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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Lukas Kalafut macht den Unterschied

29.04.2013

Varel Einen letztendlich ungefährdeten 34:29-Arbeitssieg haben die Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland am Sonnabendabend gegen den VfL Gladbeck eingefahren. 380 Zuschauer in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden sahen eine durchwachsene Leistung der Spieler von HSG-Trainer Andrzej Staszewski.

Überzeugen konnte im ersten Heimspiel nach seinem angekündigten Weggang zum Erzrivalen Wilhelmshavener HV lediglich Lukas Kalafut mit zwölf Treffern. Dem HSG-Torjäger merkte man eine deutliche Erleichterung an, dass er vom heimischen Publikum mit Applaus und nicht mit Pfiffen empfangen wurde. „Vor Spielbeginn war mir doch ein wenig mulmig“, so Kalafut. Niels Bötel auf Linksaußen und Routinier Jochen Toepler auf Rechtsaußen verdienten sich ebenfalls ein Lob des Trainers.

Von Beginn an merkte man den Spielern beider Mannschaften und auch dem Schiedsrichtergespann Frank Menne und Carsten Thiele (Hürth/Bad Honnef) an, dass die Liga auf den letzten Metern einer anstrengenden Saison dem Ziel entgegen trudelt. Zerfahren und unkonzentriert gingen die Aktiven zu Werke. So nahm Staszewski bereits nach zehn Minuten beim Stand von 4:6 die erste Auszeit. Die Abwehr seines Teams wirkte zu diesem Zeitpunkt wie ein löchriger Käse. Gladbecks Rückraum mit Max Krönung, der insgesamt acht Tore erzielte, und Jörg Schomburg fanden immer wieder große Lücken in der ansonsten besten Abwehr der Liga.

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Zum Glück für die Gastgeber schwächten sich die Gäste dann in der Folgezeit selbst, als Thorben Mollenhauer nach einer Attacke gegen den am Boden liegenden Jochen Toepler mit einer Roten Karte frühzeitig unter die Dusche musste (13.). Zehn Minuten später kassierten dann zudem Gladbecks Kreisläufer Alexander Tesch (23., Meckern) und Schomburg (24., Spielverzögerung) zwei unnötige Zeitstrafen. Das nutzte die HSG konsequent aus und münzte einen 10:11-Rückstand in eine 15:11-Führung um. Bis zur Pause baute die HSG den Vorsprung auf 18:13 aus.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentiert sich Lukas Kalafut seinen Vareler Fans von seiner besten Seite. Mit sieben Toren innerhalb von 16 Minuten zum 28:21 (46.) führte er sein Team endgültig auf die Gewinnerstraße.

Kurz zuvor hatte sich das Team von VfL-Trainer Holger Krimphove erneut geschwächt, als Tesch zunächst einen Siebenmeter für sein Team herausholte, in der gleichen Szene aber so viel meckerte, dass er zwei Zwei-Minuten-Strafen kassierte und folgerichtig den Roten Karton sah. Erneut nutzte die HSG die zahlenmäßige Überlegenheit aus und schraubte das Ergebnis auf 31:21 (49.) hoch. Anschließend ließen die Vareler unerklärlicherweise das Spiel wieder so dahin plätschern. So konnte Gladbeck das Ergebnis bis zum Schlusspfiff mit 29:34 noch etwas freundlicher gestalten.

„Ich bin mit den zwei Punkten zufrieden. Unsere Abwehr hat nicht wie erhofft funktioniert. Ziel waren nur 20 Gegentreffer. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Andrija Bubalo wegen eines Muskelfaserrisses mussten wir viel improvisieren. In den beiden verbleibenden Spielen müssen wir uns wieder steigern, obwohl alle ganz schön müde sind“, analysierte Staszewski.


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