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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Obenstrohe brennt auf Derby-Revanche

19.09.2015

Friesland Es ist wieder Derbyzeit: Das Duell der Bezirksliga-Fußballer des TuS Obenstrohe gegen den BV Bockhorn dürfte an diesem Sonntag wieder viele Zuschauer ins Stadion an der Plaggenkrugstraße locken. Zwar war der durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage aufgeweichte Platz bis einschließlich Freitag gesperrt. Doch wenn sich die Regengüsse am Sonnabend und Sonntag in Grenzen halten, dann dürfte dem Prestigeduell nichts im Wege stehen.

TuS Obenstrohe - BV Bockhorn (Sonntag, 15 Uhr, Plaggenkrugstraße). Angesichts der äußerst durchwachsenen Derby-Heimbilanz aus der vergangenen Saison haben die Obenstroher gegen den BVB noch eine Rechnung offen. Kassierten die TuS-Spieler im Vorjahr in einer umkämpften Partie, als sie in der Schlussphase nach Rückstand hinten aufmachen mussten, doch noch eine deftige 2:5-Klatsche. Zwar gewannen sie das Rückspiel beim BVB mit 3:1, doch wurmt die vorherige Schmach vor heimischer Kulisse noch immer. „Mit Sicherheit ist das ein zusätzlicher Anreiz für die Jungs“, weiß TuS-Trainer Rainer Kocks, der zudem kein Problem damit hat, dass seine Elf angesichts des personellen Umbruchs bei den Bockhornern diesmal vorab die Favoritenrolle einnimmt.

„Damit können wir leben, diese Rolle nehmen wir allerdings auf heimischem Platz gegen jeden Gegner der Bezirksliga an, wenn nicht gerade die Gelb-Blauen von Atlas zu Gast sind“, betont Kocks. Dennoch weiß natürlich auch der TuS-Coach, dass gerade ein Derby immer ganz eigene Geschichten schreiben kann.

„Die Jungs beider Teams kennen sich aus dem Effeff. Außerdem hat der BVB, der noch dazu gegen uns immer besonders motiviert ist, weiterhin klasse Spieler wie Patrick Degen oder Wilke Runkel in seinen Reihen“, erläutert Kocks, der bis auf Zugang Kai Schröder (Urlaub) diesmal fast aus dem Vollen schöpfen kann. Denn der reaktivierte Routinier Johann Booken wird ebenso erstmals in dieser Saison auf der TuS-Bank Platz nehmen wie der wiedergenesene Pascal Beyer.

Da kein Spieler freiwillig ein solches Prestigeduell verpassen will, dürfte auch der BV Bockhorn am Sonntag seine Bestformation aufbieten. Zwar plagten sich Kapitän Degen und Wilko Eggers unter der Woche mit einer Grippe herum und konnte Stürmer Wilke Runkel nach seiner Fußprellung und Zwangspause erst am Donnerstag erstmals wieder voll ins Training einsteigen. Doch ist BVB-Coach Thomas Hinrichs optimistisch, dass das Trio für das brisante Friesland-Derby grünes Licht gibt.

Durch das vor der Saison neuformierte Bockhorner Team war nach dem erschreckend schwachen Heimauftritt gegen Wiefelstede (1:4) spürbar ein Ruck gegangen. Es folgte ein 2:2-Remis beim HFC und eine knappe 1:2-Niederlage gegen Atlas. Auch gegen Obenstrohe bekleidet das BVB-Team, das auch angesichts des schweren Auftaktprogrammes erst einen Sieg aus sechs Spielen vorzuweisen hat, die Außenseiterrolle. „Wenn die Jungs die Leistung vor allem aus der zweiten Halbzeit gegen Atlas Delmenhorst bestätigen und wir weitere Konstanz in unser Spiel bekommen, dann wird das Derby eine enge Kiste werden“, prophezeit Hinrichs und schickt eine weitere Motivationsspritze für seine Mannen hinterher: „Es gibt nichts Schöneres, als in Obenstrohe zu gewinnen – daher sind alle meine Spieler richtig heiß auf diese Partie.“

Heidmühler FC - FC Rastede (Sonntag, 15 Uhr, Klosterpark). Nach dem souveränen 4:1-Sieg beim VfL Oldenburg II wollen die Spieler von Lars Klümper nun unbedingt gegen die Gäste aus dem Ammerland nachlegen, um dem Spitzentrio weiter auf den Fersen zu bleiben. „Das wird allerdings nicht einfach, weil die Rasteder sehr kompakt stehen, gut kontern können und auch bei Standards gefährlich sind“, analysiert der HFC-Coach.

Allerdings hat auch er fünf Spieler in seinen Reihen, die über 1,90 Meter groß sind, und hofft dass seine Mannschaft dieses Pfund nun endlich auch im Angriff in Zählbares ummünzen kann. „Auch unsere Jungs sind schwer zu verteidigen, wenn die Bälle gut vor das Tor kommen – das haben wir die Woche über verstärkt geübt.“

Verzichten muss er weiterhin auf Philip Immerthal (Muskelfaserriss), der Einsatz von Dardan Jashari (Leistenprobleme) ist fraglich. Als Alternative böte sich im offensiven Mittelfeld der oberliga-erfahrene Zugang Kevin Kasper an. Klümper. „Er ist schnell, hat einen überragenden Schuss, muss jetzt aber noch ein bisschen Gas geben.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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