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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Friesensport: Leistung von Holzgruppen fällt stark ab

12.04.2016

Ardorf /Friesland Boßelsport vom Feinsten gab es am Sonntag beim FKV-Finale (Friesischer Klootschießerverband) auf den beiden Wurfstrecken in Ardorf (Kreisverband Wittmund) zu sehen. In der Frauenkonkurrenz I, die von Webershausen in Richtung Burhafe warf, gewann der Landesmeister aus Ostfriesland, Dietrichsfeld, den Verbandsmeistertitel. In der Männerkonkurrenz I, die von Ardorf in Richtung Spekendorf spielte, siegte Pfalzdorf hauchdünn vor Reepsholt.

Bei den Frauen durften die Reitlanderinnen über Bronze jubeln, da sie eine geschlossene Mannschaftsleistung in beiden Gruppen gezeigt hatten. Mit 22 Wurf (Holz) und 23 Wurf (Gummi) lag Reitland bei der Wende gut im Rennen. Mit je 47 Wurf gingen beide Gruppen über die Ziellinie. Mit insgesamt 94 Wurf und 247 Meter wurde Rang drei abgesichert.

Bei den Kreuzmoorerinnen, im Vorjahr Dritter, lief es nicht optimal. Die Holz wies bei der Wende schon 25 Wurf auf und die Gummi lies 23 Wurf folgen. Im Ziel standen mit der Holz 50 Wurf und mit der Gummi 47 Wurf an. Insgesamt 97 Wurf und 158 Meter brachten nur den letzten Rang ein. Zu Platz drei betrug der Unterschied nur drei Würfe.

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Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Holz vom Landesmeister Schweinebrück, der mit 95 Wurf und 47 Metern Vierter wurde. An der Wende war man mit 25 Wurf und 39 Metern die schlechteste Gruppe und steigerte sich sogar noch im negativen Ausmaß auf der Rücktour. Die Holz wies im Ziel 52 Wurf und 15 Meter auf. „In unserer Holz haben die Nerven nicht gehalten“, sagte Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs. Im krassen Gegensatz dazu stand die Gummi der Friesländerinnen. Bei der Wende wies sie 22 Wurf auf und konnte sich auf der Rücktour noch steigern. Mit 43 Wurf und 32 Metern erzielte Schweinebrück das beste Ergebnis aller sechs Gummi-Gruppen.

Neuer FKV-Meister wurde in Landesmeister Dietrichsfeld der im Vorfeld gehandelte Top-Favorit aus Ostfriesland. Die Dietrichsfelderinnen siegten mit 87 Wurf und 140 Meter (Holz 44 Wurf/110 m und Gummi 43 Wurf/30 m). Drei Wurf mehr wies der Vizemeister und Gastgeber Ardorf auf. Die Gummi der Ardorferinnen (zwei Wurf mehr) konnte nicht ganz mithalten. Ardorf wies insgesamt 90 Wurf und 168 m auf. Fünfter wurde der KBV „Collrunge“ Brockzetel-Wiesens (96 Wurf und 122 m).

Das Leistungsniveau bei den Männern war sehr dicht. Boßel-Fachwart Reiner Berends: „Selten haben wir bei den FKV-Meisterschaften so enge Ergebnisse erreicht, mit einer Differenz von nur elf Wurf vom Ersten bis zum Letzten. Das hat es in meiner Amtszeit noch nicht gegeben.“ Im Wendebereich war Berends positiv überrascht, wie die Boßler die Wurfstrecke bearbeitet hatten.

Der Titelverteidiger Reepsholt glaubte im Ziel an einen erneuten Erfolg – zumal der Mitkonkurrent Pfalzdorf mit der 1. Holz mit 50 Wurf einen deutlichen Ausreißer nach unten aufwies. Im Schnitt wiesen fünf Reepsholter Gruppen gut fünf Wurf weniger auf. Doch die anderen drei Gruppen der Pfalzdorfer stachen mit 42 und 43 Wurf. Am Ende durfte Pfalzdorf mit 178 Wurf und 319 Metern und nur einem Wurf weniger im Gesamtergebnis als Reepsholt über den Verbandsmeistertitel jubeln. Mit 179 Wurf und 650 m wurde der Serien-Sieger der vergangenen Jahre, Reepsholt, Zweiter.

Rang drei belegte der Landesmeister aus Ostfriesland, Westeraccum, mit 180 Wurf und 379 Metern. Die guten Leistungen der Halsbeker wurden als Vierter nicht mit einer Medaille belohnt (183 Wurf, 420 Meter). Die Halsbeker erzielten jedoch die Tagesbestleistung. Die 2. Gummi brauchte für die Wurfstrecke nur starke 40 Wurf. Mit je 49 Wurf fielen die beiden Holz der Ammerländer da schon etwas ab. Oldenburgs Landesmeister Grabstede wurde mit 186 Wurf und 251 m Fünfter. Die Holz benötigte 51 und 48 Wurf. Der Grabsteder Mannschaftsführer Holger Alberts: „Da war mehr drin. Leider lief es in der Holz nicht.“

Die Bredehorner – zum zweiten Mal beim FKV-Finale – wurden Sechster mit 189 Wurf und 545 m. Auch hier fielen die beiden Holz mit 51 und 48 Wurf ab. „Bei der Holz war mehr drin. Insgesamt bin ich mit dem Team aber zufrieden“, sagte Mannschaftsführer Rene Thye.

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