, hunderte Zuschauer warten an der Schlachtstraße in Jevers Innenstadt, dass es endlich losgeht. Die Bekleidung der jungen Damen, die da für ihren Auftritt bereit stehen, erinnert indes weniger an Modeschauen in Paris oder Mailand – hier geht es heute nicht um schicke „Outfits“, sondern um Sport, um Tempo, Bestzeiten – und natürlich Spaß.

Bereits zum dritten Mal wurde am Sonnabend in Jever der High-Heel-Lauf ausgetragen. Neun Mädchen und Frauen traten an, die Schlachtstraße in Jevers Fußgängerzone wurde eigens dafür in der Mitte abgesperrt, die Zuschauer platzierten sich hinter einem Absperrband entlang der gut 100 Meter langen Strecke. Nebenbei sorgte ein DJ mit Musik bei den Schaulustigen unter strahlendem Sonnenschein für gute Laune.

Knapper Erfolg

Vier Vorläufe, die Halbfinals, dann das Finale: Hier konnte sich die 18-jährige Jennifer Rehberg aus Sophiengroden knapp gegen die 16-jährige Michelle Kloth aus Schortens durchsetzen. 12,85 Sekunden benötigte die Siegerin für ihren Triumph.

Im Halbfinale hatte sie eine Zeit von 12,69 Sekunden gelaufen – und damit den Rekord von Ines Diedrich aus dem Vorjahr von 12,22 Sekunden knapp verpasst – „bei widrigen Wetterbedingungen, wie eine Besucherin scherzte. Die Läuferinnen hatten bei dem Lauf mit Gegenwind zu kämpfen gehabt.

Auf den dritten Platz schaffte es die 17-jährige Ilona Mai aus Moorwarfen – die einzige Teilnehmerin auf dem „Siegertreppchen“, die keinem Sportverein angehört, wie sie sagte.

Siegerin Jennifer Rehberg ist Mitglied beim MTV Hohenkirchen. „Da laufe ich allerdings eher die Mittelstrecken“, sagt sie. Trainiert habe sie für den High-Heel-Lauf auch nicht. Michelle Kloth turnt und spielt Badminton beim TuS Glarum.

Die drei Erstplatzierten konnten sich über einen Gutschein über 200 Euro für ein Abendkleid (1. Platz), eine „I-Swatch-Uhr“ (2.) sowie eine Teekanne (3.) freuen. Die Preise hatten anliegende Geschäfte aus der Schlachtstraße gespendet.

Zufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich auch Renate Janßen, die den Lauf organisiert hatte. „Alles gut, viele Besucher, keine Verletzten“, lautete ihr knappes Resümee, schließlich birgt der Spurt auf Sieben-Zentimeter-Stöckelschuhen gewisse Gefahren.

Strenge Kontrolle

Die Höhe der Absätze der Teilnehmerinnen wurde streng kontrolliert – Disqualifikationen blieben indes aber aus. Ein männlicher Starter fand sich auch in diesem Jahr nicht, wie von Renate Janßen im Vorfeld erhofft (die NWZ  berichtete). „Die zieren sich leider.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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