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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball-Landesklasse: HSG Neuenburg/Bockhorn verzichtet auf Aufstieg

19.05.2020

Neuenburg Die Würfel sind gefallen: Die erste Männermannschaft der HSG Neuenburg/Bockhorn macht trotz des ersten Platzes in der Abschlusstabelle der Handball-Landesklasse Nord von seinem Aufstiegsrecht in die Landesliga keinen Gebrauch. Sie wird damit auch in der neuen Spielzeit 2020/2021 in der siebthöchsten Spielklasse Niedersachsens auflaufen.

Nutznießer des freiwilligen Verzichts der Mannen um HSG-Coach Bernd Frosch ist die TS Hoykenkamp, die in der Abschlusstabelle der wegen der Corona-Krise abgebrochenen Saison 2019/2020 den dritten Platz belegt hatte. Die Hoykenkamper nehmen nun den freigewordenen „Aufstiegsplatz“ der Neuenburger ein und laufen kommende Spielzeit – wie Vizemeister Elsflether TB II – in der Landesliga auf. Beide Teams hoffen dabei auf eine Zuordnung in die Landesliga Bremen. In der Landesliga Weser-Ems spielt indes die HG Jever/Schortens.

„Wir haben eine Umfrage bei den Jungs gestartet und dabei das Für und Wider abgewogen“, erklärt Neuenburgs Coach Bernd Frosch. Dabei sei herausgekommen, dass für diverse Spieler der im Falle des Aufstiegs höhere zeitliche Aufwand wegen der zahlreichen weiten Tagestouren – unter anderem nach Nordhorn und Schüttorf – zu groß wäre.

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„Allein sechs Leistungsträger haben signalisiert, dass sie dies aus beruflichen und familiären Gründen nicht stemmen können“, erläutert Frosch: „Und ohne sie kriegst du auswärts in der Landesliga nur Haue. Selbst wenn diese Leistungsträger wenigstes bei den Heimspielen zur Verfügung stehen würden, macht es sportlich einfach keinen Sinn.“

Erschwerend komme hinzu, dass durch die Tatsache, dass es in dieser Saison wegen der Corona-Krise keine Absteiger gibt, die Anzahl der Teams in den neuen Landesliga-Staffeln deutlich steigt. Dies wiederum würde bedeuten, dass sich durch den Überhang an Mannschaften auch die Anzahl der Spiele kommende Saison deutlich erhöht.

Vorfreude auf Derby

„Ich bin zwar durchaus glücklich, mit der Entwicklung unserer jüngeren Spieler, aber den langsamen Umbruch in der Mannschaft, die das als Ganzes mittragen muss, ausgerechnet in der Landesliga einzuleiten, macht keinen Sinn“, betont Frosch. Und HSG-Sprecher Florian Prill ergänzt: „Außerdem freuen wir uns lieber auf ein Derby mit der SG Obenstrohe/Dangastermoor, statt dauernd nur im Osnabrücker Land unterwegs zu sein.“

„Wir sind gut drauf und haben aktuell eine super Mischung aus Jung und Alt in der Mannschaft“, sagt Frosch. Der Coach hofft damit, auch in der kommenden Landesklassen-Saison wieder oben mitmischen zu können. Zumal die Spielzeit 2020/2021 eine ganz spezielle sein wird, denn danach wird der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) für den Bereich Weser-Ems die Landesklassen Nord und Süd bei den Männern und Frauen ersatzlos streichen.

Die vom erweiterten HVN-Präsidium beschlossene Regelung sieht vor, dass einerseits die Meister in die Landesliga aufsteigen, andererseits die beiden Zweitplatzierten der Staffeln Nord und Süd mit den Titelträgern der Regionsoberligen Ems-Jade, Bentheim/Emsland, Oldenburg und Niedersachsen West eine Relegation bestreiten. Diese maximal sechs Teams machen dann zwei freie Plätze in der Landesliga unter sich aus – in einer Aufstiegsrunde an einem Tag.

„Sollten wir also kommende Saison tatsächlich wieder ganz oben in der Landesklasse mit dabei sein und die Einteilung der neuen Landesliga mehr nach regionalen Gesichtspunkten erfolgen, dann würden wir den Aufstieg auch wahrnehmen“, sagt Frosch. Abzuwarten bleibt indes, ob die Neuenburger wegen des Aufstiegsverzichts in dieser Saison noch einen Punktabzug seitens des HVN für 2020/2021 aufgebrummt bekommen. In der vorherigen Spielzeit wurde es im Falle des freiwilligen Verzichts von Mannschaften so gehandhabt.

Hoffen auf Einsicht

„Da hoffe ich diesmal allerdings auf Einsicht des Verbandes“, betont Frosch: „Das einzige Team im deutschen Handball, dass sich in dieser abgebrochenen Saison Meister nennen darf, ist der THW Kiel. In den anderen Ligen darunter gibt es – wie bei uns in der Landesklasse – offiziell ja gar keine Meister und keine Absteiger. Wenn diese Entwicklung wegen der Corona-Krise keinen Sonderfall darstellt, dann weiß ich auch nicht.“

Doch selbst für den Fall des Abzugs von vier Punkten für die neue Saison geben sich Frosch und seine Mannen angriffslustig: „Die Jungs haben schon gesagt, sollte es tatsächlich dazu kommen, werden wir auch das wegstecken und uns umso mehr von Anfang an voll reinhängen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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