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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Bezirksliga: Friesen verlieren im Gleichschritt

19.08.2019

Obenstrohe /Heidmühle Das war nichts aus friesischer Sicht: Während die Erfolgsserie der Bezirksliga-Fußballer aus Obenstrohe gegen Abbehausen am Sonntag überraschend gerissen ist, konnten die Heidmühler auswärts die Pleitenserie gegen ihren „Angstgegner“ nicht beenden.

Baris Delmenhorst - Heidmühler FC 3:1 (2:1). Mächtig angefressen zeigte sich HFC-Coach Daniel Oleksyn – aber nicht über die Leistung seiner Mannschaft, die weiter auf den ersten Sieg gegen die Delmenhorster warten muss, sondern über das Schiedsrichtergespann: „Ich bin richtig verärgert, denn nie standen die Chancen besser auf einen Erfolg gegen Baris, auch wenn wir die erste Viertelstunde verpennt haben.“

So waren die Gäste nach einem individuellen Fehler, den Mert Caki bestrafte (8. Minute), sowie einem Treffer von Dennis Kuhn (33.) mit 0:2 in Rückstand geraten, ehe Dardan Jashari mit dem 1:2 nach einem Standard für das Aufbruchsignal sorgte. „Da sind wir richtig aufgewacht und haben unser bestes Saisonspiel gemacht“, analysierte Oleksyn: „Wir haben gut kombiniert, es wurde ein Spiel auf ein Tor.“ Doch weil Baris-Keeper Orhan-Can Karakaya sowohl gegen Julien Stresow (Ball an Pfosten gelenkt) als auch gegen Niklas Fasshauer und Jakub Kurzawa überragend parierte, blieb es zur Pause beim Spielstand.

„Auch nach Wiederbeginn haben wir richtig Alarm gemacht, dann nahm das Unheil sein Lauf“, sagte Oleksyn mit Blick auf strittige Schiedsrichter-Entscheidungen. So war Fasshauer nach einem langen Ball frei durch, ehe der herausgeeilte Torwart als letzter Mann den Ball 22 Meter vor dem eigenen Tor in die Hand nahm (50.). „Das musste Rot sein, aber es gab nur Gelb“, echauffierte sich der Coach.

Und es kam noch dicker. Zunächst traf Fasshauer nur den Pfosten (57.). „Um die 70. Minute herum lag der Ball schon zweimal auf der Torlinie, aber wir bekommen ihn nicht drüber“, bedauerte Oleksyn. Dann zappelte der Ball doch im Baris-Netz: Nach einem Standard aus dem Halbfeld hatte Kurzawa zum vermeintlichen 2:2 eingeschoben. „Doch der Schiri wollte zuvor ein Offensivfoul von Joschua Titz gesehen haben, obwohl sein Gegenspieler in ihn reingelaufen ist“, erklärte Oleksyn: „Auch ein schnell ausgeführter Freistoß, der zu einer 3:1-Überzahlsituation führte, wurde zu Unrecht abgepfiffen, während ein glasklarer Elfer nach Foul an Keno Siebert nicht gegeben wurde.“

So kam es, wie es kommen musste: Der HFC warf in der Schlussphase alles nach vorne und wurde in der 84. Minute ausgekontert – 3:1.

TuS Obenstrohe - TSV Abbehausen 0:4 (0:2). „Leider haben unsere Jungs diesmal die nötige Verbissenheit vermissen lassen“, machte TuS-Coach Rainer Kocks keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die erste Saison-Niederlage – ausgerechnet gegen einen der Lieblingsgegner der vergangenen Jahre: „Der TSV hat uns mit seiner körperlichen Robustheit früh den Zahn gezogen. Dabei wussten wir, was auf uns zukommt – umso ärgerlicher ist es, dass am Sonntag viel zu wenig dagegengehalten wurde.“

Bereits in der 10. Minute hatten die Gäste von einem Abspielfehler der TuS-Elf profitiert und waren durch Eike Reesing in Front gegangen. Einzige Höhepunkte aus Obenstroher Sicht waren vor der Pause zwei Chancen – zunächst hatte der klug freigespielte Janis Theesfeld seinen Schuss leicht verzogen (23.), dann scheiterte Lars Zwick am TSV-Keeper (27.). Auf der anderen Seite erhöhte Niklas Budde aus dem Gewühl heraus noch vor dem Seitenwechsel auf 0:2 (34.).

„Die Abbehauser haben das clever gemacht“, gestand Kocks: „Sie standen im Mittelfeld sehr kompakt, gingen kampfstark in die Zweikämpfe und schalteten nach Balleroberungen schnell auf Konter um – das hat uns weh getan. Zudem konnten wir nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen.“

Zwar versuchten die Platzherren nach dem Seitenwechsel noch einmal einiges, doch erhöhte abermals Budde auf 0:3 (59.). „Danach sind wir noch weiter vorgerückt, haben dem Gegner dadurch unfreiwillig noch mehr Räume angeboten“, erklärte Kocks mit Blick auf ein weiteres Kontertor der Gäste durch Daniel Hämsen (90.): „Vom Gefühl her hätten wir an diesem Tag noch zwei, drei Stunden weiterspielen können, ohne zu treffen“, sagte Kocks.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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