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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Volleyball: „Munter in Verbandsliga mitmischen“

10.07.2013
Frage: Die abgelaufene Volleyballsaison ist für die Abteilung des Vareler TB mit dem Aufstieg der 1. Herren in die Verbandsliga, dem Aufstieg der 2. Damen in die Kreisliga und dem dritten Platz der 1. Damen als Landesliga-Aufsteiger sehr erfolgreich verlaufen. Worauf führen Sie diese famose Entwicklung zurück?

Jünger: Ich führe das auf kluges Coaching bei den Spielen, anspruchsvolles Training, motivierte Spieler, entsprechende Spielergebnisse und auf ein tolles Klima innerhalb aber auch zwischen den Mannschaften zurück. Was nun was bedingt und damit zuerst da war, lässt sich so einfach nicht sagen. Mit der Präsenz in den lokalen Medien, der entsprechenden Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und im Verein kommen auch neue Spieler, Zuschauer, Sponsoren und kommt nicht zuletzt die bereits genannte Motivation – mit das Wichtigste überhaupt!

Frage: Ist das aus Ihrer Sicht eher eine Eintagsfliege, oder steckt mehr dahinter?

Jünger: Wenn wir nicht abheben und dran bleiben, sollten sich für die Herren und Diedel Klövers I. Damen die Klasse halten lassen, bei der II. Damen unter Hannes Schulz geht sicherlich noch mehr. Unser aktuelles Herrentraining unter Trainer Andreas Sinke bringt uns definitiv weiter. Es ist auch das erste Mal seit Jahren, dass wir nach Saisonende bis zu den Sommerferien „durchziehen“ und das mit einer derart großen Trainingsbeteiligung. Die Hobbyvolleyballer des VTB haben es uns netterweise zudem mit der Abgabe von Hallenzeiten ermöglicht, nach den Ferien mit zwei Trainingseinheiten die Woche richtig Gas zu geben.

Frage: Wie sieht es denn im Nachwuchsbereich aus? Sind Talente in Sicht, die den Sprung in den Landesliga- bzw. Verbandsligakader schaffen können?

Jünger: Bereits zwei junge Spieler mit entsprechenden spielerischen Anlagen haben den Weg zu uns gefunden, wie und wann wir sie einsetzen können, wird sich aber erst noch zeigen. Gegebenenfalls hilft uns da auch eine Kooperation mit dem TuS Zetel weiter, erste Gespräche mit Ferdinand Bruns habe ich bereits geführt. Der Jugendbereich ist sicherlich der Schlüssel, um langfristig „oben“ zu bleiben, da haben wir zumindest bei den Herren Nachholbedarf. Volleyball muss für die Kids noch „cooler“ werden. So ein „Sommermärchen“ wie im Handball oder Fußball wäre nicht schlecht, die Konkurrenz zu den Schulen und anderen Freizeitangeboten ist enorm. Mit unserer Ferienpassaktion „Beachvolleyball“ am 3. August gehen wir beispielsweise wieder in die Öffentlichkeit.

Frage: Wie sehr hat der Aufstieg die 1. Herren selbst überrascht? Mit acht Tiebreak-Siegen hat das Team in der abgelaufenen Landesliga-Spielzeit besondere Nervenstärke bewiesen. Das allein reicht sicherlich nicht, um in der Verbandsliga zu bestehen. Wie sieht das Konzept für die kommende Saison aus?

Jünger: Ein bisschen Glück gehört sicherlich dazu, einige Spiele haben wir regelrecht verschlafen, da lief es dann halt auf fünf Sätze hinaus. Es waren aber nicht nur die Nerven, sondern auch die immer besser werdende Kondition und irgendwann das Wissen „…den 5. Satz gewinnen wir immer“. Für die Verbandsliga gibt es neben der personellen Verstärkung definitiv mehr Training und mehr Taktik sowie ein neues Spielsystem. Man darf also gespannt sein.

Frage: Man hört, dass das Trainingspensum unter dem neuen Trainer Andreas Sinke gesteigert worden ist. Was hat sich verändert und worauf legt der neue Coach denn besonders großen Wert?

