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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Bezirksliga: Obenstrohe erleidet Bruchlandung

22.10.2018

Obenstrohe Böses Erwachen für die bislang so erfolgsverwöhnten Fußballer des TuS Obenstrohe. Zu ungewohnter Spielzeit am Sonntagvormittag kam der Bezirksliga-Spitzenreiter beim zuvor kriselnden Team von Frisia Wilhelmshaven gleich mit 0:6 (0:4) unter die Räder. Trotz der zweiten Saison-Niederlage bleibt die Elf von Trainer Rainer Kocks und Marc Bury mit 27 Punkten Tabellenführer – auch dank eines mehr ausgetragenen Spiels gegenüber Titelfavorit VfL Wildeshausen, der sich im Spitzenspiel zudem nur 0:0 vom VfL Stenum (beide 23) trennte.

„Wir sind richtig abgewatscht worden“, bilanzierte Kocks und nahm kein Blatt vor den Mund: „Das war ein katastrophaler Auftritt!“. Und so kassierten die Obenstroher an der Freiligrathstraße bei Frisia, das sich nach nur einem Sieg aus den vorherigen fünf Spielen den Frust von der Seele spielte, in dieser einen Partie fast doppelt so viele Gegentreffer wie in den zehn Saison-Begegnungen zuvor. Dabei hatte sich schon in der Vorwoche Sand im Getriebe des TuS-Teams gezeigt, doch zogen die Spieler gegen Turabdin nach einem 0:2-Rückstand nach 80 Minuten dank eines furiosen Schlussspurts den Kopf noch einmal aus der Schlinge und siegten 3:2. Diesmal blieb das notwendige Aufbäumen aus.

Durch einen Gegentreffer von Melvin Lamberty und einen lupenreinen Hattrick von Tim Rister waren die Obenstroher schon vor dem Seitenwechsel klar mit 0:4 ins Hintertreffen geraten. „Der Gegner wollte mehr, war giftiger, galliger und hat um jeden Meter gerackert“, analysierte Kocks: „Zudem haben wir Frisia mit vielen Stockfehlern, Fehlpässen und mangelndem Zweikampfverhalten in die Karten gespielt.“

Eine Erklärung, aber keine Ausrede für den absolut schwachen Auftritt der Gäste war der Ausfall gleich mehrerer Leistungsträger – darunter Andreas Willers (Gelb-Rot-Sperre) sowie die an Grippe erkrankten Gerrit Kersting, Pascal Beyer und Christian Albers. Zudem musste der grippegeschwächte Jann Straten bereits nach 26 Minuten ausgewechselt werden. „Das alles war nicht zu kompensieren“, erklärte Kocks: „Zumal von den verbliebenen Spielern diesmal viele nicht an die Leistung herankamen, die sie zuvor gezeigt haben.“

Zwar hatten sich die Gäste in der Pause, in der es durchaus etwas lauter in der TuS-Kabine geworden war, noch einmal einiges vorgenommen. Doch folgte kurz nach Wiederbeginn durch David Sorgs Schuss in den Knick zum 5:0 (47.) gleich der nächste Nackenschlag. Nach dem 6:0 durch Lamberty tat Frisia nur noch das Nötigste. Aber selbst ein Ehrentreffer wollte Obenstrohe nicht gelingen. Kocks: „Das war ein absolut gebrauchter Tag. Ich hoffe, diese Watsche kam zum richtigen Zeitpunkt – so darf es nicht weitergehen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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