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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG schnuppert am Pokalcoup

29.08.2017

Obenstrohe Nur haarscharf sind die Handballerinnen der SG Obenstrohe/Dangastermoor an einem Pokalcoup vorbeigeschrammt. Im „Endspiel“ um den Einzug in die zweite Runde des HVN-Pokals musste sich die Mannschaft von Trainer Peter Holm als Gastgeber des Erstrunden-Turniers nur knapp mit 10:12 (6:9) dem klar favorisierten Oberligisten VfL Oldenburg III geschlagen geben.

Viel Mut geschöpft

Nach dem 7:10 (21. Minute) hatte sich das Landesklassen-Team der SG in der Spielzeit von 2x15 Minuten dank Haupttorschützin Melanie Coquille zweimal noch auf einen Treffer herangekämpft (9:10, 10:11) – zu mehr reichte es allerdings nicht, auch weil die Obenstroherinnen zwei Siebenmeter verwarfen. „Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft bei dem Turnier sehr zufrieden“, bilanzierte Holm: „Das Auftreten macht Mut für die neue Saison, in der wir vorn mitspielen wollen.“

Im Auftaktspiel hatten sich die Obenstroherinnen klar mit 14:6 gegen das spätere Schlusslicht SC Ihrhove durchgesetzt. Knapper ging es im Duell mit dem Wilhelmshavener HV zu. Doch behielten die Gastgeberinnen am Ende mit 14:12 die Oberhand, obwohl Holm angesichts des dünn besetzten Kaders schon einige Spielerinnen für das „Endspiel“ schonte und fleißig durchwechselte.

Unterdessen kam es im Erstrundenturnier in der Zeteler Großraumsporthalle unter anderem zum Derby zwischen der gastgebenden HSG Neuenburg/Bockhorn und der HG Jever/Schortens. In diesem umkämpften Duell auf Augenhöhe behielt das Team von HSG-Trainerin Anika Rull – angeführt von Anika Pawils (6/2) – ganz knapp mit 13:12 (7:4) die Oberhand. Trotz der vorherigen bitteren 9:11 (3:5)-Niederlage gegen Tura Marienhafe hatten die Neuenburgerinnen in der letzten Partie des Tages noch die Chance auf den Einzug in die zweite Runde.

In diesem „Endspiel“ gegen den Turnierfavoriten und Oberligisten HSG Wilhelmshaven, der allerdings bei weitem nicht in Bestformation angetreten war, verkauften sich die Gastgeberinnen teuer und zogen nur mit 17:19 (7:10) den Kürzeren. Somit mussten sich die Südfriesländerinnen am Ende mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Hohe Auftaktpleite

Derweil kam die HG Jever/Schortens nicht über den vierten Platz hinaus. Nach der 9:17 (4:11)-Pleite gegen die HSG Wilhelmshaven und der knappen Niederlage gegen Neuenburg erkämpfte sich das Team von Coach David Onnen zum Abschluss noch einen Punkt. Das enge Duell gegen Marienhafe endete 10:10 (4:4). Beste HG-Werferin war Anneke Oevermann (5).