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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Lemkes Anruf lotst Wiedenmann zur HSG Varel

15.10.2014

Varel Mit dem Weggang der Bubalo-Brüder am Ende der vergangenen Saison ist beim Handball-Drittligisten HSG Varel-Friesland eine Lücke auf den Außenpositionen entstanden, die es zu schließen galt. Auf der linken Flügelseite macht das seit dieser Spielzeit Max Wiedenmann. Der 20-Jährige studiert derzeit in Oldenburg BWL mit einem juristischen Schwerpunkt.

„Das ist etwas ganz anderes als Handball“, sagt er zum bewusst gewählten Schritt, um sich neben dem Sport ein zweites Standbein aufzubauen: „Was in 20 Jahren ist, weiß ich jetzt noch nicht.“ Seine einstige Überlegung, sein Hobby im Sinne von Sport zu studieren, verwarf er letztlich, nachdem er während des Abiturs an der Sportschule in Bremen auch einige Sporttheoriekurse belegen musste.

Derzeit wirbelt der Student hinter dem erfahrenen Thore Linda auf Linksaußen. Sein Interesse am Handball kommt nicht von ungefähr. Mit drei Jahren kam er noch im Kindergarten zum Mini-Training und wurde auch danach stets stark von seinen Eltern unterstützt. Bei der HSG Verden/Aller lernte er das Handballspielen von der Pike auf und blieb dem Verein bis zur D-Jugend treu. Der Hastedter TSV freute sich ab der C-Jugend über das Nachwuchstalent, das dort auch bis zur A-Jugend blieb. In den letzten beiden Jugendjahren spielte Wiedenmann im Kooperationsverein HC Bremen ziemlich erfolgreich in der A-Junioren-Bundesliga.

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Neben Handball gab es natürlich auch andere Leidenschaften: „Wie jeder normale Junge habe ich auch mal Fußball gespielt.“ Im Tennis habe er sich ebenfalls versucht. Letztlich entschied er sich aber vollends für den Handball – verbunden mit dem Plan, professioneller spielen zu wollen. Dies ging seitdem auch auf.

Mit dem Wechsel in den Männerbereich folgte auch der Wechsel zur SG Achim/Baden, bei der Wiedenmann direkt im ersten Jahr den Oberliga-Titel und den Aufstieg feiern konnte. Er hätte also ohnehin heute in der Dritten Liga bei der SG gespielt – hätte er keinen Anruf von HSG-Rückraumspieler Torben Lemke bekommen, der letztlich zum Wechsel nach Varel führte. „Unsere Familien kannten sich ein wenig, da der Handballsport in Bremen ja nicht allzu groß ist“, sagt Wiedenmann. Lemke bewegte den jungen Spieler dazu, nach Varel zu wechseln.

„Natürlich habe ich mir erstmal alles angeschaut und war sofort sehr begeistert“, schwärmt er von der guten Stimmung im Team, dem ruhigen Umfeld im Verein und den Fans. Bereits in der letzten Saison hat der Linksaußen auf der Tribüne gesessen und so manches Spiel verfolgt. „Die Unterstützung der Fans ist extrem gut, und so eine Stimmung wie zuletzt im Derby gegen den Wilhelmshavener HV habe ich nur ganz selten erlebt“, ist er noch immer ganz angetan von der tollen Atmosphäre in der Manfred-Schmidt-Sporthalle.

Das Verhältnis zu seinem neuen Trainer Andrzej Staszweski, der ihm „eine tolle Entwicklung“ bringen könne, sei sehr gut. Insgesamt ist Wiedenmann davon überzeugt, mit der HSG Varel das Ziel „einstelliger Tabellenplatz“ am Ende der Saison erreichen zu können: „Die Mannschaft spielt schon seit einigen Jahren in der Dritten Liga und ist durchaus erfahren.“ Nebenbei wolle er sich natürlich auch persönlich weiterentwickeln und von den erfahrenen Spielern lernen.

Sein Einjahresvertrag beinhaltet eine Option auf Verlängerung, und die würde Wiedenmann auch gern nutzen: „Wenn alles auf beiden Seiten passt, habe ich natürlich die Hoffnung, auch länger bleiben zu können.“ Jetzt gilt aber erst einmal der ganze Fokus dem nächsten Heimspiel. Im Kellerduell empfängt die HSG Varel am Sonnabend (19.30 Uhr) Wiedenmanns Ex-Club, die SG Achim/Baden.

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