• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Büppel luchst Werder II einen Punkt ab

03.09.2018

Neuenwege Gelungene Heimpremiere für die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel: Das Aufsteiger-Team von Coach Mohammad Nasari erkämpfte sich am Sonntag vor 250 Zuschauern an der Hoheluchter Straße in Neuenwege ein 1:1 (0:1) gegen Werder Bremen II und luchste damit den hochgehandelten Gästen, die noch dazu mit dreifacher personeller Verstärkung aus der Bundesliga-Mannschaft angereist waren, einen Punkt ab.

Unterm Strich wäre sogar noch mehr drin gewesen für den mutig aufspielenden und von Beginn an früh pressenden Liga-Neuling. Doch trafen die Büppelerinnen in der temporeichen Partie zweimal nur Aluminium. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft – wie übrigens schon in der Vorwoche – sehr zufrieden“, bilanzierte Nasari auch mit Blick auf die viel zu hoch ausgefallene 0:5-Auftaktniederlage in Burg Gretesch: „Wir waren diesmal im Abschluss nur etwas effektiver und haben die Zahl der individuellen Fehler verringert.“

Eine der wenigen Unachtsamkeiten der Gastgeberinnen nutzte am Sonntag allerdings Werder II prompt zur überraschenden Führung: Nach einem Fehler in der Vorwärtsbewegung hatte Nicole Letford flach ins lange Eck zum 1:0 eingenetzt (38.).

Dabei waren zuvor die Büppelerinnen am Drücker gewesen. Weil sie Werders Schlüsselspielerinnen praktisch aus der Partie nahmen und die Gäste von der Weser schon tief in deren eigener Hälfte bissig störten, sahen sich diese immer wieder zu langen Bällen in die Spitze gezwungen. Auf diese wiederum war die TuS-Defensive gut eingestellt.

Die erste große Chance zur Führung besaß Diana Brüntjen, die den oberen Winkel des gegnerischen Gehäuses nur um Zentimeter verfehlte (16.). Wenig später kam auch noch Pech dazu, als Christina Müller nach einem abgeblockten Schuss von Angelina-Michelle Wunder am schnellsten schaltete, den Ball im Grätschen aber nur an den Pfosten bugsierte (23.). Umso bitterer war dann der Rückstand zur Pause.

„Wir hatten aber auch danach mehr Spielanteile und Werder klar im Griff“, analysierte Nasari, der sich seine Taktik auch nach Rücksprache mit Mittelfeldspielerin Mareike Kregel zurechtgelegt hatte. Schließlich trug diese bis vor zwei Jahren und ihrem Wechsel zum TuS noch das Werder-Trikot.

Büppels Mut wurde schließlich belohnt, als Wunder nach starker Vorarbeit von Müller der umjubelte Ausgleich gelang (76.). „Wir hätten unterm Strich sogar noch mehr verdient gehabt“, erklärte Nasari. Doch erneut Müller hatte Pech, als ein Schuss von ihr an die Latte krachte (50.). Derweil verpasste Kregel das Werder-Tor ebenso knapp wie die bei Standards aufgerückte Caroline Barr mit Kopfbällen.

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.