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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

TuS stoppt freien Fall im Derby gegen HFC

11.11.2019

Obenstrohe Des einen Freud, des anderen Leid: Während der TuS Obenstrohe am Sonntag durch einen 3:0 (1:0)-Heimsieg im Friesland-Derby vor heimischer Kulisse den freien Fall stoppen konnte, kassierte der Heidmühler FC bereits die fünfte Niederlage in Folge und rutschte auf den drittletzten Tabellenplatz ab – mit nur noch einem einzigen Zähler Vorsprung vor der Abstiegszone.

„Das war eine mannschaftlich geschlossene Leistung, bei der sich alle voll reingeschmissen haben“, zeigte sich TuS-Coach Rainer Kocks ebenso erleichtert wie voll des Lobes, zumal er in personeller Hinsicht einmal mehr nur wenig Spielraum hatte. So liefen in Malte Horn und Patrick Sandstede von Beginn an zwei Spieler aus der Zweiten in der Ersten auf. „Und beide haben ihre Sache richtig gut gemacht“, lobte Kocks.

Statistik

Bezirksliga

TuS Obenstrohe - Heidmühler FC 3:0 (1:0)

TuS Obenstrohe Stahl – Willers, Horn, Gerdes, Albertzarth - Beyer, Ahlers, Albers - Michelsen (73. Brinkmann), Sandstede (83. M. Schaaf), Theesfeld (87. Straten) .

Heidmühler FC Besuden – Tayan, Kurzawa, Titz, A. Siebert - Lücht, Brunet (46. Marius Ulfers) - Gould (76. Marvin Ulfers), Fassshauer, K. Siebert - Jashari.

Tore 1:0 Albers (5.), 2:0 Horn (69.), 3:0 Brinkmann (78.).

Nächste Spiele TuS Obenstrohe -

FC Hude (Sonntag, 14 Uhr, Plaggenkrugstraße), TSV Abbehausen - Heidmühler FC (Sonntag, 15 Uhr).

Auf der anderen Seite musste HFC-Trainer Daniel Oleksyn seine geplante Startelf kurzfristig auf zwei Positionen verändern, weil Torhüter Marco Maaß und Giancarlo Orru beide beim Aufwärmen wegen muskulärer Probleme signalisiert hatten, dass sie nicht auflaufen können. „Wir waren spielbestimmend, hatten deutlich mehr Ballbesitz bis zum letzten Drittel“, bilanzierte Oleksyn: „Dort allerdings stand der TuS stabil, während wir leider zu ideenlos im Abschluss waren.“

Doch der Reihe nach: Einen Auftakt nach Maß hatten die Obenstroher in das Kellerduell erwischt, als Andreas Willers bei einem Konter der Platzherren den Ball gekonnt in die Schnittstelle der Heidmühler Abwehr auf den mitgeeilten Christian Albers spielte. Der Mittelfeldakteur behielt die Nerven und überwand HFC-Ersatztorwart Jonas Besuden zum 1:0 in der fünften Spielminute.

Danach entwickelte sich eine chancenarme erste Halbzeit. „Beide Teams waren in erster Linie darauf bedacht, anders als in den Vorwochen, möglichst wenig Fehler zu machen und wenig Chancen des Gegners zuzulassen“, analysierte Kocks. So nahm seine Mannschaft im Spielaufbau bewusst das Tempo heraus und ließ den Ball immer wieder hinten herumlaufen.

Derweil hatten die Gäste optische Vorteile. „Insgesamt war das im Abschluss aber leider zu harmlos“, erläuterte Oleksyn, der nach der Pause umstellte und die TuS-Spieler noch höher anlaufen ließ. Trotz diverser Ballgewinne fiel der zweite Treffer der Partie aber wieder auf Heidmühler Seite. Malte Horn profitierte nach einer Ecke der Obenstroher davon, dass Torwart Besuden der Ball durch die Hände rutschte und stocherte das Leder über die Linie – 2:0 (69.).

Heidmühle forcierte danach nochmals seine Offensivbemühungen und kam tatsächlich mehrere Male gefährlich vor das TuS-Gehäuse. In diesem zeigte jedoch Torwart Tim Stahl gegen seinen Ex-Club eine bärenstarke Leistung und machte die Chancen der Heidmühler Dardan Jashari, Marius Ulfers, Steffen Lücht und Jakub Kurzawa reaktionsschnell zunichte. „In diesen 10, 15 Minuten haben wir im Mittelfeld leider keine klaren Bälle mehr gespielt und dadurch hinten geschwommen“, erläuterte Kocks: „Aber im Verbund und dank Tim im Tor konnten wir die Null halten.“

Das vorentscheidende 3:0 markierte dann der fünf Minuten zuvor eingewechselte Yannick Brinkmann (78.) per Sonntagsschuss auf Zuspiel von Janis Theesfeld. Weil Stahl danach ein weiteres Mal den möglichen Anschlusstreffer der Gäste vereiteln konnte, blieb es beim Spielstand.

„Bei uns ist im Abschluss zurzeit der Wurm drin, außerdem machen wir hinten zu viele Fehler“, sagte Oleksyn. „Immerhin stimmte diesmal die Einstellung.“ Aus den letzten beiden Spielen des Jahres seien sechs Punkte nun Pflicht für die Heidmühler.

Derweil freute sich Kocks: „Drei Punkte, noch dazu zu Hause und zu Null – das tut richtig gut. Ich hoffe, dass die Jungs aus diesem Spiel möglichst viel Selbstbewusstsein und Sicherheit für die nächsten Partien mitnehmen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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