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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Neele Köster überzeugt bei internationaler Premiere

03.02.2017

Jever Das internationale Reitturnier CSI Basel war für Neele Köster aus Rahrdum eine Reise wert. In der Schweiz erlebte die 14-Jährige beim „5*Springturnier Longines“ spannenden Sport im Springreiten mit Spitzenreitern des internationalen Pferdesports, die mit ihren besten Pferden in den schwersten Klassen am Start waren.

Neele Köster nahm für Deutschland als jüngste Teilnehmerin in der internationalen Amateurtour 120 bis 125 cm teil. Es war ihr erster internationaler Start mit ihrer acht Jahre alten Oldenburger Springpferdstute Sibylla. Dabei meisterte die Jeveranerin alle drei Prüfungen (Fehler-Zeit-Springen, Zwei-Phasen-Springen und Zeitmessung mit Stechen) lediglich mit einem Abwurf und landete damit im Mittelfeld der 55 Teilnehmer.

„Es war für mich überwältigend, an solch einem großen internationalen Turnier teilnehmen zu dürfen“, erklärte die Jeveranerin. Eine lange Vorbereitungszeit hatte es für sie nicht gegeben. Erst acht Tage vor Turnierbeginn bekam sie die Startfreigabe durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in Warendorf.

Danach hieß es: Überprüfen des Impfstatus des Pferdes, amtstierärztliche Untersuchung, um die Transporttauglichkeit des Pferdes zu attestieren, und Amateurlizenz beantragen. Zwei Tage vor der Abfahrt bekam dann auch Saskia Kobe aus Oldenburg die Startzusage, so dass die beiden gemeinsam mit ihren Pferden mit dem Pferdetransporter über die A 7 nach Basel fuhren.

Saskia Kobe hat bereits an mehreren internationalen Turnieren in Dänemark und den Niederlanden teilgenommen. Seit diesem Jahr gehört die 19-Jährige dem Landeskader Springen des Landesverbandes Weser-Ems an. Begleitet und unterstützt wurden die beiden Reiterinnen aus Weser-Ems von ihren Familien und dem gemeinsamen Trainer Hendrik Scho aus Oldenburg.

In der St. Jakobshalle startet die komplette Weltelite mit 58 Reiterinnen und Reitern aus 18 Nationen. Neun der besten zehn Reiter der aktuellen Weltrangliste und 18 der 20 bestklassierten Reiter im Longines-World-Ranking waren am Start – darunter alle drei Titelträger der großen internationalen Championate. Aus Deutschland traten an Christian Ahlmann, der Weltranglistenerster Daniel Deusser, Marcus Ehning sowie Marco Kutscher.

Der Longines-Grand-Prix in Basel ist einer der höchst dotierten Hallenturniere der Welt. Bei den Fünf-Sterne-Wettbewerben wird ein Preisgeld von 738 000 Franken (rund 691 000 Euro) ausgezahlt. Allein der Longines-Grand-Prix mit einem Umgang und einer zweiten Runde für die 15 besten Paare ist mit 350 000 Franken (rund 328 000 Euro) dotiert. Für den Sieger dieses Springens werden 110 000 Franken (rund 103 000 Euro) bereitgestellt.

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