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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

TuS dreht Partie in irrer Schlussphase

15.10.2018

Obenstrohe Über 80 Minuten lang sahen die Fußballer des Bezirksliga-Spitzenreiters TuS Obenstrohe am Sonntagnachmittag im Heimspiel gegen Turabdin Delmenhorst wie die sicheren Verlierer aus. Wenig bis gar nichts war ihnen bis dahin an der Plaggenkrugstraße gelungen, sodass sie nach einer torlosen ersten Hälfte bereits mit zwei Treffern in Rückstand geraten waren, ehe sie in einer furiosen Schlussphase aber mit drei Toren binnen 15 Minuten tatsächlich noch die Partie von 0:2 auf 3:2 drehten.

„Puuh!“, musste TuS-Coach Rainer Kocks nach Abpfiff und dem neunten Sieg im zehnten Saisonspiel erst einmal ganz kräftig durchatmen. „Das war über weite Strecken ein Katastrophen-Spiel von unserer Seite. Wir haben den Gegner einfach nicht in den Griff gekriegt, und alle meine Spieler hatten Krach mit dem Ball“, erklärte er. Statt wie gewohnt bei den Obenstrohern, alle Spieler ins Angriffsspiel einzubinden, hatten die Gastgeber viel zu häufig auf hohe Bälle in die Spitze gesetzt. Diese fanden noch dazu in den seltensten Fällen Abnehmer auf TuS-Seite.

Und so hätten sich die favorisierten Obenstroher schon vor der Pause über einen Rückstand alles andere als beklagen können. Stellvertretend für die Überlegenheit der Delmenhorster sei hier nur ein direkter Freistoß der Gäste an die Latte genannt (23.). „Turabdin war einfach giftiger, griffiger und präsenter auf dem Platz“, analysierte Kocks: „In der Pause hatten wir uns dann vorgenommen, das Spiel endlich mehr in die eigene Hand zu nehmen – doch stattdessen sind wir zunächst weiterhin nur hinterhergerannt.“

Als Delmenhorst dann durch einen Doppelschlag von Lukas-Josef Matta (58.) und Can-Dennis Blümel (62.) mit 2:0 in Front gegangen war, sanken die Hoffnungen der mitfiebernden TuS-Anhänger auf einen Heimsieg dann auf einen Tiefpunkt. „Auch dank Tim Stahl im Tor, der ein, zwei weitere Großchancen der Gäste klasse vereitelt hat, sind wir glücklicherweise nicht noch höher in Rückstand geraten“, freute sich Kocks.

Und dann blies Jan Nattke mit seinem 1:2-Anschlusstreffer im Nachschuss (82.) tatsächlich noch zur Aufholjagd. „Die Gäste wurden nervös, und bei uns hieß es plötzlich: Attacke – da geht doch noch was!“, sagte Kocks. In der hektischen Schlussphase, die von vielen Verletzungsunterbrechungen und einem Kartenfestival geprägt war, ging es dann drunter und drüber.

Nach einem langen Ball über die Viererkette von Turabdin hinweg markierte Janis Theesfeld in der langen Nachspielzeit zunächst das 2:2 (90.+1). Dann sah Obenstrohes Andreas Willers nach einer Rudelbildung ebenso Gelb-Rot (90.+2) wie zuvor ein Delmenhorster (90.). Mit der letzten Aktion der enorm intensiven Partie gelang den Gastgebern sogar noch der Siegtreffer: Theesfeld erlief einen weiten Abstoß, legte auf den mitgeeilten Lars Zwick quer, und der Routinier behielt die Nerven – 3:2 (90.+6).

Kocks abschließend: „Wir hatten diesmal den Papst in der Tasche und konnten die Partie noch mit großer Moral und mannschaftlicher Geschlossenheit drehen!“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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