Jünger: Unser geliebter blau-gelber Ball ist ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Kraft-Koordination, Ausdauer und auch mal Theorie sind bei Andreas Sinke erst mal in den Mittelpunkt gerückt. Coach Thomas Freese wünscht sich zudem mehr Konzentration und Ernsthaftigkeit auf dem Spielfeld, das sind wir ihm und seinen strapazierten Nerven einfach schuldig.

Frage: Was muss an dem VTB-Spiel anders bzw. besser werden? Was ist bereits gut und muss nur noch verfeinert werden?

Jünger: Neben den oben genannten Fähigkeiten müssen wir im Block und der Abwehr einfach konstanter werden. Die Angriffsstärke der Mannschaften in der Verbandsliga ist eben „eine andere Liga“. Der variable Angriff war und ist bisher unsere Stärke, da haben wir auch das Glück über zwei feine Zuspieler zu verfügen.

Frage: Wie sieht die personelle Situation derzeit aus? Gibt es Ab- und Zugänge? Wenn ja, von welchem Verein und auf welcher Position?

Jünger: Aufgehört hat Lars Jötten aus beruflichen Gründen, Lars Janssen wird nach seiner schweren Verletzung in der vergangenen Saison eventuell erst einmal beim TuS Zetel wieder einsteigen und aufbauen.

Als Neuzugang wird uns Andreas Sinke vom MTV Eckernförde verstärken. Als echter Allrounder mit Verbandsligaerfahrung wird er uns zumindest bei den Heimspielen unterstützen. Stephan Reiners als Außen- und Diagonalangreifer hat seine beruflichen Tätigkeiten in China weitestgehend abgeschlossen und steht wieder zur Verfügung. Steffen Thomas aus Oldenburg und Till Gramberg aus Rastede sind erst seit einigen Wochen dabei, haben aber wie gesagt gute spielerische Anlagen. Hartmut Gundlach vom MTV Wittmund wird uns auf der Außenposition und in der Mitte mit seiner Erfahrung bei Bedarf zur Verfügung stehen. Das ist doch schon mal was!

Frage: Wie sieht denn die Staffeleinteilung aus? Wer sind die neuen VTB-Gegner?

Jünger: Mit dem Oldenburger TB, TuS Bloherfelde, DJK Bösel und der TG Wiesmoor treffen wir viele alte Bekannte wieder - da freuen wir uns drauf! Spiele gegen Lintorf, Bersenbrück und Tecklenburger Land liegen schon etwas länger zurück, da kommt auch einiges an Kilometern zusammen.

Frage: Wie schätzen Sie die Vareler Chancen in der Verbandsliga ein?

Jünger: Wenn wir keine oder kompensierbare Ausfälle haben, können wir da sicherlich munter mitmischen – die anderen kochen auch nur mit Wasser und die Formkurve unserer Mannschaft zeigt nach oben – das muss reichen!

Frage: Wo wird der VTB am Ende landen? Wer ist Titelfavorit?

Jünger: Da das Punktesystem geändert wurde, werden nun bei einem Tie-Break- Sieg die Punkte 2:1 geteilt, vorher 3:0. Darauf können wir uns also nicht mehr verlassen. Durch die mit acht Mannschaften sehr übersichtliche Liga sind nur die Plätze 3 bis 5 „sicher“, der Rest ist Auf- oder Abstieg bzw. Relegation. Wir treten also sicherlich nicht als potenzieller Absteiger an, Ziel muss das Mittelfeld sein.

Frage: Auf was dürfen sich die treuen VTB-Fans denn besonders freuen?

Jünger: Bei der II. Damen und bei den Herren sicherlich noch spannendere bzw. hochklassigere Spiele, das ist bei einem Aufstieg einfach so. Bei den Herren zudem ein neues Spielsystem, welches uns mehr Möglichkeiten im Angriff bietet. Zudem erst einmal mehr Bewegung auf dem Platz, bis jeder seine Position gefunden hat.

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