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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

In 16 Minuten an die Spitze

17.05.2019

Obenstrohe /Berlin Anstelle des Aufzugs einfach mal die Treppe benutzen – das nehmen sich sicherlich viele vor, die etwas mehr Bewegung in ihren Alltag bringen wollen. Bozena Rusniok und Linda Zerner von der Freiwilligen Feuerwehr Obenstrohe haben das auf die Spitze getrieben: Sie sind beim großen Firefighter Stairrun (zu deutsch: Feuerwehr-Treppenlauf) im Park Inn Hotel in Berlin 39 Stockwerke mit insgesamt 770 Stufen nach oben gegangen – und das in voller Feuerwehrmontur mit Atemschutzgerät.

„Das war wirklich stark und aufregend“, erzählt Linda Zerner von ihrem Sprint an die Spitze. „Als wir am Park Inn Hotel ankamen, haben wir gewaltigen Respekt vor der Aufgabe bekommen.“ Die 110 Meter bis zur Spitze schafften die „Obenstroher Fire Moms“, wie Linda Zerner und Bozena Rusniok ihr Team nannten, in 16 Minuten und 21,4 Sekunden. Zum Vergleich: Das schnellste Team war gute zehn Minuten eher oben.

„Wir waren etwas langsamer als geplant“, sagt Linda Zerner. „Wichtig war uns, dass wir oben ankommen – und das haben wir geschafft.“ Die Vorbereitung habe sich jedenfalls gelohnt, vielleicht wäre zeitmäßig sogar noch mehr drin gewesen. „Wir haben beim Hochlaufen gemerkt: Das ist gar nicht so schwer“, sagt Linda Zerner. Insofern war der Vareler Wasserturm offenbar die richtige Trainingsbasis – auch wenn der natürlich deutlich kleiner ist und nur 162 Stufen hat.

Tatsächlich soll der Aufstieg im Wasserturm sogar schwieriger sein, als der im Berliner Park Inn Hotel, denn: Während das Treppenhaus im Hotel groß und breit ist und es immer nur auf Plattformen um die Ecke geht, gibt es im Wasserturm eben auch Treppenstufen in der Kurve und damit auch Stufen, die kleiner sind. „Man glaubt es nicht, aber Stufen in der Kurve kosten wirklich Kraft“, erklärt Linda Zerner. Aber auch auf dem Weg nach oben im Park Inn Hotel legten die beiden Frauen eine Pause ein.

Ursprünglich wollte die Feuerwehr aus Obenstrohe mit vier Leuten an den Start gehen. Das Männer-Team bestehend aus Tom Klusmann und Marcus Bittner war aber kurzfristig verhindert und konnte daher in Berlin nicht mitmachen.

Auch wenn Treppensteigen für viele vermutlich das Letzte ist, das sie freiwillig tun würden, haben die Feuerwehrfrauen Bozena Rusniok und Linda Zerner jetzt Blut geleckt. „Wir haben Lust auf mehr“, sagt Linda Zerner. Vielleicht sind die beiden im nächsten Jahr also wieder auf den Treppenstufen im Berliner Park Inn Hotel unterwegs.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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