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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Motorsport In Moorwinkelsdamm: Speedway-Fahrer trainieren begeistert

27.05.2020

Moorwinkelsdamm Der neue Vorstand des MSC Moorwinkelsdamm (MSCM) hat seine Feuertaufe bestanden. Die beiden Vorsitzenden Jochen Rädiker und Uli Schweer sowie ihr Team hatten ein dreitägiges Speedway-Training in der „SVG AG Arena“ am Linsweger Weg organisiert und bekamen anschließend großes Lob der Beteiligten.

Die Folgen der Corona-Pandemie haben auch den Motorsport schwer getroffen. Kein einziges Rennen in den verschiedenen Klassen konnte bisher nach Ausbruch der Krise weltweit durchgeführt werden. Auch der Motorsportclub Moorwinkelsdamm musste sein für den 9. Mai geplantes internationales Rennen „Master of Speedway“ schweren Herzens absagen.

Jetzt sind die Zügel behördlicherseits etwas gelockert worden. Training ist auch beim Speedway unter genau definierten Rahmenbedingungen wieder möglich geworden. „Als wir hörten, dass Training im kontaktlosen Sport wieder genehmigt werden könnte, haben wir beim Ordnungsamt nachgefragt, ob wir von Himmelfahrt bis Samstag auf unserer Bahn ein Training anbieten könnten“, erläutert der Erste Vorsitzende des MSCM, Jochen Rädiker: „Die Antwort lautete ja, wenn alle Regeln wie Abstand, Hygiene und Datenerfassung aller Beteiligten eingehalten würden. Die Toiletten durften benutzt werden, die Duschen aber nicht. Auch Übernachtungen auf dem Gelände waren nicht erlaubt.“

Also machten sich Rädiker und eine Handvoll Helfer ans Werk und richteten über 14 Tage die Bahn her. Dazu gehörte auch die Ausleihe und Aufstellung der Sicherheitsbanden (Airfences) in den Kurven, die einen Großteil der finanziellen Kosten für die Trainingstage ausmachten. Aber auch für die Hygienemaßnahmen musste Geld ausgegeben werden, zudem wurden Plastikplanen angeschafft, die im Fahrerlager zur Abschirmung zwischen den Boxen der Teams dienen.

Schon vorher war der Bahnbelag erneuert worden, nachdem im Vorjahr die Bahn im Verlaufe des Rennens trotz vorheriger aufwendiger Präparation wieder aufgebrochen war. „Uns wurde damals nicht gesagt, dass der Sand gewaschen war und ihm dadurch ein nötiger Feinanteil fehlte“, erläutert Rädiker: „Jetzt haben wir die Bahn ausgekoffert, einen neuen Belag mit dem entsprechenden Feinanteil eingebracht und dann Tonmehl draufgeschüttet.“

Fast 40 Aktive waren dann der Einladung des Clubs gefolgt und nahmen die Möglichkeit wahr, in Moorwinkelsdamm ihre Motorräder auszuprobieren. Alle waren voll des Lobes über die Festigkeit des Belags und die perfekte Organisation. „Wir wollten etwas für die Jugend, den Nachwuchs und den Speedwaysport allgemein tun“, freute sich Rädiker später: „Und wenn wir dann auch noch derart gelobt werden, dann tut das schon gut.“

Beim MSCM hofft man nun darauf, dass sich die Verhältnisse soweit bessern, dass man das für den 15. August geplante Jugendrennen der Speedwayliga Nord doch noch durchführen kann.

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