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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Gerätturnen: Lena Merkel glänzt am Schwebebalken

13.11.2013

Oestringen Auch wenn im Ligafinale der Gerätturnerinnen die erhofften Verbesserungen in der Mannschaftswertung ausblieben, zeigten sich die Verantwortlichen der Turngemeinschaft (TG) Friesland nach den zweitägigen Wettkämpfen in der Turnhalle des TuS Oestringen zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge. Schließlich hatten diese in der Gerätewertung den einen oder anderen Überraschungscoup gelandet – allen voran Lena Merkel (Glarum), die sich die Tagesbestnote aller Teilnehmerinnen auf dem Schwebebalken sicherte.

Doch der Reihe nach: Frieslands Turnerinnen hatten sich akribisch auf den Leistungsvergleich mit anderen Vereinen aus dem gesamten Gebiet der Turnbezirkes Weser-Ems vorbereitet. Die Hinrunde fand bereits im Juni in Wildeshausen statt. Aus dieser waren die TG-Turnerinnen damals, unterteilt in verschiedene Wettkampfklassen, mit unterschiedlichen „Kontoständen“ zurückgekehrt. Nun kam die Chance, ihre Punkte mit dem zweiten Wettkampf zu verbessern.

„Wir gehen gut vorbereitet in diese Rückrunde und haben die Absicht, Plätze nach oben gutzumachen“, hatte sich Reinhard Milter, Koordinator der TG Friesland, optimistisch vor dem „Heimspiel“ beim TuS Oestringen gezeigt. Die Mannschaft in der Leistungsstufe P 5 rangierte unter zwölf Teams auf Platz fünf. Das Team der Stufe P 6 lag auf Rang sieben von 13 Mannschaften.

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In der gut ausgestatteten Turnhalle Am Huntsteert hatte die Erste Vorsitzende des TuS Oestringen, Ute Müller, 116 Turnerinnen aus 15 Vereinen bzw. Turngemeinschaften zum Auftakt des Wettkampfes begrüßt. Unmittelbar danach begaben sich 58 Turnerinnen der Wettkampfklasse P 6 und exakt ebenso viele in der Klasse P 5 hochmotiviert und konzentriert an die Standardgeräte der Frauen – Sprung, Reck/Stufenbarren, Balken und Boden.

In der Stufe 5 wurden die Turnerinnen der TG Friesland Lena Merkel, Annika Neumann (Glarum), Amy Gerhardt (Sillenstede), Carlotta Marahrens, Luisa Fust und Paula Koopmann (Oestringen) ergänzt durch Ylva Conerus (Sillenstede) und Melina Pelka (Jever). Das Team schlug sich tapfer an den Geräten, doch am Ende des Wettkampfes wurde der erhoffte Treppchenplatz verpasst. Die Friesländerinnen mussten sich mit dem fünften Rang zufrieden geben. „Die Konkurrenz hat auch nicht geschlafen und war zu stark. Die namhaften Vereine wie Bramsche, Aurich, Nordhorn oder Hage sind nur schwer zu knacken“, analysierte Milter.

Dafür trumpften einige Friesländerinnen in der Geräteeinzelwertung groß auf. Ylva Conerus lieferte einen sauberen Sprung und landete im Gesamtfeld der 58 Starterinnen auf Platz neun. Am Reck erreichten Lena Merkel, Luisa Fust und Carlotta Marahrens Plätze im oberen Drittel. Darüber hinaus konnte Lena Merkel den grandiosen ersten Platz mit der Tagesbestnote von 14,200 Punkten (von 15 möglichen) am Balken belegen und bekam dafür bei der Siegerehrung eine Rose überreicht. Kurz hinter der Glarumerin konnten sich Carlotta Marahrens und Luisa Fust einreihen und die Plätze vier und 13 belegen. „Auch wenn die Teamwertung keine Steigerung erbracht hat – die Einzelergebnisse können sich sehen lassen“, bilanzierte Reinhard Milter.

In der Klasse der Stufe P 6 musste die TG-Mannschaft krankheitsbedingt auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten. Es fehlten Marlene Weinstock und Wenke Reents (beide Glarum), dafür verstärkte Hannah Hebell (Oestringen) das Team. Dennoch konnte sich das ersatzgeschwächte Team – wenig verwunderlich – nicht verbessern und fiel schlussendlich auf den zehnten Platz zurück.

Am Sprung konnten sowohl Hannah Hebell und Hannah Merkel hervorragende Überschläge zeigen und damit die Plätze sieben und zehn ergattern. Hannah Merkel legte am Stufenbarren eine der besten Übungen hin. „Leider wurde ihr ein Element nicht anerkannt, und ihr fehlten zur Tagesbestnote wertvolle Punkte“, bedauerte Milter und zog folgendes Gesamt-Resümee: „So ist Wettkampf im Gerätturnen: Die Tagesform und das Quäntchen Glück entscheiden mit.“

Schon am Sonnabend, 23. November, geht es weiter. Dann müssen die Turnerinnen, die eben noch gemeinsam in der TG Friesland angetreten waren, wieder für ihre Stammvereine aktiv werden – im Kampf um den begehrten Friesland-Pokal.

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